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Waffenstillstand im Handelsstreit
Mit den Vereinbarungen zwischen EU-Kommissionspräsident Juncker und US-Präsident Trump konnte die nächste Eskalationsstufe im Handelskonflikt vermieden werden. Zugleich wird ein Startschuss für Verhandlungen gegeben – am Ziel ist man damit aber noch lange nicht. Die Unberechenbarkeit des US-Präsidenten bleibt ein bedeutendes Risiko, aber auch in Europa muss für Handelsliberalisierung geworben werden.
Die Sudetendeutschen
Der Katalog führt auf 144 Seiten mit rund 400 Abbildungen klar und anschaulich in die wechselvolle und oft dramatisch deutsch-tschechische Geschichte ein. Das Buch, dessen Erstellung und Druck vom Freistaat Bayern und der Bundesrepublik Deutschland gefördert wurde, bietet mehr als eine anschaulich illustrierte und spannend geschriebene Geschichte der Sudetendeutschen. So setzt die Schau in 12. und 13. Jahrhundert an, als böhmische Herzöge und Könige Deutsche aus den benachbarten Regionen ins Land riefen, um das Land wirtschaftlich zu entwickeln. Weiter spannt sie den Bogen über die folgenden Jahrhunderte bis zur Jetztzeit.
Was der Handelskonflikt kosten könnte
Der Zollstreit zwischen den Vereinigten Staaten und ihren Handelspartnern könnte in den kommenden Wochen und Monaten weiter eskalieren. Dies gilt insbesondere für den Fall, dass US-Präsident Trump seine Drohung wahr machen sollte und Strafzölle auf Autoimporte erheben ließe.
So viel ist der Euro im Urlaub 2018 wert
Je nachdem, wo man seinen Urlaub in diesem Sommer verbringt, bekommt man für den Euro mehr oder auch weniger für sein Geld. Denn die Kaufkraft des Euro ist im Ausland sehr unterschiedlich. So muss in den skandinavischen Ländern tiefer in die Tasche gegriffen werden als in Deutschland. Im Osten und Süden Europas können deutsche Touristen dagegen von einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis profitieren.
Jenseits der Komfortzone
Europas etablierte Linke scheint zunehmend vom Aussterben bedroht. Innerhalb von weniger als zwei Jahren erlitten die sozialdemokratischen Parteien in Frankreich, den Niederlanden, Deutschland und Italien historische Verluste. Auf einem Kontinent, der lange durch den demokratischen Wettbewerb zwischen Mitte-Rechts- und Mitte-Links-Parteien geprägt war, könnte dieser Zusammenbruch der Linken Folgen haben, die weit über bestimmte Partikularinteressen hinausgehen.
Den Wirt ohne die Rechnung gemacht
In Italien steht nun die neue Regierung aus Fünf-Sterne-Bewegung (M5S) und Lega. Der Brüsseler und Berliner Albtraum einer „populistischen“ Regierung in der drittgrößten Volkswirtschaft der Eurozone scheint sich zu konkretisieren. Wie konnte es soweit kommen? Um das zu verstehen, muss man sich die wirtschaftliche und soziale Lage des Landes ansehen. Italien hat mittlerweile zehn Jahre Wirtschaftskrise in den Knochen. Das Bruttosozialprodukt liegt auch heute noch circa fünf Prozent unter dem Niveau von 2008.
Strafzölle der USA gerechtfertigt?
Die USA haben die Einführung von Strafzöllen auf Aluminium (10 Prozent) und Stahl (25 Prozent) angekündigt. Zusätzlich hat US-Präsident Trump den Europäern wiederholt mit höheren Zöllen auf Autoimporte gedroht. Ein Vergleich der aktuellen Einfuhrzölle seitens der Europäischen Union und der Vereinigten Staaten auf Autos und Produkte aller Handelssparten zeigt, dass die EU bislang zum Teil deutlich höhere Zölle verlangt als die USA.
Der kleine Prinz
Der französische Präsident Emmanuel Macron soll wegen seiner „kraftvollen Vision von einem neuen Europa“ den Karlspreis der Stadt Aachen erhalten. Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen, pflegte einst der frühere Bundeskanzler Helmut Schmidt zu sagen. Macrons Vision, oder nennen wir es bescheidener: seine Vorstellungen von Europa, sind nicht allzu weit von denen seines vielgeschmähten Vorgängers François Hollande entfernt. Überhaupt erinnert vieles an eine uralte Forderung der französischen Linken, nämlich die Einführung einer europäischen „Wirtschaftsregierung“, die regelmäßig von allen deutschen Regierungen gleich welcher politischer Couleur abgelehnt wurde.
Der Westen: unkaputtbar
Das Verhältnis der USA zu Europa wie die Handlungsfähigkeit der EU stehen derzeit unstreitig vor Herausforderungen, was publizistisch breiten Niederschlag findet. Dabei können die Suche nach den Gründen und das Aufzeigen von Lösungen von zwei unterschiedlichen zeitgeschichtlichen Sichtweisen bestimmt sein. Die eine ist die der Krise, des Zusammenbrechens auf Dauer angelegten politischen Zusammenwirkens mit entsprechender Institutionalisierung. Die andere ist die kontinuierlicher historischer Entwicklungen, bestimmt durch wechselnde handlungsrelevante Akteure mit veränderlichen Interessen; vor allem Entwicklungen in durch Wahlen geprägten Systemen sprächen für diese Sichtweise.
Die Top Mannschaften der Champions League
Das Rennen um den europäischen Fußball-Thron beginnt am heutigen Abend in München, wenn der FC Bayern den RSC Anderlecht in der heimischen Allianz Arena empfängt. Wie die Grafik von Statista zeigt, gehört der deutsche Rekordmeister zu den aussichtsreichsten Teams des Turniers.
