Archives for Rezension

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Der Rhein – als Spiegel Europas

Günter Müchlers Geschichte und Kulturgeschichte des Rheins besteht aus großartig geschriebenen, überraschenden Schlaglichter auf epochemachende Ereignisse: Von Caesars Rheinübergang und dem Nibelungenlied über das Vorrücken der Preussen bis zum Rhein im 19. Jahrhundert bis zu Adenauers Begräbnisfahrt auf dem Rhein spannt sich das Panorama.
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Henning Sußebach – Anna oder was von einem Leben bleibt

1887, tief im Sauerland. Eine junge Frau kommt den Weg hinauf ins Dorf Cobbenrode. Dort soll Anna Kalthoff die neue Lehrerin werden. Doch sie wird es nicht bleiben. Denn Anna widersetzt sich bald den Erwartungen des Ortes und den Regeln ihrer Zeit. Sie entscheidet selbst, was sie zu tun und zu lassen hat, wie sie leben und wen sie lieben will.
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Luise Berg-Ehlers: Mörderisches England

Im Lauf der Lektüre lernt man London als Hauptstadt des Verbrechens kennen, macht sich mit den mörderischen Curricula der traditionsreichen Universitätsstädte Oxford und Cambridge vertraut, spürt Mordfällen im Norden und am Meer nach – vom Lake District bis Yorkshire und von Norfolk bis Cornwall – und wagt schließlich den Schritt in die gefährliche Idylle des Heart of England, in die natürlichmalerischen Cotswolds.
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Jakob Hein – Wie Grischa mit einer verwegenen Idee beinahe den Weltfrieden auslöste

Ein bisschen Gras, ein genialer Coup und das Wunder von Bayern – Jakob Heins absurd komischer Roman über eins der größten deutschen Geheimnisse: Wie nur brachten die Ostler einst den Bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß dazu, mit einem Milliardenkredit ihr bankrottes Land zu retten?
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Jörg Baberowski – Die letzte Fahrt des Zaren

Ende Februar 1917: In den Palästen Petrograds wird getanzt und in den Opern gesungen, während sich auf den Straßen die Proteste ausweiten und die staatliche Ordnung in Bedrängnis gerät. Doch weil der Innenminister glaubt, alles im Griff zu haben, verlässt der Zar mit seinem glamourösen Hofzug die Hauptstadt. Er sollte sie nie wieder betreten, denn jetzt geht alles ganz schnell, bricht eine unerschütterlich wirkende Herrschaft in wenigen Tagen zusammen.
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