Die Camino-Therapie – Finde deinen Weg

Wenn zwei sich auf den Weg machen: Inspiriert von einer wahren Geschichte erzählt „Die Camino-Therapie“ von zwei Fremden, die auf dem Jakobsweg nicht nur zueinanderfinden, sondern auch zu sich selbst. Vor der eindrucksvollen Kulisse des Camino de Santiago entsteht ein bewegender Film über Aufbruch, Loslassen und die Kraft des Zusammenhalts.
Fred (Alexandra Lamy), die mit ihrer eigenen Vergangenheit abschließen möchte, trifft auf de rebellischen Jugendlichen Adam (Julien Le Berre), der Mühe hat, seine innere Wut zu kontrollieren. Gemeinsam brechen sie zu einer Pilgerreise nach Santiago de Compostela auf. Der Weg konfrontiert beide mit ihren persönlichen Konflikten und zwingt sie dazu, sich ihren Gefühlen zu stellen. Schritt für Schritt entsteht zwischen ihnen eine Verbindung, die von gegenseitigem Verständnis geprägt ist. Während die Reise voranschreitet, eröffnet sie Raum für Veränderung und die Möglichkeit, alte Lasten hinter sich zu lassen.
Der Film kreist um zwei Hauptfiguren. Fred, meisterhaft gespielt von Alexandra Lamy mit einer Mischung aus Erschöpfung und Trotz, erlebt als Lehrerin eine Lebenskrise: Sie ist mise à pied (beurlaubt), weil sie einen Schüler geschlagen hat. Ihre Freundin Nadège (gespielt von Mélanie Doutey) ist Mitglied der Hilfsorganisation und überredet Fred, ebenfalls dort einzutreten und dort aktiv zu werden. Nach einigem Zögern willigt Fred ein, die mit ihrer Vergangenheit abschließen will – der Schule wie mit ihrem früheren Mann, der längst eine neue Beziehung hat.
Adam, dargestellt von Julien Le Berre in seiner bisher eindringlichsten Rolle, ist aggressiv und rebellisch. Fred begegnet ihm im Gericht, als ihm wegen erneuter Gewalt eine Gefängnisstrafe droht. Statt Haft bietet ihm die Organisation eine letzte Chance: eine Wanderung auf dem Jakobsweg als Resozialisierungsprogramm.
Die Camino-Therapie – Finde deinen Weg



