The Flower Pot Men – Let’s Go to San Francisco
„Let’s Go to San Francisco“ ist die einzige Single der britischen Popgruppe The Flower Pot Men, die es in die britischen Charts schaffte. Der Song wurde von John Carter und Ken Lewis geschrieben und produziert, von John Mackswith
aufgenommen und 1967 als 7-Zoll-Single veröffentlicht. Carter übernahm bei der Aufnahme auch den Gesang. Der Titel gilt als ein Werk des „California Sound“ der 1960er Jahre.
Der Song war in mehreren Ländern ein Top-10-Hit. Er erreichte Platz 12 in Neuseeland, Platz 9 in Norwegen, Platz 8 in Irland und Platz 4 im Vereinigten Königreich. Carter wurde im Gesang von Tony Burrows begleitet; beide waren an der Single „Beach Baby“ von The First Class beteiligt, die am Ende die Melodie von „Let’s Go To San Francisco“ zitiert. Als unbeschwerte Hommage an das Werk von Brian Wilson erreichte der Song ein ähnliches musikalisches Niveau und ist bis heute beliebt geblieben. Der Song könnte mit einer Single der Beach Boys verwechselt werden.
Seit seiner Veröffentlichung ist der Song auf zahlreichen „Best of the ’60s“-Compilation-Alben erschienen, darunter die 1997 von Polygram TV herausgegebene Zusammenstellung „The First Summer Of Love: SIXTIES“.
Es gab zwei verschiedene Versionen mit unterschiedlichen italienischen Texten; die bekanntere war „Inno“, interpretiert von der Mailänder Band Dik Dik. Daneben gab es noch „Trovare un mondo“ („Eine Welt finden“), gesungen von dem wenig bekannten Künstler Mimmo Diamante und veröffentlicht bei ARC, einem Tochterlabel von RCA Italiana.
Die britische Band Psykick Holiday nahm 2017 anlässlich des 50-jährigen Jubiläums von „Peace & Love & Song“ ein Cover auf. Es handelte sich um eine Doppel-A-Single, auf der Scott McKenzies „San Francisco“ als weiterer Titel zu finden war. Die Band veröffentlichte zudem eine „Summer of Love“-EP mit französischen und spanischen Versionen der beiden Songs.
2020 und 2022 erschienen die englischen Titel unter der Hauptsängerin Vanessa White Smith von Psykick Holiday auf den Compilations „Femme Fatales of Music Vol. 1 & 2“. Alle Veröffentlichungen erschienen bei Future Legend Records.



