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Irland: Cong
Die Ortschaft Cong in der Grafschaft Mayo liegt zwischen den beiden Seen Lough Corrib und Lough Mask an der Countygrenze zu Galway. Neben den beiden Seen wird das Dorf zusätzlich von unzähligen Bächen und kleineren Flüssen umgeben, die es praktisch zu einem kleinen Eiland machen. Das Wasser ist hier ein ständiger Begleiter und sorgt für ein ganz besonderes Landschaftsbild. Obwohl hier nur knapp über 900 Menschen leben, zieht der Ort mit seinen geschichtsträchtigen Straßenzügen und den Überbleibseln der Vergangenheit jedes Jahr unzählige Besucher an.
Irland: Die Cliffs of Moher
Die Cliffs of Moher sind Irlands Wahrzeichen. Es gibt wohl keinen Irland-Fan, der die Cliffs of Moher nicht besucht oder wenigstens Bilder der majestätischen Klippen bewundert hat. Die 300 Millionen alten Klippen von Moher ragen südwestlich von Galway, nur ein paar Autominuten des kleinen Örtchens Doolin entfernt ehrwürdig bis zu 200 Meter über dem brausenden Atlantik empor. Seine feine, prickelnde Gischt kann der Besucher selbst in dieser Höhe noch auf seinem Gesicht spüren.
Reise: Der Dolmen bei Kilclooney
Dieses neolithische Monument stammt aus der Zeit zwischen 4.000 und 3.000 v. Chr. und ist eines der schönsten Beispiele in Irland. Diese Art von Grabmal findet man an so unterschiedlichen Orten wie Deutschland (Hünengrab), Portugal (Anta), Spanien, den Kanalinseln, Wales (Cromlech) und Irland (Dolmen). Das in Kilclooney gelegene Monument besteht aus einem riesigen, etwa vier mal sechs Meter großen Deckstein, der von zwei 1,8 Meter hohen Pfosten, den so genannten Portalen getragen wird.
Irland: Derry~Londonderry
Als Blutsonntag oder auch Blutiger Sonntag wird ein Massaker an unbewaffneten Zivilisten am 30. Januar 1972 in Nordirland bezeichnet. An diesem Sonntag schossen Fallschirmjaeger der britischen Spezialeinheit Parachute Regiments in der nordirischen Stadt Derry bei einer ungenehmigten Demonstration fuer Buergerrechte und gegen die britische Internierung von Katholiken auf mindestens 26 Demonstranten. 13 Demonstranten wurden erschossen, weitere 13 schwer verletzt. Das Ereignis fuehrte zur Eskalation des Nordirlandkonflikts.
Burg Eltz
Burg Eltz gehört zu den besterhaltenen Burgen Deutschlands. Sie liegt inmitten eines Tals auf einem Felsen in einer Schleife des Elzbachs. Die Anlage entstand im 12. Jahrhundert aus mehreren turmartigen Gebäuden, die jeweils als Wohntürme gedient haben können. Bis heute ist sie im Besitz der Grafen von Eltz und wurde nur einmal 1336 erfolglos belagert. Die nie zerstörte Anlage hat sich sehr gut erhalten
Schloß Flamersheim
Die Burg Flamersheim, auch Schloss Flamersheim genannt, ist eine Schlossanlage im Stadtteil Flamersheim der nordrhein-westfälischen Stadt Euskirchen. Sie ging aus einer mittelalterlichen Wasserburg am Flämmerbach hervor und war ein Jülicher Lehen. Wohl im 15. Jahrhundert wurde diese Anlage ein erstes Mal umgebaut. Im 17. Jahrhundert zu einem Schloss verändert, folgten im letzten Viertel des 18. Jahrhunderts weitere Umbauten im Stil des Barocks. Nachdem die Fabrikantenfamilie von Bemberg das Anwesen gekauft hatte, ließ sie es noch einmal im Stil des Neobarocks verändern und gab ihm damit sein heutiges Aussehen.
Schloß Merode
Das auf das 12. Jahrhundert zurückgehende Schloss Merode, auch Schloss Mérode, liegt im Ortsteil Merode der Gemeinde Langerwehe in Nordrhein-Westfalen am nördlichen Rand der Rureifel. Es gilt als eines der schönsten Wasserschlösser des Rheinlands im Renaissance-Stil.
Schloss Wachendorf
Das Schloss Wachendorf entstand in seiner heutigen Form etwa um 1780. Im Jahr 1883 wurde es letztmals nach dem Vorbild eines maison de plaisance aus- bzw. umgebaut. Im Zuge dieser Umbaumaßnahmen entstanden das repräsentative Haupttreppenhaus und großzügige
Säle. Heute ist das Gebäude ein ungewöhnlich großes dreigeschossiges Herrenhaus mit rund 60 Räumen, hohem Mansarddach und sechsgeschossigem Mittelturm, teilweise umgeben von den Resten einer ehemals eindrucksvollen Befestigung mit Wällen und Wassergräben.
Geboren aus Feuer und Wasser
Trittbrettfahrer erfreuen sich zumeist nur geringer Beliebtheit. Anders verhält es sich jedoch im Fall der Kanarischen Inseln. Denn geologisch betrachtet gehören diese zur Afrikanischen Platte, der sie westlich vorgelagert sind. Im Verlauf ihrer tektonischen Bewegung nach Nordosten gleitet sie jedoch mitsamt den Kanaren über einen tief in der Erde verborgenen vulkanischen Hotspot. Dieser lässt die einzelnen Inseln im Laufe der Zeit durch immer neue Eruptionen anwachsen, um sie sodann wieder der Erosion zu überlassen.
Die Tomburg
Die Burg entstand um 900 und wurde in späteren Jahrhunderten stark ausgebaut. Der Pfalzgraf Ezzo und seine Ehefrau Mathilde, eine Schwester Kaiser Ottos III., residierten um 1000 in der Tomburg. Ihre Tochter Richeza wurde Königin von Polen, Sohn Otto erbte die Pfalzgrafschaft, wurde 1045 Herzog von Schwaben und starb 1047 auf der Tomburg. Mitte des 11. Jahrhunderts gehörte die Burg zum Erzbistum Köln.
