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„Doch das Böse gibt es nicht“
Eine ganz normale Familie. Mutter, Vater, Kind im Iran, die Kleider abholen und einkaufen gehen, sich um die kranke Mutter kümmern. Nur eines ist von Anfang an komisch. Der Vater, Heshmat (Ehsan Mirhosseini) muss dauernd nachts arbeiten. Und was er da genau macht, ist eigentlich nicht klar. Doch man merkt, die Arbeit macht ihn unglücklich. Er schläft nur mit Tabletten ein und ist auch sonst bedrückt.
Die Welt wird eine andere sein
Die Welt wird eine andere sein ist ein deutsch-französischer Spielfilm von Anne Zohra Berrached aus dem Jahr 2021. Das Beziehungsdrama stellt eine deutsch-türkische Studentin (gespielt von Canan Kir) in den Mittelpunkt, die sich in einen libanesischen Kommilitonen (Roger Azar) verliebt und diesen trotz Einwände ihrer Familie heiratet. Erzählt aus der subjektiven Perspektive der Frauenfigur, folgt der Film dem Paar über fünf Jahre in fünf Kapiteln. Die immer stärker werdende islamistische Radikalisierung des Mannes stellt die Ehe der beiden auf eine harte Probe und mündet schließlich in eine Katastrophe weltweiten Ausmaßes.
Der Mauretanier
Mohamedou Ould Slahi (Tahar Rahim) wird von der US-Regierung gefangen genommen und befindet sich jahrelang ohne Anklage oder Gerichtsverfahren im Gefangenenlager von Guantanamo Bay. Slahi hat schon längst alle Hoffnung verloren, als er in der Anwältin Nancy Hollander (Jodie Foster) und ihrer Mitarbeiterin Teri Duncan (Shailene Woodley) doch noch Verbündete findet. Zusammen stehen sie in ihrem verzweifelten Streben nach Gerechtigkeit unzähligen Hindernissen gegenüber.
Filmtipp: Old
Jack (Gael García Bernal) und seine Frau Kate (Vicky Krieps) sind mit ihren Kindern Mark, Amanda und Evelyn im Urlaub und freuen sich auf einen Tag an einem versteckten, abgelegenen Strand. Ganz für sich haben sie das Meer zwar nicht, denn schon bald tauchen andere
Menschen am Strand auf, doch das erweist sich bald als ihr geringstes Problem.
Bombshell – Das Ende des Schweigens
Auf wahren Begebenheiten beruhendes Drama über die amerikanische Journalistin Megyn Kelly (Charlize Theron), die Moderatorin Gretchen Carlson (Nicole Kidman) und die neu hinzugekommene News-Produzentin Kayla Pospisil (Margot Robbie), die allesamt bei Fox News unter Leitung des Gründers Roger Ailes (John Lithgow) arbeiten. Jener nutzt seine Machtposition rigoros aus. Als Carlson ihn wegen jahrelanger sexueller Nötigung zur Rechenschaft ziehen will, melden sich immer mehr Frauen, die unter dem schamlosen Fehlverhalten des Fox-Gründers gelitten haben.
Milchkrieg in Dalsmynni
Landwirtschaft ist im Kino als Thema gerade total „in“. Allerdings geht es dabei meist entweder um die positiven Seiten des Öko-Anbaus oder die negativen Seiten der Massentierhaltung. Der isländische Regisseur Grímur Hákonarson („Sture Böcke“) nimmt sich in seinem zweiten Kinofilm allerdings einer sehr viel weniger medial ausgeschlachteten Problematik an: Als die isländischen Bauern vornehmlich im 19. Jahrhundert eigene lokale Genossenschaften gegründet haben, ging es darum, gemeinsam gegen die übermächtige Konkurrenz bestehen zu können.
„Pavarotti“
Oscar-Gewinner Ron Howard (Eight Days a Week) befasst sich in seiner zweiten Musik-Doku mit dem weltberühmten Opernsänger und Ausnahmekünstler Luciano Pavarotti, der unzähligen Menschen die Kunstform „Oper“ näherbrachte. Howards liebevoll aufbereiteter, mit unzähligen Interviews ausgestatteter Film verfügt über viele bis heute unveröffentlichte Fotos und Bewegtbild-Aufnahmen.
„JOKER“
Im Jahr 1981 in Gotham City: Der sensible Außenseiter Arthur Fleck lebt zusammen mit seiner Mutter Penny in einem schäbigen Apartment. Arthur, der seit seiner Kindheit selbst in unpassendsten Situationen anfängt, laut zu lachen, arbeitet als Partyclown, träumt aber von einer Karriere als Stand-up-Comedian. Sein großes Vorbild ist der Talkmaster Murray Franklin, der eine Late-Night-Show moderiert, in der Fleck gerne auftreten würde. In ihm sieht er eine Art Vaterfigur.
Paranza – Der Clan der Kinder
„Blutiger Sommer“ tauften die Medien die brütend heiße Jahreszeit in Neapel 2015. So viele Morde versetzten die Stadt in Angst und Schrecken, dass Gennaro Buonerba, einer der führenden Mafiosi Neapels, davon sprach, dass seine Heimat mittlerweile gefährlicher sei als Bagdad. Einer der vielen Toten war der 20-jährige Emanuele Sibillo, ein Clan-Anführer, der von einer verfeindeten Gang auf offener Straße brutal erschlagen wurde.
Holiday – Sonne, Schmerz und Sinnlichkeit
Die junge, verführerische Sascha (Victoria Carmen Sonne) ist mit dem Drogenbaron Michael (Lai Yde) zusammen, weswegen sie ein traumhaftes Leben in einer Luxusvilla in der hübschen türkischen Hafenstadt Bodrum führt. Gemeinsam mit dem kriminellen Clan ihres Lebensgefährten verbringt die Blondine ihre Tage mit kostspieligem Shopping, exzessiven Partys und wildem Sex.
