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Rezension: Lukas Hartmann, Martha und die Ihren

Martha ist eine beeindruckende Frau, die es aus ärmsten Verhältnissen zu bescheidenem Wohlstand gebracht hat. Aber die Erinnerung an die Entbehrungen ihrer Kindheit als »Verdingkind« bei einer Bauernfamilie im Berner Umland lässt sie nie los: Keine Schwäche zeigen. Arbeiten ohne Unterlass. Hart sein zu sich und anderen.
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Gesellschaft

Politik: Schmerzgrenze Geld

Seit fast 800 Tagen russischer Vollinvasion kämpft die Ukraine um ihr Überleben. Russland ist derzeit in der Offensive und greift immer erfolgreicher die ukrainische Energieinfrastruktur an – Angriffe, welche von den Ermittlerinnen und Ermittlern des Internationalen Strafgerichtshofs als Verbrechen gegen die Menschlichkeit bezeichnet werden.
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Gesellschaft

Politik: Putin 5.0

Es waren markige Worte nach dem Triumph: „Wir werden über die Zukunft unseres großartigen Heimatlandes nachdenken, über die Zukunft unserer Kinder. Wenn wir danach handeln, sind wir mit Sicherheit zum Erfolg verdammt!“ Wladimir Putin ließ sich bei seiner Rede nach der Wahl zum Präsidenten am 18. März 2018 feiern.
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Gesellschaft

Nothelfer in Not

Schon lange ist das 1949 gegründete Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästinaflüchtlinge im Nahen Osten denjenigen ein Dorn im Auge, die bestreiten, dass palästinensische Flüchtlinge ein Recht auf Rückkehr hätten, oder die dieses Recht nach über 75 Jahren endlich ad acta legen wollen.
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Gesellschaft

Politik: Weltordnung in Trümmern

Viele, wenn nicht sogar alle Pfeiler der internationalen Ordnung der Nachkriegszeit scheinen zu bröckeln. Gewaltsame Konflikte sind mittlerweile die Standardmethode zur Beilegung von Konflikten zwischen Ländern (Russland und Ukraine) sowie innerhalb von Ländern (Jemen und Sudan), während das multilaterale Sicherheitssystem, an dessen Spitze die Vereinten Nationen stehen, in die Bedeutungslosigkeit abgleitet.
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Die Botschaft der Lieder

Na ja, auch in den Kaufhäusern und auf den Weihnachtsmärkten scheint sich (wenigstens hie und da) herumgesprochen zu haben, dass die Epoche der weltweiten Klima-Erwärmung nach neuen Liedern verlangt. Gerade zur Weihnachtszeit. Von wegen „Leise rieselt der Schnee“.   Zum Glück gibt es – wieder einmal – die Amerikaner. Weniger wegen der sprachlichen Inhalte der christmas songs, sondern wegen der flotteren Musik und (allem voran) der englischen Sprache, weil die hierzulande eben nicht von Allen verstanden wird. An sich ist das schade. Denn es gibt wirklich schöne, deutschsprachige Lieder zur Adventszeit und zum Christfest. Aber wenn sie gespielt werden, ist das mehr eine Dudelei, die da in Dauerschleife auf den Straßen, Plätzen und in den Geschäften erklingt. Man muss wirklich kein Zyniker sein, um sich dabei von vielen Fragwürdigkeiten bedrängt zu fühlen. Ein "O du fröhliche" geht da nicht so leicht über die Lippen.
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