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Schönheit im Dschungel
Ist Schönheit göttlich? Zumindest scheinen die Götter zu wissen, was schön ist. Denn oft sind sie in ihrer himmlischen Sphäre umgeben von engelgleichen Wesen, die mit körperlichen Vorzügen stets verschwenderisch ausgestattet sind. Vielleicht so wie diese zierlichen Tänzerinnen von Siem Reap? Nahezu schwerelos schweben sie in einem üppigen Tropengarten mit ihren langen Gewändern dahin. Und ziehen dabei mit betörenden Gesichtszügen stets neue bewundernde Blicke auf sich. Ist dies vielleicht schon die dem Himmel entliehene ideale Schönheit?
Radeln mit Wein und Literatur
Grüne Weinberge, bunte Streuobstwiesen und Felder, romantische Weindörfer und sehenswerte Burgen: Die schwäbische Ferienlandschaft Marbach-Bottwartal hat viele reizvolle Seiten, die man am besten mit dem Fahrrad erkunden kann. Das Wegenetz ist gut ausgebaut und ermöglicht abwechslungsreiche Ausfahrten. Der Genuss kommt dabei nie zu kurz, Wein und die Literatur spielen eine große Rolle. Radrundtouren, Mountainbike-Trails oder geführte Radausflüge?
Tante Helene und das Buch der Kreise
Der preisgekrönte Germanist Beyer erzählt in dem Roman auf zwei Zeitebenen. Die Gegenwart spielt in New York bei der Familie von Alexander, der beruflich noch nicht gefestigt ist und seinen Lebensentwurf sucht. Er reist nach Deutschland, um das Land seiner Vorfahren näher kennenzulernen und das Erbe seiner Tante Helene zu sichten. Er erinnert sich an Besuche bei ihr und Gespräche, findet Zeitzeugen und ein unvollständiges Projekt: das Buch der Kreise, für das Helene lebenslang gesammelt hat.
Die Pollen bleiben draußen
Mehr als jede fünfte Person in Deutschland leidet laut Statista unter einer Pollenallergie. Triefende Nasen, tränende Augen und Dauerniesen sind sichtbare Zeichen der Beeinträchtigung, die über Monate hinweg die Lebensqualität beeinflussen kann. Umso wichtiger ist es, das Zuhause nach Möglichkeit pollenfrei zu halten.
Ausbildung für eine gläserne Zukunft
"Nimm 60 Teile Sand, 180 Teile Asche aus Meerespflanzen, 5 Teile Kreide - und du erhältst Glas." Dieses Rezept ist über 2.700 Jahre alt und wurde in der Keilschrift-Bibliothek des assyrischen Königs Ashurbanipal gefunden. Entdeckt wurde die Glasherstellung vermutlich schon vor mehr als 7.000 Jahren durch Zufall. Noch immer aber hat der transparente Werkstoff nur einen Bruchteil seiner Geheimnisse und Möglichkeiten preisgegeben.
Geld regiert die Welt
Es dauerte nur wenige Wochen, bis der erst „beiseite-“ und dann doch zurückgetretene österreichische Kanzler Sebastian Kurz einen neuen Posten gefunden hatte. Großinvestor und Trump-Freund Peter Thiel sorgt dafür, dass auch dieser skandalträchtige Politiker weich fällt. Angesichts solcher Entwicklungen ist es kein Wunder, dass heute zwar rund 40 Prozent der Bevölkerung der Meinung sind, dass Parteien und Politik korrupt sind. Die beinahe wöchentliche Aufdeckung von Skandalen wie dem Cum-Ex-Steuerbetrug und den Enthüllungen der Pandora Papers verursachen inzwischen aber nur noch ein Stirnrunzeln.
Einmal grünwaschen, bitte
Atomkraft soll mit der neuen EU-Taxonomie als nachhaltige Technologie eingestuft werden. Erlebt die Energiequelle in Europa eine Renaissance? Auch wenn die EU-Kommission Atomstrom fortan als „nachhaltig“ bezeichnet: Er rechnet sich nicht. Amory Lovins, der Vordenker der Energiewende, hat die Argumente aktuell noch einmal zusammengetragen und das Ergebnis ist eindeutig: Atomstrom ist schlecht fürs Klima und fürs Portemonnaie. Die EU-Taxonomie soll ein Wegweiser für Investoren und Kreditgeber sein.
Eifel – Das bedrohte Orchideenparadies
Der Autor will Wanderer und Spaziergänger für die Schutzbedürftigkeit der Orchideen sensibilisieren und sie anregen, den Naturschönheiten mit Respekt zu begegnen. Weil man nur bewahren kann, was man kennt, integriert…
Künstliche Niere aus dem Labor in Sichtweite
Forscher der Kumamoto University haben einen großen Schritt Richtung Nierenersatz aus dem Labor gemacht. Sie züchteten aus embryonalen Stammzellen der Maus ein komplexes dreidimensionales Gewebe, das dem der Originalniere sehr nahekommt. Biowissenschaftler Ryuichi Nishinakamura und sein Team glauben, dass dieser Erfolg die Nierenforschung verbessern und letztlich zur Herstellung von Ersatznieren für Menschen führen kann.
Warum heißt die Marke so? Heute: Edding
Jeder kennt sie, die Permanentmarker namens Edding. Dieser seit Langem zum Gattungsbegriff gewordene Markenname hat jedoch nichts mit "Editieren" zu tun und auch nichts mit dem kleinen englischen Ort Eddington. Die beiden Schulfreunde Carl-Wilhelm Edding und Volker Detlef Ledermann, die 1960 mit einem Startkapital von 500 D-Mark eine Firma für den Filzstiftimport gründeten, kamen schnell darin überein, dass “Edding” besser klingt als “Ledermann”, um als Firmenname zu fungieren.
