Tag archives for Mittelalter - Page 2
Deutsche Redewendung: “Den Braten riechen”
Die Redewendung „den Braten riechen“ bedeutet, dass jemand eine Gefahr, eine Falle oder eine List rechtzeitig bemerkt. Man durchschaut ein Täuschungsmanöver, ahnt, dass etwas nicht stimmt, oder wird misstrauisch, bevor man in eine unangenehme Situation gerät.
Deutsche Redewendung: “Auf die Barrikaden gehen”
Die deutsche Redewendung „auf die Barrikaden gehen“ gehört zu den kraftvollsten Bildern der politischen Sprache. Wer „auf die Barrikaden geht“, protestiert lautstark, widersetzt sich einer Entscheidung oder kämpft entschlossen gegen eine als ungerecht empfundene Entwicklung.
Deutsche Redewendung: “Die Sache hat einen Haken”
Die Redewendung „Die Sache hat einen Haken“ gehört zu den festen Bestandteilen der deutschen Alltagssprache und wird in unterschiedlichsten Kontexten verwendet – von privaten Gesprächen bis hin zu politischen Debatten und wirtschaftlichen Analysen.
Deutsche Redewendung: Wasser predigen und Wein trinken
Die Redewendung „Wasser predigen und Wein trinken“ bezeichnet heuchlerisches Verhalten, bei dem jemand von anderen Verzicht oder Bescheidenheit fordert, selbst aber im Überfluss lebt. Der Ausdruck prangert Doppelmoral in Politik, Gesellschaft oder Familie an.
Deutsche Redewendung:”Von den Socken sein”
Die deutsche Redewendung „von den Socken sein“ gehört zu den besonders bildhaften Ausdrücken der Alltagssprache. Sie bedeutet, dass jemand sehr überrascht, beeindruckt, erstaunt oder überwältigt ist.
Deutsche Redewendung: „Mit ihm ist nicht gut Kirschen essen“
Die Redewendung „Mit ihm ist nicht gut Kirschen essen“ bedeutet,
dass eine Person schwer umgänglich, unfreundlich, arrogant oder streng ist und man besser nicht mit ihr in Streit gerät. Sie stammt aus dem Mittelalter und beschreibt, dass man sich mit bestimmten Leuten nicht auf eine Stufe stellen oder mit ihnen „feine“ Dinge teilen sollte.
Deutsche Redewendung: “Das Salz in der Suppe”
Es sind oft die kleinen Dinge, die Großes bewirken. Ein Blick in den Kochtopf genügt: Fehlt das Salz, schmeckt selbst die beste Suppe fad. Genau hier setzt die deutsche Redewendung „Das Salz in der Suppe“ an – eine Formulierung, die seit
Jahrhunderten für das entscheidende, belebende Element steht.
Deutsche Redewendung: “Jemandem die kalte Schulter zeigen”
Wer heute in Deutschland sagt, er habe jemandem „die kalte Schulter gezeigt“, drückt damit aus, dass er eine Person bewusst ignoriert oder abweisend behandelt hat.
Deutsche Redewendung: Holzauge sei wachsam
„Holzauge, sei wachsam!“ – dieser kurze Satz klingt wie ein Scherz, und doch trägt er eine jahrhundertealte Warnung in sich. Er klingt nach knarrenden Balken, nach Zunftstuben und nach Männern mit wettergegerbten Gesichtern, die am Werk sind. Aber er klingt auch nach der Gegenwart, nach Politik und Wirtschaft, nach Alltag und Internet – nur das Holz ist manchmal längst virtuell geworden.
Deutsche Redewendung: “Die erste Geige spielen”
Die deutsche Redewendung "die erste Geige spielen" bedeutet, den Ton anzugeben, führend zu sein oder im Mittelpunkt zu stehen. Es ist eine metaphorische Aussage, die sich auf die Rolle des Konzertmeisters in einem Orchester bezieht, der den Ton für die anderen Streicher angibt
