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Geldanlage: Frauen sind abgehängt
Knapp jede zweite Frau (43 Prozent) hat keine Ahnung von Finanzthemen. Das ist leider kein Klischee, sondern das ernüchternde Ergebnis einer aktuellen Postbank Umfrage. Fehlendes Wissen und mangelndes Interesse führen dazu, dass viele Frauen Geldanlage im
Allgemeinen und Wertpapiere im Besonderen scheuen. Eine fatale Konstellation.
Im Abseits
Verärgerung und Ratlosigkeit in Paris. Ohnmacht in Brüssel. Was die jüngsten Alleingänge der Biden-Regierung für Deutschland und die EU bedeuten. Hat sich seit Trumps Abgang als Präsident der Vereinigten Staaten zwar der Ton in den transatlantischen Beziehungen, nicht aber die Substanz der „America First“-Politik geändert? Die beiden außen- und sicherheitspolitischen Alleingänge der Biden-Regierung innerhalb weniger Wochen drängen diesen Verdacht auf.
Gretchenfrage
Der 11. September 2001 war der Schlusspunkt des optimistischen Jahrzehnts, des vermeintlichen Endes der Geschichte. Terror und Tod brachen in die prosperierenden westlichen Gesellschaften ein, die sich eigentlich schon als Sieger im „Kampf um die Moderne“ sahen und deren Modell über kurz oder lang die ganze Welt befrieden würde. Wie auch die 9/11-Anschläge hat das demütigende Finale des 20-jährigen Krieges in Afghanistan mit einem Schlag die Distanz zu den ‚tatsächlichen‘ Realitäten zunichte gemacht. Es herrscht doppelte Verunsicherung im Westen: Wir sind verwundbar und wir können fremde Gesellschaften und Staaten nicht nach unseren Vorstellungen modellieren.
Warum heißt die Marke so? Heute: Mickey Mouse
Um ein Haar hätte es den Markennamen Mickey Mouse nie gegeben, denn ihr Schöpfer Walt Disney wollte die Figur eigentlich ganz anders nennen. Im Jahr 1928 trat die Maus als Animationsfilm-Darsteller ihren Siegeszug an. Später folgten Comics und bis heute jede Menge Merchandise-Artikel.
Jugendstudie 2021
Eine deutliche Mehrheit der Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland hat spürbar unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie gelitten und fühlt sich von der Politik im Stich gelassen. Das geht aus der Jugendstudie 2021 des Bankenverbandes hervor. Demnach geben 85 Prozent der Befragten im Alter von 14 bis 24 Jahren an, dass die Politik sehr wenig bis wenig in der Pandemie für sie getan habe. 82 Prozent fühlten sich im Vergleich mit älteren Menschen benachteiligt.
Unzulässige Vermietung einer Eigentumswohnung zur Nutzung als Boardinghouse
Wird eine Eigentumswohnung als Boardinghouse genutzt, wird die Wohnung also an ständig wechselnde Gäste vermietet, so kann dies baurechtlich untersagt werden. In dem Aufenthalt der jeweiligen Gäste von maximal fünf Tagen liegt keine Wohnnutzung. Dies hat das Oberverwaltungsgericht Lüneburg entschieden.
Wiederaufbau im Ahrtal
Rund 10.000 Häuser im Ahrtal sind zerstört oder schwer beschädigt. Alle hoffen auf Strom, Heizung und fließendes warmes Wasser. Doch örtliche Handwerks-Betriebe zählen selbst zu den Flutopfern. Sie schafften maximal 20 Prozent der Aufträge, laut Handwerkskammer Koblenz. Eine neue Plattform soll nun anreisende Handwerker an Kunden vermitteln.
Die Lehren aus dem Scheitern
Die erste Rede, die US-Präsident Joe Biden nach dem Chaos und den katastrophalen Szenen in der wieder unter die Kontrolle der Taliban geratenen afghanischen Hauptstadt Kabul hielt, enthielt für Russland implizit so manche wichtige Botschaft. Biden lieferte in dieser Rede eine neue Interpretation der Mission der USA in Afghanistan und anderen Ländern, in denen Washington sich vorgenommen hat, den Übergang zur Demokratie zu überwachen.
Warum heißt die Marke so? Heute: Bulli
Den "Bulli" von Volkswagen kennt fast jeder, aber das Unternehmen versieht erst seit der letzten Baureihe einige Ausführungen seines T6 offiziell mit dieser Bezeichnung. Obwohl der "VW-Bus" schon seit Jahrzehnten so genannt wird, besitzt Volkswagen dieMarkenrechte für diesen Namen erst seit 2005.
Verzinsung von Steuernachforderungen und Steuererstattungen mit jährlich 6 % ab dem Jahr 2014 verfassungswidrig
Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass die Verzinsung von Steuernachforderungen und Steuererstattungen in § 233 a in Verbindung mit § 238 Abs. 1 Satz 1 der Abgabenordnung (im Folgenden: AO) verfassungswidrig ist, soweit der Zinsberechnung für Verzinsungszeiträume ab dem 1. Januar 2014 ein Zinssatz von monatlich 0,5 % zugrunde gelegt wird.
