Timothée Chalamet, Tyler Okonma © Tobis Film

Marty Supreme ist ein US-amerikanisches Filmdrama von Josh Safdie. Der Film ist lose vom Leben des US-amerikanischen Tischtennisspielers Marty Reisman inspiriert, die in den 1950er-Jahren spielende Geschichte ist jedoch fiktiv. Marty Supreme ist der erste Film von Josh Safdie nach Beendigung der kreativen Zusammenarbeit mit seinem Bruder Benny. Die Hauptrolle übernahm Timothée Chalamet. Das Werk wurde Anfang Oktober 2025 im Rahmen des New York Film Festivals uraufgeführt. Der US-Kinostart war Weihnachten 2025. Ende Februar 2026 soll der Film in die deutschen Kinos kommen.

Der Film erhielt überwiegend positive Kritiken und wurde für zahlreiche Filmpreise nominiert, unter anderem als bester Film im Rahmen der Oscarverleihung 2026, neben acht weiteren Nominierungen. Nach Einnahmen ist Marty Supreme der bisher erfolgreichste Film der Produktionsfirma A24.

Odessa A’zion, Timothée Chalamet © Tobis Film

Lower Manhattan im Jahr 1952: Der jüdische New Yorker Marty Mauser (Timothée Chalamet) arbeitet im kleinen Schuhgeschäft seines Onkels Murray in der Lower East Side als Verkäufer. Da der Junge ein natürliches Verkaufstalent besitzt, will Murray seinen Neffen zum Filialleiter machen, doch Marty sehnt sich nach Ruhm und Anerkennung und träumt davon, Weltmeister im Tischtennis zu werden. Marty hat eine heimliche Affäre mit seiner Jugendliebe Rachel Mizler, obwohl diese inzwischen verheiratet ist. Gemeinsam mit seinem besten Freund Wally zieht es Marty nachts in die dunklen Spielhallen der Stadt, wo er bei Tischtennis-Wettkämpfen hohe Geldsummen gewinnt. Um an einem Turnier in London teilzunehmen, bringt er seinen Kollegen Lloyd dazu, ihm das Geld aus dem Tresor seines Onkels zu geben. Er reist als Mitglied des US-amerikanischen Teams ins Vereinigte Königreich und erreicht das Finale, muss sich aber in einer Partie gegen den Japaner Endo geschlagen geben.

Trotz des verlorenen Finales strotzt Marty danach vor grenzenlosem Selbstvertrauen. Mittellos begibt er sich auf eine Weltreise, auf der Suche nach der nächstbesten Chance auf Erfolg. Dabei trifft er in einem Hotel auf die einst gefeierte Filmdiva Kay Stone. Die verheiratete, ältere Frau erliegt Martys Charme und lässt sich auf eine Affäre mit ihm ein. Kay hat für ihren Ehemann, den schwerreichen Unternehmer Milton Rockwell, ihre Karriere und ihr persönliches Glück geopfert. Sie sieht in Marty eine willkommene Ablenkung vom tristen Alltag. Dieser hofft wiederum auf die Finanzierung seiner Reisen nach Paris, London, Kairo oder Tokio. Eines Tages tritt Milton Rockwell, der bei der Niederlage von Marty gegen Endo von dessen Showtalent beeindruckt war, mit einem fragwürdigen Angebot an ihn heran. Er soll in einer Reihe weiterer Spiele gegen Endo antreten, dabei aber jedes Mal verlieren