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Du wirst noch an mich denken

Dorothee Röhrig schreibt sich die Erinnerungen an die Großmütter, Mütter und Tanten von der Seele, in deren Dunstkreis sie selber stand und die ihr durch ihre Verhaltensregeln entscheidende Entwicklungsschritte erschwert haben. Es ist eine Fehlannahme zu glauben, dass eine großbürgerliche Familie mit besten Bildungschancen und ohne Fluchterfahrung einfacher den Krieg überstanden haben müsste.
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„Ich war es“

Ein Wellness-Hotel mitten im Wald. Ruhe, Entspannung, Entschleunigung pur. Ausgerechnet in dieser Idylle am äußersten Zipfel von Beuel, finden Spaziergänger eine Frauenleiche. KHK Willi Wipperfürth und sein Team werden an den Fundort gerufen.
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Die Leuchtturmwärter

Inspiriert von einem wahren Vorkommnis, hat sich die Autorin intensiv mit dem Leben von Leuchtturmwärtern beschäftigt, Interviews mit ihren Familien geführt und Memoiren gelesen. Sie schafft es sehr überzeugend und variantenreich, den jeweiligen Umgang mit Isolation, Fremdheit, Distanz herauszuarbeiten. Das macht die Stimmungslagen sehr authentisch.
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Für diesen Sommer

Die Autorin legt eine autobiographisch inspirierte Familiengeschichte vor, die sich vom Zweiten Weltkrieg bis in die Gegenwart spannt. Im Zentrum steht der gebrechliche Witwer Heinrich, der von seiner jüngeren Tochter Franziska eine Zeitlang gepflegt werden soll. Die ältere Schwester Monika, die das bis jetzt getan hat, ist mit einem Burnout ausgefallen und soll in einer Psychiatrie wieder zu Kräften kommen. Franziska ist aber das schwarze Schaf der Familie, da sie im Gegensatz zu ihrer perfekt funktionierenden Schwester weder Ausbildungen durchgehalten noch eine dauerhafte Beziehung hat, für Unordnung sorgt und davonläuft, wenn eine Situation schwierig wird.
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Am Ende ist zu wenig Tag

Die Autorin berichtet über den Verlauf der Krankheit ihres Ehemannes und wie diese den Alltag der Familie in Etappen veränderte. Die Jahrzehnte davor fasst Flow (Pseudonym) auf wenigen Seiten in einer wilden Sammlung von Schlaglichtern zusammen, die wie Erinnerungsstützen in einem Kalender wirken. Der Leser gewinnt ein recht oberflächliches, skizzenhaftes Bild dieser Zeit und Beziehung. Das Paar bekam drei Kinder. Über dem beruflichen Stress des Hauptverdieners ging die Zweisamkeit teilweise verloren. Vieles wurde auf die Rentnerzeit verschoben, wo Verpasstes nachgeholt werden soll.
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Marianengraben

Paula braucht nicht viel zum Leben: ihre Wohnung, ein bisschen Geld für Essen und ihren kleinen Bruder Tim, den sie mehr liebt als alles auf der Welt. Doch dann geschieht ein schrecklicher Unfall, der sie in eine tiefe Depression stürzt. Erst die Begegnung mit Helmut, einem schrulligen alten Herrn, erweckt wieder Lebenswillen in ihr. Und schließlich begibt Paula sich zusammen mit Helmut auf eine abenteuerliche Reise, die sie beide zu sich selbst zurückbringt – auf die eine oder andere Weise.
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Treibsand

Die Autorin (geboren 1911 als Sybille von Schoenebeck) legte als Alterswerk 2005 ihre Autobiographie vor, die abrupt in den 60er Jahren abbricht. Da sie in früheren Romanen Teile ihres Lebens verwertet hat, fürchtet sie berechtigterweise, die Kenner zu langweilen. Wer nichts Anderes von ihr gelesen hat, kann stellenweise mit dem Text wenig anfangen, denn sie ergeht sich in zusammenfassenden Andeutungen.
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Ein Darmstädter in Ägypten

Die vorliegende Arbeit ist Bestandteil einer Dissertation der Autorin, die die ägyptischen Sammlungen der Museen in Darmstadt und Wiesbaden bearbeitete. Sehr ausführlich wertet und kommentiert sie das Reisetagebuch eines Samengroßhändlers aus dem Ende des 19. Jahrhunderts, als Ägypten noch zum Osmanischen Reich gehörte.
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Das Land der Anderen

In ihrem neuesten Roman greift die preisgekrönte Autorin die Geschichte ihrer Großeltern auf, und zwar im Zeitraum von 1947 bis 1954. Die Elsässerin Mathilde hat sich in einen französischen Kriegsgefangenen, den marokkanischen Offizier Amine Belhaj, verliebt. Angezogen von seiner fremdartigen Männlichkeit und völlig naiv ergreift sie die Gelegenheit, durch die Heirat ihr Dorf zu verlassen.
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Das Glück wohnt in Lissabon

Der Eyecatcher für dieses Buch war das Foto einer Kinderschar von etwa 1911. Sofort entstand die Frage, was die porträtierte Frankfurter Familie während der Kaiserzeit veranlasste, nach Portugal auszuwandern? Die Autorin war sogar vor Ort auf Spurensuche und hat erfolgreich nach Schauplätzen, Arbeitgebern und Zeitzeugen ihrer Schwiegerfamilie gesucht. Entsprechend sind Fotos der Firmengeschichte eingefügt. Diese Familiengeschichte hat Potential für einen Roman.
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rantlos
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