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Rezension: Heumahd
Als König Ludwig II. 1886 im Starnberger See ums Leben kommt, sind die Menschen im Werdenfelser Land schockiert. Dass ihr Ehemann in einer eiskalten Nacht erfriert, empfindet Vroni Grasegger dagegen als großes Glück: Endlich ist sie nicht mehr seinen Misshandlungen ausgeliefert.
Die Geschichte hinter dem Markennamen Bluetooth
Mitte der 90er-Jahre fand sich eine „Special Interest Group“ (SIG) zusammen, um einen Industriestandard für die kabellose Datenübertragung zwischen Geräten auf kurzer Distanz zu entwickeln. Beteiligt daran waren unter anderem Ericsson, Nokia, IBM, Toshiba und Intel. Federführend waren der niederländische Professor Jaap Haartsen und der Schwede Sven Mattisson unter Beteiligung weiterer, meist skandinavischer Wissenschaftler und Ingenieure.
Tanja Szewczenko: Chaos kann sie nicht mehr schocken
„Ich war verzweifelt, traurig, in mich gekehrt“ – so beschreibt Tanja Szewczenko (45) ihren Gemütszustand aus der Zeit, als sie unbedingt ein zweites Kind wollte. „Ich habe so vieles erreicht in meinem Leben – ob im Sport oder als Schauspielerin. Aber den wirklichen Sinn im Leben habe ich als Mama gefunden“, erzählte die einstige Eiskunstläuferin jetzt bei „Riverboat Berlin“.
Rezension: Und wo mein Haus?
Frankfurter Hauptbahnhof, Bahnsteige, Gleise, die Eisenbahn nach Gießen. Wie immer in Peter Kurzecks fließender Erinnerungsprosa lässt der Anblick der Züge innere Bilder aufsteigen. Hier nimmt er uns mit auf Bahnfahrten mit der Mutter in das zerstörte Gießen, noch vor der Währungsreform.
Rezension: Im letzten Licht des Herbstes
In der idyllischen Kleinstadt Solace ist ein Teenager spurlos verschwunden. Die siebenjährige Clara ist untröstlich und wartet seit Tagen am Fenster auf die Rückkehr ihrer Schwester. Zu allem Unglück liegt auch noch ihre geliebte Nachbarin, die alte Mrs. Orchard, im Krankenhaus.
Rezension: Eine Reise durch Deutschland
1936 reist der afroamerikanische Soziologe W. E. B. Du Bois zu einem mehrmonatigen Forschungsaufenthalt ins nationalsozialistische Deutschland. Als scharfer Kritiker des Rassismus in seinem eigenen Land beobachtet er den Antisemitismus und die Entrechtung der Juden im "Dritten Reich".
Rezension: Die lodernde Lotte und andere matriarchale Märchen
Ein Frosch, dem jemand ins Hirn geschissen hat, ein lethargisches Königskind, ein großohriger Tollpatsch, der sich einbildet, ein Land regieren zu können, und ein Tiefseeanglerfisch, der der Heldin den rechten Weg leuchtet: Gar märchenhafte Gestalten wandeln durch dieses zauberhaft illustrierte Buch.
Rezension: Lucy Foley: Abendrot
Das dritte Buch der auf der Spiegel –Liste geführten Autorin erinnert an die ersten Fortsetzungsromane im 19. Jahrhundert, als die Unterhaltungssparte zum Amüsement der ganzen Familie einen Streifen Platz in Tageszeitungen fand. Dieser Eindruck verstärkt sich, als ob die regelmäßigen Cliffhanger der Empfehlung eines Schreibratgebers entspringen. Jedes der in sich geschlossenen Kapitel ist sehr kurz. Das kommt den knappen Aufmerksamkeitsphasen von Wenig-Lesern entgegen.
Für diesen Sommer
Die Autorin legt eine autobiographisch inspirierte Familiengeschichte vor, die sich vom Zweiten Weltkrieg bis in die Gegenwart spannt. Im Zentrum steht der gebrechliche Witwer Heinrich, der von seiner jüngeren Tochter Franziska eine Zeitlang gepflegt werden soll. Die ältere Schwester Monika, die das bis jetzt getan hat, ist mit einem Burnout ausgefallen und soll in einer Psychiatrie wieder zu Kräften kommen. Franziska ist aber das schwarze Schaf der Familie, da sie im Gegensatz zu ihrer perfekt funktionierenden Schwester weder Ausbildungen durchgehalten noch eine dauerhafte Beziehung hat, für Unordnung sorgt und davonläuft, wenn eine Situation schwierig wird.
Die Frauen der Rothschilds
Ihre Dinnerpartys waren legendär, sie haben Wahlkämpfe choreographiert, sich für soziale Reformen eingesetzt, an der Börse gehandelt und wissenschaftlich geforscht. Hinter den Kulissen hielten sie die Fäden in der Hand, aber in Erscheinung traten immer nur ihre Männer: die Frauen der mächtigen Rothschilds. Die Biographien dieser charismatischen Personen lässt die Historikerin Natalie Livingstone nun in ihrem Buch wieder aufleben.
