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Bjarne Mädel: Romantischer Freigeist
Was haben wir ihn in diesen Rollen geliebt! Ob in „Stromberg“, als „Tatortreiniger“ oder in „Mord mit Aussicht“ – Bjarne Mädel gab häufig den leicht trotteligen, witzigen und mitunter nervigen Sonderling und erspielte sich so eine riesige Fangemeinde.
Sabin Tambrea: Sinnlich zum Ziel
Groß, schlank, gutaussehend und dazu dieser intensive Blick: Schon mit seiner Erscheinung zieht Sabin Tambrea die Menschen in den Bann. Vor allem aber ist er ein herausragender Darsteller, wie er etwa in der „Ku’damm“-Reihe und in „Babylon Berlin“ bewies.
Lars Eidinger: Exzentriker mit treuer Seele
Er ist einer der besten und meistbeschäftigten Schauspieler Deutschlands. Ob als Serienkiller im Kieler „Tatort“, exzentrischer Unternehmensspross in „Babylon Berlin“, als „Jedermann“ bei den Salzburger Festspielen oder überspannter Autor kürzlich im Film „Die Zeit, die wir teilen“: Lars Eidinger überzeugt nahezu immer durch sein eindringliches Spiel.
Kinotipp: Der Zeuge
Im Jahr 1946 begann in den Räumlichkeiten des ehemaligen Konzentrationslagers Dachau einer der Prozesse der unmittelbaren Nachkriegszeit gegen NS-Täter aus dem KZ Flossenbürg. Es gibt Fotos von diesem Prozess mit seinem improvisierten Gerichtssaal.
Der Pate
Als einer der größten Mafiabosse von New York City besitzt Don Vito Corleone (Marlon Brando) natürlich eine Menge Feinde. So versucht nicht nur der aufstrebende Gangster Virgil Sollozzo (Al Lettieri), genannt: der Türke, dem Paten das Geschäft streitig zu machen, sondern beobachten Geheimdienste die Hochzeit seiner Tochter Connie (Talia Shire) ganz genau. Doch Don Vito möchte sich eigentlich zurückziehen und seine Geschäft abgeben. Nur welchen Sohn soll er zu seinem Nachfolger bestimmen?
Ein Mann namens Otto
Otto (Tom Hanks) ist ein mürrischer, isolierter Witwer mit festen Prinzipien, strengen Routinen und einer kurzen Zündschnur, der jedem in seiner Nachbarschaft das Leben schwer macht, da er sie wie ein Falke überwacht. Dabei dient seine launische Art vor allem einem Zweck: Zu kaschieren, dass er nach dem Tod seiner Frau keinen Sinn mehr im Leben sieht.
Der Geschmack der kleinen Dinge
In der französischen Tragikomödie Der Geschmack der kleinen Dinge begibt sich Gérard Depardieu als Frankreichs führender Chefkoch auf die Suche nach dem Geschmack, der ihn verfolgt, seit ein japanischer Küchenmeister ihn in seiner Jugend mit einer Schüssel Nudeln besiegte.
Kida Khodr Ramadan: „Ich wurde teilweise zum Arschloch“
Der Mann ist dick im Geschäft: Seit 2003 trat Kida Khodr Ramadan in unzähligen Film- und TV-Produktionen auf – von diversen „Tatorts“ bis zu Komödien wie „Wir sind die Rosinskis“.
Passagiere der Nacht
Paris, 1981: Kurz nach der Wahl von Francois Mitterand zum vierten Staatspräsidenten der Fünften Französischen Republik befindet sich das Land in einem Freudentaumel. Mit dem Sozialisten als Staatsoberhaupt scheint es vielen Franzosen und Französinnen so, als ob nun ein neuer, frischerer und positiverer Wind im Land wehen würde.
Benno Fürmann: Neue Lebensphase
Seine stahlblauen Augen und das markante Charaktergesicht machen ihn unverwechselbar. Als Darsteller zählt er zudem zu Deutschlands Besten. Benno Fürmann glänzte in unzähligen Rollen, zuletzt etwa in „Babylon Berlin“, der Netflix-Serie „Biohackers“ oder dem Kinofilm „Die Känguru-Verschwörung“.
