Der „Ehrentag“ am 23. Mai soll Verantwortung und Beteiligung sichtbar machen

Handschuhe an, Tüte raus, losgehen – gemeinsames Aufräumen in der Natur ist gelebtes Engagement. Der bundesweite „Ehrentag“ am 23. Mai 2026 macht solche Aktionen sichtbar. Foto: DJD/BVR/Getty Images/HappyKids

(DJD). Am 23. Mai 2026 findet zum 77. Geburtstag des Grundgesetzes auf Initiative des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier erstmals ein bundesweiter „Ehrentag“ statt. Dieser Tag ist als Mitmachaktion für ganz Deutschland angelegt. Ziel ist es, bürgerschaftliches Engagement sichtbar zu machen und Verantwortung, Zusammenhalt sowie demokratische Teilhabe zu würdigen, mehr Informationen dazu sind unter www.ehrentag.de zu finden. Unternehmen, Vereine, Verbände und Privatpersonen beteiligen sich mit Aktionen, Veranstaltungen oder digitalen Beiträgen. Auch die Volksbanken und Raiffeisenbanken sind mit regionalen Aktionen dabei, um genossenschaftliche Werte öffentlich sichtbar zu machen. Einen Überblick über das Engagement der Institute bietet die Seite www.vielefuerviele.de. 

Genossenschaftliche Prinzipien im Mittelpunkt

Über 30 Millionen Kunden zählen die Genossenschaftsbanken in Deutschland, knapp 18 Millionen davon sind zugleich Mitglieder, also Teilhaber ihrer Bank. „Die Kreditgenossenschaften in Deutschland sind lokal verankert, überregional vernetzt, ihren Mitgliedern verpflichtet und demokratisch organisiert“, erklärt Steffen Steudel, Pressesprecher des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR). „Und sie haben einen klaren Auftrag: die Förderung ihrer Mitglieder.“ Demokratische Mitbestimmung und regionale Verantwortung gehören damit zum Selbstverständnis dieser Institute.

Mitgliedschaft und regionale Bindung

Was Genossenschaftsbanken von anderen Instituten unterscheidet, ist ihre Mitgliedschaft: Wer Mitglied wird, kann über die Ausrichtung der Bank mitentscheiden – und profitiert häufig von besonderen Angeboten oder Dividenden auf die eigenen Anteile. Das Miteinander ist hier keine Worthülse, sondern gelebte Praxis. Am Ehrentag wollen die Institute den genossenschaftlichen Gedanken öffentlich sichtbar machen.