Pause im Steinwald beim Räuberfelsen. Foto: obx-news/Tourismusverband Ostbayern/Oberpfälzer Wald

Klein, aber oho: Der 230 Quadratkilometer große Naturpark Steinwald ist der zweitkleinste Naturpark in Bayern – und hat dennoch viel zu bieten: Zahlreichen Felsformationen und Blockhalden aus Granit und Basalt begeistern Naturfreunde. Zu den bekanntesten zählen der Hackelstein, der Zipfeltannenfelsen und der Saubadfelsen. Aufgrund seiner außergewöhnlichen Zeugnisse der Erdgeschichte, ist der Naturpark Kerngebiet des Bayerisch-Böhmischen Geoparks. Eine Wanderung auf dem Goldsteig-Zuweg 2A von Waldeck zur Burgruine Weißenstein führt an den Granitschönheiten vorbei und belohnt zum Abschluss mit einem fantastischen Rundumblick über das Fichtelgebirge. Die 15 Kilometer lange Tour erfordert eine gute Kondition. Sie startet am Vulkankegel des Waldecker Schlossberges. Von der Burgruine bietet sich ein toller Ausblick und im Essbaren Wildpflanzenpark kann man während der Saison zur Stärkung gesund naschen.

Nach der Überquerung der Fichtelnaab beginnt der felsige Teil der Tour. Bergauf geht es vorbei an vielen Granitmassiven, an den Felstürmen des Vogelfelsens, zum Rat- und Zipfeltannenfelsen und zum Saubad mit seinem Blockmeer und einem umwerfenden Ausblick. Über das Waldhaus, das am Wochenende bewirtschaftet ist, erreichen Wandernde den höchsten Punkt des Steinwalds, die 946 Meter hohe Platte mit dem Oberpfalzturm. Vorbei an der idyllischen Dreifaltigkeitskapelle geht es von dort weiter zur 858 Meter hoch gelegenen Burgruine Weißens.