Les Misérables – Die Geschichte von Jean Valjean

Les Misérables – Die Geschichte von Jean Valjean (Originaltitel Jean Valjean) ist ein französischer Spielfilm von Regisseur und Drehbuchautor Éric Besnard aus dem Jahr 2025 mit Grégory Gadebois, Bernard Campan, Alexandra Lamy und Isabelle Carré über die Romanfigur Jean Valjean aus Die Elenden von Victor Hugo. Erfolgsregisseur Éric Besnard (DIE EINFACHEN DINGE, BIRNENKUCHEN MIT LAVENDEL) wagt sich mit LES MISÉRABLES – Die Geschichte von Jean Valjean mutig an Victor Hugos Monumentalwerk. Er zaubert aus den ersten 150 Seiten des Romans ein fulminantes Leinwanderlebnis über die Entstehung und Entwicklung des späteren Romanhelden und verbindet dabei kongenial die Sprache des 19. Jahrhunderts mit der des 21. Jahrhunderts. In erschütternden Rückblenden erzählt er, wie die Grausamkeiten im Gefängnis einen sensiblen Menschen in einen wütenden Mann verwandeln und konzentriert sich dann auf die Begegnung des Außenseiters mit einem gutherzigen Mann der Kirche. Dieses Treffen lenkt Jean Valjeans Leben in andere Bahnen.

Wir schreiben das Jahr 1815: Nach neunzehn Jahren harter Arbeit, Gewalt und Leid für den Diebstahl eines Brotes wird Jean Valjean (Grégory Gadebois) aus dem Gefängnis entlassen. Erfüllt von Wut und einem tiefen Gefühl der Ungerechtigkeit, ist er zu einem gefährlichen Mann geworden, der niemandem traut. Er irrt verzweifelt durch den Süden Frankreichs und sucht Unterschlupf in einem kleinen Dorf, wird aber immer wieder abgewiesen. Unwissentlich findet Jean Valjean Zuflucht und Gastfreundschaft im Haus von Bischof Bienvenu (Bernard Campan), der mit seiner Schwester und seiner Magd ein einfaches Leben führt. Jean Valjean ist überrascht vom herzlichen Empfang des Bischofs und seine inneren Dämonen beginnen nach und nach zu schwinden. Doch die Rachegefühle und die Vorurteile der Dorfbewohner lassen ihn nicht los. Doch vielleicht ist es für Jean schon zu spät und er kommt nicht mehr aus der Haut, in die er vom Rest der Gesellschaft gesteckt wurde. Deshalb reißt er sich das Silberbesteck des Bischofs unter den Nagel. Die Polizei erwischt ihn zwar, doch der Bischof scheint andere Pläne mit Jean zu haben: Er vergibt ihm nicht nur, er schenkt ihm auch noch das Diebesgut – undJean beginnt plötzlich, Licht am Ende seines Tunnels zu sehen.
Der Film wurde von Radar Films produziert, als Produzenten fungierten Clément Miserez und Matthieu Warter. Beteiligt war France 3 Cinéma. Die Dreharbeiten fanden an 34 Drehtagen vom
13. Januar bis zum 28. Februar 2025 in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur in Frankreich statt. Drehort war unter anderem der Regionale Naturpark Luberon.
Die Kamera führte Laurent Dailland, die Musik schrieb Christophe Julien, die Montage verantwortete Lydia Boukhrief und das Casting Anne Fremiot und David Bertrand. Das Production-Design gestaltete Bertrand Seitz, das Kostümbild Madeline Fontaine, den Ton Dominique Lacour und das Maskenbild Romaric Colombini. Das Budget betrug rund sieben Millionen Euro.
Filmdaten
- Filmstart: 02.04.26
- Genre: Historiendrama
- Darsteller: Grégory Gadebois, Bernard Campan, Alexandra Lamy
- Regie: Éric Besnard
- Länge: 99 min
- FSK: 12
- Land: Frankreich
- Jahr: 2025



