Tag archives for Politik - Page 9
Mut zur Umsetzung fehlt
In der „Koalitions-Semantik“ gibt es keine Wahlgeschenke oder Zumutungen mehr, es werden vielmehr Pakete angeboten, sie bilden die unterschiedlichen Wünsche und Versprechen der Partner ab, dienen der innerparteilichen Befriedigung im Bündnis und sollen Handlungsfähigkeit zeigen.
Politik: Nur noch Nebendarsteller
Trump ordnet Europas Nachbarschaft neu. Ohne Mut und eigene Strategie droht Europa die geopolitische Bedeutungslosigkeit.
„Gipfelei“ als Symbolpolitik
„Großes wird auf Gipfeltreffen nicht bewegt, aber Schlimmeres verhindert“ wusste schon Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt, der medial zuvor oft überladene Ereignisse hanseatisch nüchtern einzuschätzen wusste.
Politik: 28 Punkte später
Die 28 Punkte machen noch keinen Frieden, sie sind nicht einmal ein Plan. Die Trump’sche Diplomatie hat den klassischen Verhandlungsprozess auf den Kopf gestellt und damit gerade die europäischen Verbündeten vor eine schwierige Aufgabe gestellt.
Deutsche Redewendung: „Aus dem letzten Loch pfeifen“
Die deutsche Sprache hat ein Talent dafür, alltägliche Zustände in Bilder zu verwandeln, die gleichzeitig komisch, kreativ und überraschend präzise sind. Eine dieser Redewendungen ist „aus dem letzten
Loch pfeifen“ – ein Satz, der klingt, als wäre er spontan in einer Werkstatt entstanden, vielleicht zwischen Schleifmaschine und schlecht gemachtem Filterkaffee.
Krieg dem Papierkrieg
Mehr als ein halbes Jahrhundert nach seinem Tod sind die nach ihm benannten Gesetze noch quicklebendig. Cyrill Northcote Parkinson, der britische Historiker und Publizist, hatte die Bürokratie als Grundübel moderner Staatsgestaltung gebrandmarkt und bei Fortsetzung der Regulierungswut geunkt, „Gott werde die nächste Sintflut nicht mit Wasser, sondern mit Papier veranstalten“.
Politik: Nationale Ego-Trips
Die wahre Krise Europas? Souveränismus. Denn Alleingänge der Nationalstaaten lösen keine transnationalen Probleme.
Deutsche Redewendung „Es ist im Eimer“
Wenn man heute jemanden sagen hört: „Das ist im Eimer“, klingt es harmlos, fast schon freundlich. Doch die Redewendung hat eine erstaunlich lange Reise hinter sich, und sie beginnt in einer Zeit, in der ein Eimer weit mehr war als das Plastikgefäß im Abstellraum.
„Weh dir, dass du ein Enkel bist!“
Auf keine innerparteiliche Gruppe konnte sich Friedrich Merz in der Vergangenheit so fest verlassen wie auf die Junge Union. Jetzt ist es ausgerechnet der Parteinachwuchs, der ihm die Leviten liest. Zu wenig Mut, zu viel Spielraum für die SPD im Bremserhäuschen.
Sprengsatz Rente
Ein schwerer innerparteilicher Gang steht Bundeskanzler Friedrich Merz bei dem morgen im Freizeitpark Rust beginnenden Deutschlandtag der Jungen Union (JU) bevor.
