Archives for Rezension - Page 3

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Die Verwandelten

Schwere Kost, dieser neue Roman der 1962 geborenen Autorin, sowohl vom Thema als auch vom Stil her. Mit diesem Stoff versucht Draesner eine Darstellung hauptsächlich von Kriegsende und Nachkriegszeit mit Handlungsfäden, die in die Gegenwart reichen. Kulisse ist vorwiegend Breslau, das auch für die späteren Generationen, die die Stadt vor dem Krieg nicht kannten, zum Familienankerpunkt wird.
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Rezension: Und wo mein Haus?

Frankfurter Hauptbahnhof, Bahnsteige, Gleise, die Eisenbahn nach Gießen. Wie immer in Peter Kurzecks fließender Erinnerungsprosa lässt der Anblick der Züge innere Bilder aufsteigen. Hier nimmt er uns mit auf Bahnfahrten mit der Mutter in das zerstörte Gießen, noch vor der Währungsreform.
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Rezension: Lucy Foley: Abendrot

Das dritte Buch der auf der Spiegel –Liste geführten Autorin erinnert an die ersten Fortsetzungsromane im 19. Jahrhundert, als die Unterhaltungssparte zum Amüsement der ganzen Familie einen Streifen Platz in Tageszeitungen fand. Dieser Eindruck verstärkt sich, als ob die regelmäßigen Cliffhanger der Empfehlung eines Schreibratgebers entspringen. Jedes der in sich geschlossenen Kapitel ist sehr kurz. Das kommt den knappen Aufmerksamkeitsphasen von Wenig-Lesern entgegen.
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Meine Schwester

Der auf den ersten Blick belanglose Titel verrät nicht, was sich in der Familie der Autorin Dramatisches abgespielt hat. Der Text führt den Leser allmählich hinter die Kulissen, die für Außenstehende eine heile Welt vorspiegeln. Im Zentrum steht eine Art Lebensgemeinschaft zum Abgewöhnen, genannt „Familie“.
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Mann! Bin ich jetzt alt?!

Der Eintritt ins Rentenalter aus reiner Männersicht ist von dem Hörfunkjournalist Malessa locker leicht, mit vielen Beispielen beschrieben. Er sammelt Fakten: Wünsche und Herausforderungen in der zweiten Lebenshälfte für rund 40 Millionen Deutsche. Was anfangen mit dem Zugewinn an Freiheit und dem Verlust an Macht, Einfluss und schlicht Gehört- und dann Für-voll-genommen-werden?
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So wie unsere Mütter nicht

Die ehemalige Grundschulrektorin hat in diesem Buch autobiographische Kurzgeschichten zusammengefasst, die zunächst unabhängig voneinander und für die Enkel entstanden sind. Dadurch erklären sich zum einen einige Redundanzen, zum anderen der schlichte Stil mit bevorzugt kurzen Hauptsätzen. Leicht kann man sie unabhängig voneinander lesen.
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Die Schlange im Wolfspelz

Der Germanist und Literaturkritiker Maar schöpft in seinem Standardwerk aus der Fülle seines Spezialwissens, dem eine, obwohl überdurchschnittlich auch in Weltliteratur, Belesene nur zum Teil folgen kann. Hier sind in fünfzig Porträts Autoren versammelt, auf die man noch nie in einer Buchhandlung, sondern allenfalls in Fachbereichsbibliotheken gestoßen ist. Da könnte man jetzt einwenden, das sei u.U. ein Zeichen (mangelnden) Qualitätsbewusstseins der Leserin oder für (überragendes) Können des Autors.
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Ich habe dem starken Geschlecht überall den Fehdehandschuh hingeworfen

Es wird deutlich, dass Lola Montez eine Frau war, die durch ihr Verhalten jeden vor den Kopf stieß. Ihre Kindheit war geprägt von emotionaler Vernachlässigung, rumgeschoben von einem Verwandten und Bekannten zum nächsten. Wen wundert es, dass sie schwer erziehbar gegen alle Konventionen rebellierte.
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