Tag archives for Wendung
Deutsche Redewendung: Du gehst mir auf den Keks
Die Herkunft der Redewendung „jemandem auf den Keks gehen“ gehört zu den spannendsten Rätseln der deutschen Umgangssprache. Obwohl die Wendung heute zu den bekanntesten Redensarten gehört, gibt es keinen eindeutig
nachweisbaren Ursprung.
Deutsche Redewendung: Sich ein Bein ausreißen
Die Redewendung „sich ein Bein ausreißen“ bedeutet, sich große Mühe zu geben, alles zu geben oder extreme Anstrengungen zu unternehmen, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen oder jemandem einen Gefallen zu tun.
Deutsche Redewendung: „Auf die Barrikaden gehen“
Die deutsche Redewendung „auf die Barrikaden gehen“ gehört zu den kraftvollsten Bildern der politischen Sprache. Wer „auf die Barrikaden geht“, protestiert lautstark, widersetzt sich einer Entscheidung oder kämpft entschlossen gegen eine als ungerecht empfundene Entwicklung.
Deutsche Redewendung: „Unter einer Decke stecken“
Die Redewendung „unter einer Decke stecken“ gehört zu den lebendigen Bildern der deutschen Sprache, die auf den ersten Blick harmlos wirken, bei näherem Hinsehen jedoch eine klare moralische Bewertung transportieren.
Deutsche Redewendung: „Da haben wir den Salat“
Die deutsche Redewendung „Da haben wir den Salat“ (oder „Jetzt haben wir den Salat“) ist ein
umgangssprachlicher Ausruf, der eine unangenehme, chaotische Situation oder ein unerfreuliches Ergebnis beschreibt. Sie wird genutzt, wenn ein Missgeschick passiert ist oder eine Prognose eingetroffen ist, die man vermeiden wollte.
Deutsche Redewendung: „Nur Bahnhof verstehen“
Wenn Ihr Freund oder Ihre Freundin wieder einmal mit dringenden Neuigkeiten auf Sie zustürzt, anfängt auf Sie einzureden, atem- und ein bisschen zusammenhanglos, sagen Sie vielleicht auch manchmal: "Äh, halt, nochmal von vorn. Ich versteh' nur Bahnhof".
Deutsche Redewendung: „Das geht auf keine Kuhhaut“
Egal in welchem Zusammenhang sie den Spruch "Das geht auf keine Kuhhaut" schon einmal gehört haben, werden Sie vermutlich wissen, dass die Redewendung nicht eben etwas Positives zum Ausdruck bringt.
Deutsche Redewendung: „Jemandem die kalte Schulter zeigen“
Wer heute in Deutschland sagt, er habe jemandem „die kalte Schulter gezeigt“, drückt damit aus, dass er eine Person bewusst ignoriert oder abweisend behandelt hat.
Josef Brainin – Der Staubleser
Wem gehört ein Gemälde, das vor siebzig Jahren - ganz legal - geraubt wurde? Ist Diebstahl von Diebesgut zu rechtfertigen? Sprengt Liebe auch unsichtbare Grenzen? Was gibt es unter den Schichten von Staub zu entdecken, die über der Vergangenheit liegen?
Deutsche Redewendung: „Kalte Füße bekommen“
Die Redewendung „kalte Füße bekommen“ bedeutet, dass jemand plötzlich Angst oder Zweifel bekommt und ein geplantes Vorhaben kurzfristig aufgibt oder sich davon zurückzieht. Zum Beispiel, wenn
man sich in jemanden verguckt hat und sich fest vornimmt, die oder denjenigen anzusprechen. Aber sobald man Augenkontakt hat ‒ schwups ‒ bekommt man kalte Füße und macht auf der Stelle kehrt.
