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Tanz auf dem Vulkan
Dieter Weirich ©seppspiegl
Auf einen „Tanz auf dem Vulkan“ muss sich Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) bei seiner heutigen Regierungserklärung im Berliner Abgeordnetenhaus einstellen.
Vor 150 Jahren wurde Konrad Adenauer geboren
Die letzte Fahrt des Patriarchen führte über den Rhein. Unter den Augen der ganzen Welt wurde am 25. April 1967 der Leichnam des ersten Bundeskanzlers der Bundesrepublik Deutschland auf einem Schnellboot der Bundesmarine von Köln nach Rhöndorf gebracht und dort bestattet.
Heiligt der Zweck Mittel ?
Trumps Venezuela-Coup, seine Drohungen gegen Grönland ,die Proteste im Iran, der nicht endenwollende Krieg in der Ukraine und nun auch der linke Sabotage-Akt in Berlin, der zehntausende Haushalte in Notunterkünfte trieb und das Leben von Pflegebedürftigen bedrohte.
Machtbesoffen
Die Entführung Maduros offenbart den imperialen Anspruch der USA. Europas Dämmerzustand beschleunigt den Zerfall der internationalen Ordnung.
Trumps Jahr
Das Jahr hat sein Programm fast abgespult. Die Bilanz fällt ernüchternd aus. Wenn man ehrlich ist, hat 2025 innen- und außenpolitisch kaum etwas zustande gebracht, was den weihnachtlichen Gabentisch schmückt. Es war ein Trump-Jahr durch und durch.
Sehnsüchte in der Zeitenwende
Es hat friedlichere vorweihnachtliche Tage in der Welt gegeben. Die letzten Reste der regelbasierten Weltordnung drohen zu verblassen, in der neuen Sicherheitsdoktrin von US-Präsident Trump wird die Europäischen Union zum strategischen Gegner herabgestuft, unverblümt wird die Macht des Stärkeren zum entscheidenden Parameter von Außen-und Sicherheitspolitik reklamiert.
Ein Herbst in Deutschland
Herbst ist Bilanzzeit. So sah es Rainer Maria Rilke, dessen 150. Geburtstag wir gerade feiern. „Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr“, heisst es in dem wohl berühmtesten Gedicht, das der dunklen Jahreszeit gewidmet ist. Ein Menetekel für die Regierung Merz?
Mut zur Umsetzung fehlt
In der „Koalitions-Semantik“ gibt es keine Wahlgeschenke oder Zumutungen mehr, es werden vielmehr Pakete angeboten, sie bilden die unterschiedlichen Wünsche und Versprechen der Partner ab, dienen der innerparteilichen Befriedigung im Bündnis und sollen Handlungsfähigkeit zeigen.
Politik: Nur noch Nebendarsteller
Trump ordnet Europas Nachbarschaft neu. Ohne Mut und eigene Strategie droht Europa die geopolitische Bedeutungslosigkeit.
„Gipfelei“ als Symbolpolitik
„Großes wird auf Gipfeltreffen nicht bewegt, aber Schlimmeres verhindert“ wusste schon Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt, der medial zuvor oft überladene Ereignisse hanseatisch nüchtern einzuschätzen wusste.
