DFB-Sturm: Warum Havertz keine echte Lösung ist
Bundestrainer Julian Nagelsmann setzt im DFB-Sturm auf Kai Havertz – doch der fehlende klassische Mittelstürmer bleibt ein Problem. Vor den Testspielen gegen die Schweiz und Ghana steht die Sturmfrage weiter offen.
Warum das wichtig ist: Vor den Testspielen gegen die Schweiz und Ghana hat Bundestrainer Julian Nagelsmann seine Struktur für die WM-Mannschaft weitgehend festgelegt. Im Angriff der deutschen Nationalmannschaft bleibt jedoch die zentrale Frage unbeantwortet: Wer schießt die Tore? Günter Klein vom Münchner Merkur analysiert im Fever Pit’ch Podcast das Dilemma: Der DFB hat keinen deutschen Harry Kane, keinen Stürmer mit 30 oder 35 Bundesliga-Toren. Nagelsmanns Antwort heißt Kai Havertz – doch genau hier liegt das Problem. Havertz ist vielseitig einsetzbar als Neuner, Zehner oder Verbindungsspieler, aber kein klassischer Mittelstürmer. Der Bundestrainer setzt dennoch auf Havertz, weil dieser ein hohes Grundniveau, internationale Erfahrung und Flexibilität mitbringt. Deniz Undav hat zwar 22 Tore erzielt, doch Havertz passt offenbar besser zur Spielidee des Trainers. Mit seiner Fähigkeit, sich fallen zu lassen und Räume zu öffnen, gibt er Nagelsmann mehr Variationsmöglichkeiten in der Offensive.
Quelle: https://meinsportpodcast.de/fussball/
Titelfoto: © Stefan Schweihofer auf Pixabay.com


