Tag archives for Roman - Page 6

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„Wolfskinder“

Vera Buck legt ihr Thrillerdebüt vor und wählt als Kulisse ein einsam gelegenes Bergdorf. Reicht das allein, um Spannung hervorzurufen? Wir erinnern uns an Thomas Willmann, Das finstere Tal. Die Gruseltrigger werden dort wesentlich stärker gesetzt und mit Hilfe eines, der Heimatliteratur entlehnten Sprachstils verstärkt. Hier wie dort geht es um Macht Einzelner über eine Gemeinschaft.
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„Der Taucher“

Wenn nicht der Hund Vos eine Rolle spielen würde, könnte der Leser denken, dieser Roman sei das Erstlingswerk des Autors. Doch der streunende Hund wählte im Roman „Der Holländer“ den eingeschränkt teamfähigen Ermittler der Bundespolizei, Liewe Cupido, als Herrchen, indem er einfach in einem unbeobachteten Moment sein Auto enterte.
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„Ich war es“

Ein Wellness-Hotel mitten im Wald. Ruhe, Entspannung, Entschleunigung pur. Ausgerechnet in dieser Idylle am äußersten Zipfel von Beuel, finden Spaziergänger eine Frauenleiche. KHK Willi Wipperfürth und sein Team werden an den Fundort gerufen.
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Die Verwandelten

Schwere Kost, dieser neue Roman der 1962 geborenen Autorin, sowohl vom Thema als auch vom Stil her. Mit diesem Stoff versucht Draesner eine Darstellung hauptsächlich von Kriegsende und Nachkriegszeit mit Handlungsfäden, die in die Gegenwart reichen. Kulisse ist vorwiegend Breslau, das auch für die späteren Generationen, die die Stadt vor dem Krieg nicht kannten, zum Familienankerpunkt wird.
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Rezension: Der Holländer

Da sind drei Extrem-Wattwanderer – untereinander zerstritten und dennoch aufeinander angewiesen: Aron muss man sich wie eine biblische Gestalt vorstellen, er kultiviert den einsamen Besessenen; Peter Lattewitz ist Lehrer und Arons verwitweter Schwager, der Asthmatiker Smyrna ist Bademeister und hat den Belt durchschwommen.
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Die Leuchtturmwärter

Inspiriert von einem wahren Vorkommnis, hat sich die Autorin intensiv mit dem Leben von Leuchtturmwärtern beschäftigt, Interviews mit ihren Familien geführt und Memoiren gelesen. Sie schafft es sehr überzeugend und variantenreich, den jeweiligen Umgang mit Isolation, Fremdheit, Distanz herauszuarbeiten. Das macht die Stimmungslagen sehr authentisch.
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Rezension: Und wo mein Haus?

Frankfurter Hauptbahnhof, Bahnsteige, Gleise, die Eisenbahn nach Gießen. Wie immer in Peter Kurzecks fließender Erinnerungsprosa lässt der Anblick der Züge innere Bilder aufsteigen. Hier nimmt er uns mit auf Bahnfahrten mit der Mutter in das zerstörte Gießen, noch vor der Währungsreform.
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Meine Schwester

Der auf den ersten Blick belanglose Titel verrät nicht, was sich in der Familie der Autorin Dramatisches abgespielt hat. Der Text führt den Leser allmählich hinter die Kulissen, die für Außenstehende eine heile Welt vorspiegeln. Im Zentrum steht eine Art Lebensgemeinschaft zum Abgewöhnen, genannt „Familie“.
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