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Gewalt als Ritual
Gewalt auszuüben, ist schwierig, so der Soziologe Randall Collins. Sie adäquat einzusetzen, auch. Wir seien gegen Gewaltausübung programmiert, so Collins, und wenn Einzelne doch darauf zurückgriffen, so geschehe dies oft in unqualifizierter und unberechenbarer Weise. Hoffnungslosigkeit, Armut und Indoktrination lieferten für sich betrachtet keine befriedigende Erklärung für Gewalt.
Impfstoff für die Wirtschaft
Da die Impfung der Bevölkerung jetzt Fortschritte macht, ist es Zeit, über die nötigen Maßnahmen nachzudenken, um die Wirtschaft zu fördern und nach den pandemiebedingten Verlusten eine schnelle Erholung zu ermöglichen. Besonders müssen wir dabei natürlich
die Sektoren wie Hotels, Restaurants und den stationären Einzelhandel ins Auge fassen, die vom Lockdown am härtesten getroffen wurden – und auch viele Selbstständige wie Friseure, Masseure oder Künstler.
Ein Fall von German Angst?
John Kampfner lobte, Deutschland sei „viel besser [auf Covid-19] vorbereitet als andere Länder“ und habe „mehr Testkapazitäten, mehr Lüftungsgeräte und mehr Schutzausrüstung“, pries das „stabile Netz von Biotech- und Pharmaunternehmen, die auf Notsituationen schnell reagieren können“ und die föderale Ordnung des Landes: „Es wäre durchaus denkbar gewesen, dass die aus der Nachkriegszeit stammende deutsche Verfassung während der Pandemie für Chaos sorgt. Stattdessen stellte Merkel zügig die Weichen, damit Entscheidungen gemeinsam getroffen werden konnten und das System – mit der einen oder anderen regionalen Abweichung – die Situation vortrefflich bewältigt hat“.
Der Drang nach Freiheit
Die schottische Politik steht momentan vor der Frage, ob Schottland Teil des Vereinigten Königreichs bleiben oder ein unabhängiger Staat werden soll. Auch wenn diese Frage auf unterschiedliche Weise wohl schon seit Beginn der Union mit England im 18. Jahrhundert gestellt wird, hat sie in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen. Tatsächlich ist der schottischen Parlamentswahl am 6. Mai bereits ein Jahrzehnt intensiver Diskussion über die Unabhängigkeit vorausgegangen.
Queen-Ehemann Prinz Philip ist tot
Prinz Philip wurde 99 Jahre alt. Er starb am Freitagmorgen auf Windsor Castle. Prinz Philip war der dienstälteste Prinzgemahl der Welt und hat damit die Rolle des Mannes hinter der Königin geprägt wie kein zweiter. Sich die Queen ohne ihren Mann vorzustellen ist quasi unmöglich. Durch seine anhaltende Neigung zu protokollarisch und politisch unkorrekten Bemerkungen geriet er in der Vergangenheit immer wieder in die Kritik. Mittlerweile haben die bissigen Einzeiler und seine beharrliche Unangepasstheit Kultstatus.
Aus dem Studium in die Unternehmernachfolge
Hochschulabsolventen stellen sich spätestens mit ihrem Abschluss die Frage: Was kommt danach? Neben dem klassischen Einstieg in die Erwerbstätigkeit als Angestellter kommt dafür immer häufiger die Gründung eines Unternehmens in Betracht, eines Start-Up. Übersehen
wird jedoch oft eine weitere sehr gute Option – die Unternehmernachfolge.
Ein sehr europäisches Debakel
Die Verantwortlichen in der Europäischen Union in diesem entscheidenden Moment der Covid-19-Saga, da sich endlich die realistische Chance auf eine Rückkehr ins normale Leben bietet, einen Schnitzer nach dem anderen geleistet. Die Impfkampagne lief nur langsam an; auf die Bevölkerung umgerechnet haben Großbritannien und die USA etwa dreimal so viele Dosen verabreicht wie Frankreich oder Deutschland. Und die EU-Länder hängen weiter hinterher, denn sie impfen nach wie vor nur halb so schnell wie wir in Amerika.
Konsequenzen aus dem Gercke-Gutachten
Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki und sein Generalvikar Dr. Markus Hofmann haben heute die ersten Konsequenzen verkündet, die sie aus dem Gutachten der Kanzlei Gercke Wollschläger für das Erzbistum ziehen. Am vergangenen Donnerstag war die Unabhängige Untersuchung zum Umgang mit sexueller Gewalt im Erzbistum Köln veröffentlicht worden.
Empire verzweifelt gesucht
Werden britische Panzer eingemottet? Wird die Artillerie ausrangiert? Werden Infanterie-Bataillone aufgelöst? Wird es je genügend Kampfjets für den Flugzeugträger geben? Antworten auf diese Fragen gibt die „integrierte Neubewertung“ („integrated review“) für die Außen-, Verteidigungs-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik Großbritanniens. In der von Premierminister Boris Johnson anlässlich des Startschusses im Februar 2020 angekündigten „radikalsten Neubewertung der Stellung Großbritanniens in der Welt seit Ende des Kalten Krieges“ prallt Selbstüberschätzung auf Realität.
Die Bundeskanzlerin und die Regierungs- chefinnen und Regierungschefs der Länder fassen folgenden Beschluss:
Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder danken den Bürgerinnen und Bürger für ihre Solidarität im Kampf gegen die Pandemie bei den derzeit erforderlichen Beschränkungen. Nach deutlich sichtbaren Erfolgen bei der Eindämmung des Infektionsgeschehens im Januar und Februar zeigt die aktuelle Entwicklung – insbesondere aufgrund der hohen Verbreitung von Covid-19-Variante B.1.1.7 – wieder ein starkes Infektionsgeschehen und eine exponentielle Dynamik.
