Tag archives for Gesellschaft - Page 5

Gesellschaft

Welt-Krebs-Tag: „Wir können noch viel mehr tun.“

„Versorgungslücken schließen“ – das ist in diesem Jahr das Motto des Welt-Krebs-Tages, der jedes Jahr am 4. Februar begangen wird. Der Onkologe Professor Dr. Christof von Kalle von der Charité in Berlin und Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats von der Initiative Vision Zero fordert im Pharma Fakten-Interview, die Potenziale in der Krebsmedizin besser auszuschöpfen.
weiter lesen...
Gesellschaft

Massenekstase in Himmelblau

Eine Explosion der Gefühle und kollektive Ekstase nach über 120 Minuten Anspannung – der letzte Elfmeter-Schuss von Gonzalo Montiel sitzt und innerhalb von einer Sekunde kennt der Freudentaumel keine Grenzen, weder auf dem Rasen von Katar noch in den argentinischen Haushalten, Bars und Public-Viewing-Sites auf der anderen Seite der Erde. Tränen der Freude fließen bei den Spielern und ihren Fans.
weiter lesen...
Gesellschaft

Ein Schritt vor, zwei auf der Stelle

Die Weltmeisterschaft in Katar lenkt die Aufmerksamkeit neben dem sportlichen auch auf verschiedene gesellschaftliche Themen. So ist die Gleichstellung der Geschlechter in den Golfstaaten noch lange nicht erreicht. Obwohl sich die Staaten des Golfkooperationsrates binnen weniger Jahrzehnte wirtschaftlich entwickelt und modernisiert haben, bleiben die Gesellschaften im Kern konservativ. Auch aufgrund von Vormundschaftsgesetzen haben Frauen gegenüber Männern bis heute eine untergeordnete Stellung.
weiter lesen...
aufgefallen

Wotan Wilke Möhring: Vom Krimi zum Sport

Wotan Wilke Möhring ist dafür bekannt, unsere Gesellschaft durchaus kritisch zu sehen. Auch zur Corona-Pandemie mit all ihren Facetten wie Impfpflicht und Meinungsfreiheit hatte sich der Schauspieler geäußert. Kürzlich plauderte das „Tatort“-Urgestein mit dem „Playboy“ über seinen neuen Film „Weil wir Champions sind“. Darin spielt Möhring den Trainier eines Basketball-Teams von kognitiv beeinträchtigten Menschen.
weiter lesen...
Gesellschaft

Burgfrieden

Bulgarien gilt als der EU-Mitgliedstaat, der traditionell die stärksten Sympathien für Russland hegt. Diese sind historisch begründet – nicht nur durch die Tatsache, dass Russland einen entscheidenden Beitrag zur Befreiung Bulgariens von der osmanischen Herrschaft geleistet hat, sondern auch in Form einer gewissen Nostalgie für die Zeit des real existierenden Sozialismus, als die Rolle der Sowjetunion von vielen in Bulgarien als die eines Modernisierers wahrgenommen wurde.
weiter lesen...
Gesellschaft

Wenn der Staat sein Volk nicht kennt

Die russische Gesellschaft hat keinen guten Ruf. Politik und Wissenschaft im Westen unterstellen ihr, sich passiv gegenüber dem Staat zu verhalten – und das seit Jahrhunderten. Sie stelle kein Gegengewicht gegenüber dem Staat dar, von Widerstand ganz zu schweigen. Böse akademische Zungen behaupten, es sei einfacher, sich Russland ohne Gesellschaft vorzustellen als ohne Staat. Diese Sicht hat ihren Ursprung im 18. Jahrhundert, als die russische Gesellschaft als „eine staatliche Angelegenheit“ charakterisiert wurde. Bis heute schreiben ihr Beobachter einen bäuerlichen Charakter und damit einen gewissen Fatalismus zu.
weiter lesen...
Gesellschaft

Revolte gegen die Vernunft

Die Diagnose einer „Spaltung“ der Gesellschaft, einer politischen „Polarisierung“, gehört heute zum begrifflichen Grundbestand gängiger Analysen: Gesellschaften seien gebeutelt von wachsender Gereiztheit und sich vertiefenden Spaltungen. Die Diagnosen weichen in Details voneinander ab, aber in einigen Grundannahmen herrscht Einigkeit. Erstens: Es gibt zunehmend gereizte, gehässige Auseinandersetzungen, weitgehend entlang – aber auch jenseits – einer traditionellen Links-Rechts-Achse. Bei diesen Auseinandersetzungen geht es in aller Regel um Fragen, die man mit dem Begriff der „Kulturkriege“ bezeichnen könnte: um Gender, Rassismus und Antirassismus, Einwanderung, um die Frage, wer zum „Wir“ dazu gehört – ja, sogar um Lebensstilfragen.
weiter lesen...
00_Gelesen

Die Weisheit der Alten

Wie steht es um die Großeltern? Das Bild von Opa und Oma wandelt sich. Ein Blick auf Buchtitel der vergangenen Jahrzehnte gibt da ein wenig Aufschluss. Anfang der achtziger und bis in die neunziger Jahre, als der demographische Wandel langsam ins kollektive Bewußtsein sickerte, erschienen Titel wie „Die Altersexplosion“ oder „Die Altersrevolution“ und „Kampf der Generationen“. Dann, nachdem klar wurde, dass dieser imaginäre Kampf vor allem dem Erfindungsreichtum kinderloser Journalisten entsprungen ist, die sich nicht vorstellen konnten, dass alte Leute auch Familienmenschen waren und sind, widmete man sich, so hieß es jetzt, der „Kunst des Älterwerdens“ oder der „Vielfalt des Alterns“ und natürlich immer wieder dem Alter als Wirtschaftsfaktor.
weiter lesen...
Gesellschaft

Von Chemnitz nach Weimar?

Fast 250.000 Menschen demonstrierten am 12. Oktober 2018 friedlich in Berlin für „eine offene und freie Gesellschaft“ im Angesicht des Aufstiegs autoritärer und illiberaler Parteien. Manche skandierten „Ganz Berlin hasst die AfD“, doch es war augenfällig, dass trotz der beeindruckenden Zahl der „unteilbar“-Demonstranten kein repräsentativer Schnitt durch die Berliner Bevölkerung gekommen war. Insbesondere Arbeiter und Angestellte mittleren und höheren Alters waren kaum zu sehen; es überwogen Studenten, Bildungsbürger und die vielen Angehörigen organisierter Gruppen. Und diese wie die anderen Demonstrationen unter dem Motto „Wir sind mehr“ fanden in größeren Städten statt.
weiter lesen...