Ruth Moschner: Mein Leben, meine Regeln!
Die Moderatorin über Druck, Kinderlosigkeit und Bodyshaming

(pst). Sie ist bekannt als die Frau mit dem ansteckenden Lachen, dem schnellen Witz und der guten Laune. Doch in ihrem neuen Buch „Die Fuck-it-List-Challenge“ geht Ruth Moschner auch die ernsteren Seiten des Lebens an. Sie fordert darin, Schluss zu machen mit Selbstoptimierung und dem Druck, es allen recht machen zu müssen. Ein Thema, das ihr besonders am Herzen liegt, ist ihre Kinderlosigkeit. „Ich war immer sehr klar in meiner Entscheidung, kinderfrei leben zu wollen“, sagte die TV-Moderatorin, die mit ihrem Lebensgefährten Peter in Berlin lebt, im Interview mit Web.de. Gleichzeitig kritisiert sie, wie selbstverständlich Frauen zu ihrem Kinderwunsch befragt und bewertet werden. Auch beim Thema Körperbilder nimmt die 50-Jährige kein Blatt vor den Mund. Rund um die Buchveröffentlichung sprach sie etwa bei „DAS! Rote Sofa“ offen darüber, dass Schlanksein in der Fernsehbranche oft Vorteile gebracht habe. Vorher sei sie wegen ihrer Figur als „Presswurst“ verspottet worden: „Ich habe tatsächlich erschreckenderweise festgestellt, dass ich in den Phasen, in denen ich dünn war und Größe 34/36 hatte, die meisten Angebote bekommen und mehr Geld verdient habe.“ Ruths Botschaft ist klar: weniger gefallen wollen, mehr auf das eigene Leben hören.



