Gesellschaft

Fest im Sattel

Ein Wandel Russlands hin zu einem demokratischeren Staat, der wieder als Partner und nicht als Gefahr für Europa wahrgenommen wird, ist ohne eine Demontage des autoritären Systems Putin kaum vorstellbar. Sein Namensgeber an der Spitze nimmt im fortgeschrittenen Alter, wenn überhaupt, nur noch Veränderungen in ultrakonservativer, ja rückschrittlicher Richtung vor. Sollte er bis zu seinem Lebensende an der Macht bleiben, wäre kaum mit einer wesentlichen Änderung der Politik zu rechnen.
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Brexit, wir kommen!

Boris Johnson, Politclown oder eiskalt-kluger Taktiker, hat die britischen Parlamentswahlen mit einem einzigen Thema grandios gewonnen: Brexit. Seit 1935 verfügten die Tories nie wieder über eine solche Mehrheit. Der Erfolg hatte vermutlich zwei "Väter": Die Briten wollten die entnervende Hängepartei über den EU-Austritt endlich beendet wissen und wählten lieber ein Ende mit Schrecken als den Schrecken ohne Ende zu behalten. Der zweite Grund hat einen Namen: Jeremy Corbyn, der Labourchef. Der zerrissenen Arbeiterpartei drohen nun erbitterte innere Machtkämpfe.
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