Gesellschaft

“Wir haben ganz schön was erlebt…”

Man könnte sicher ohne Risiko eine Wette eingehen, dass am Ende jedes Gesprächs mit ihm der Satz stehen wird: „Sei ehrlich – wir haben in unserer Zeit ganz schön was erlebt…“ Friedrich Nowottny ist nicht erst jetzt zu dieser bedeutungsschweren Erkenntnis gekommen, denn die Jahrzehnte seines Lebens waren schließlich nicht bloß erfüllt von historischen Begebenheiten – sie waren nicht selten geradezu erschüttert davon. Am 16. Mai ist „Fritze“ (wie ihn seine Freunde nennen) nun 95 Jahre alt geworden.  
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Beruf

Legenden: Nannette Streicher: Beethovens Klavierbauerin

Nannette Streicher galt Zeit ihres Lebens als prominente Klavierbauerin, die bereits im Alter von 27 Jahren in Wien als »dritter großer Meister« neben Johann Schantz und Anton Walter angesehen wurde. Innovationen nicht abgeneigt, produzierte sie Instrumente auf höchstem technischen Niveau, wobei gute Kontakte zu Musikern beim Absatz der bis zu 85 jährlich produzierten Flügel halfen.
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Gesellschaft

Ein einziges Bild von unendlicher Trauer

Vor 104 Jahren, am 11. November 1918 endete mit dem Waffenstillstand der 1. Weltkrieg. Trauer und Schmerz - Käthe Kollwitz verdichtete in ihrer Kunst menschliche Dramen. Zu den ersten Opfern im Ersten Weltkrieg gehörte ihr Sohn Peter. Ihr Leiden gestaltete sie in Stein: "Trauernde Eltern" dokumentiert die innere Erstarrung auf dem deutschen Soldatenfriedhof Vladslo in Belgien. Die zwei sind ein einziges Bild unendlicher Trauer, ein trauerndes Elternpaar. Käthe Kollwitz, die große Zeichnerin vor allem der kleinen und geknechteten, im Schatten des Lebens stehenden Menschen hat es geschaffen und ihm zugleich auch diesen Namen gegeben.
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Gesellschaft

Legenden: John Lennon

John Winston Lennon war ein britischer Musiker, Sänger und Gitarrist, der als Mitgründer der „Beatles“ Musikgeschichte schrieb und mit Songs wie „I Feel Fine“ (1964), „Strawberry Fields Forever“ (1967), „Instant Karma!“ (1970) und „Imagine“ (1971) als einer der erfolgreichsten Pop-Komponisten gilt.
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Familie

Bestattungskosten müssen auch für unbekannten Halbbruder getragen werden

Die Kosten für die Bestattung eines Halbbruders sind grundsätzlich auch dann zu tragen, wenn das von der Ordnungsbehörde in Anspruch genommene Geschwister erst nach dem Todesfall von dem Verwandtschafts­verhältnis erfahren hat. Dies hat das Verwaltungsgericht Mainz entschieden.
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Familie

Urnenbegräbnis im Wald: Das muss man zu den Kosten wissen

Die Bestattung einer geliebten Person ist eine individuelle Sache – auch was die Kosten betrifft. Bezahlt werden müssen unter anderem das Bestattungsunternehmen und die Beisetzungskosten. Bei einer Waldbestattung in einem FriedWald etwa kauft man entweder die Grabrechte für eine Einzelruhestätte, das ist der Platz für die Urne unter einem selbst ausgesuchten Baum; oder alternativ für einen ganzen Baum, unter dem mehrere Familienmitglieder oder Freunde beerdigt werden können.
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Ausstellung: Ein Lebenszyklus aus Wegwerfstücken

Manchen Menschen wird des Öfteren der Verdacht angehängt, bei ihnen piepse es wohl. Das ist meistens nicht sehr wohl gemeint. Wenn dagegen Willi Reiche nachgesagt wird, bei ihm klappere es, dann ist das schlicht und einfach so. Und von Anfang April bis zum 28. Mai wird es auch im kleinen Voreifel-Städtchen Rheinbach klappern. Denn Willi Reiche ist Kinetikkünstler und stellt im Rheinbacher Glaspavillon an der dortigen Glasfachschule seine neuesten Kreationen aus – eine aus 12 Objekten bestehende, sozusagen das Leben und dessen Stationen, Vorlieben und Umstände umfassende Reihe unter der Rubrik „Von der Wiege bis zur Bahre“. Natürlich eingebettet in die  motorische Bewegung von Schwungrädern, Gestängen und Wellen.
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Gesellschaft

Weirichs Klare Kante

Deutschland steckt in der schwersten Migrationskrise seit 2016 und die Stimmung ist am Siedepunkt. Demonstrationen zur Verhinderung des Baus von Containerdörfern für Flüchtlinge, Proteste von Landräten und Bürgermeistern gegen die Migrationspolitik der Regierung, sich in Umfragen verstärkender Unmut über das Asylrecht, in dieser bewegten Lage hat der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz aktuell zu einem „Kommunalgipfel zur Asyl-und Flüchtlingspolitik“ in Berlin gebeten. Von den 700 eingeladenen Bürgermeistern und Landräte erwartet man basisnahe Vorschläge, Kompetenz bei diesem Zukunftsthema könnte die nächste Bundestagswahl entscheiden.
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