Tag archives for Kultur - Page 3
Deutsche Redewendung: „Jemandem eine Abfuhr erteilen“
„Ich habe ihm eine klare Abfuhr erteilt.“ – Sätze wie dieser tauchen in der deutschen Sprache auffällig oft auf. Ob im Privatleben, in der Politik oder in den Wirtschaftsseiten: Die Abfuhr ist ein Allzweckwort für entschiedene Zurückweisung.
Deutsche Redewendung: „Jemandem die kalte Schulter zeigen“
Wer heute in Deutschland sagt, er habe jemandem „die kalte Schulter gezeigt“, drückt damit aus, dass er eine Person bewusst ignoriert oder abweisend behandelt hat.
Deutsche Redewendung: „Das kannst du dir abschminken“
Die deutsche Sprache ist reich an bildhaften Wendungen, die Situationen mit einem einzigen Satz treffend zusammenfassen. Eine davon ist die Redewendung „sich etwas abschminken können“. Sie
wird vor allem dann gebraucht, wenn jemand erkennen muss, dass ein Wunsch, eine Hoffnung oder eine Erwartung unerfüllbar ist.
Deutsche Redewendung: „Der muss wohl mit dem Klammerbeutel gepudert sein!“
„Der muss wohl mit dem Klammerbeutel gepudert sein!“ Bedeutung: nicht bei Trost, verrückt sein. Satiriker wie Kurt Tucholsky verwendeten die Redensart gern und machten sie populär.
Deutsche Redewendung: „Schlafende Hunde wecken“
Ob im Büro, in der Politik oder im Freundeskreis – es gibt Situationen, in denen man besser schweigt. Die Redewendung "schlafende Hunde wecken" bedeutet, dass man eine Situation, die momentan ruhig ist und keine Probleme verursacht, absichtlich stören oder verändern sollte, was zu Schwierigkeiten oder Ärger führen könnte.
Palazzo Reale – Königspalast
Der Palazzo Reale ist ein Stadtpalast in Genua, der Teil des Welterbes der UNESCO „Genoa: Le Strade Nuove and the system of the Palazzi dei Rolli“ (deutsch: Genua: Le Strade Nuove und die Palazzi dei Rolli) ist. Das Gebäude liegt in der Via Balbi 10. Er ist heute Nationalmuseum.
Deutsche Redewendung: „Die erste Geige spielen“
Die deutsche Redewendung "die erste Geige spielen" bedeutet, den Ton anzugeben, führend zu sein oder im Mittelpunkt zu stehen. Es ist eine metaphorische Aussage, die sich auf die Rolle des Konzertmeisters in einem Orchester bezieht, der den Ton für die anderen Streicher angibt
Deutsche Redewendung: „Alles auf eine Karte setzen“
Ob in der Wirtschaft, der Politik oder im Alltag – wer „alles auf eine Karte setzt“, geht aufs Ganze. Der Ausdruck ist uns so vertraut, dass man ihn kaum hinterfragt. Doch woher kommt diese Redewendung eigentlich? Und warum fasziniert uns das Prinzip des totalen Risikos bis heute?
Jakob Hein – Wie Grischa mit einer verwegenen Idee beinahe den Weltfrieden auslöste
Ein bisschen Gras, ein genialer Coup und das Wunder von Bayern – Jakob Heins absurd komischer Roman über eins der größten deutschen Geheimnisse: Wie nur brachten die Ostler einst den Bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß dazu, mit einem Milliardenkredit ihr bankrottes Land zu retten?
Deutsche Redewendung: „Kalte Füße bekommen“
Die Redewendung „kalte Füße bekommen“ bedeutet, dass jemand plötzlich Angst oder Zweifel bekommt und ein geplantes Vorhaben kurzfristig aufgibt oder sich davon zurückzieht. Zum Beispiel, wenn
man sich in jemanden verguckt hat und sich fest vornimmt, die oder denjenigen anzusprechen. Aber sobald man Augenkontakt hat ‒ schwups ‒ bekommt man kalte Füße und macht auf der Stelle kehrt.
