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Alzheimer-Forschung: Beginnt ein neues Zeitalter?
99,6 Prozent der klinischen Studien zu Morbus Alzheimer sind bisher gescheitert – ein Hinweis darauf, dass die Ursachen dieser Demenzerkrankung noch nicht hinreichend verstanden sind. Wissenschaftler:innen von Universitäten in Europa, Biotech-Unternehmen und der Pharmaindustrie wollten das ändern. Heraus kam ADAPTED – ein gemeinsames Projekt der Europäischen Union (EU) und forschenden Pharmaunternehmen. Die Hoffnung ist, dass im Kampf gegen Alzheimer ein „neues Zeitalter“ beginnt.
Gefährliche Parasiten
Ob Freigänger- oder Hauskatze, wilder Junghund oder gemütliche Couch-Potato: Ein Parasitenbefall ist schnell in die eigenen vier Wände getragen und kann durch übertragbare Krankheiten für Vierbeiner sogar gefährlich werden. Parasiten haben viele Gesichter – ob Zecke, Floh oder Haarling. Die befallenen Haustiere werden Wirt genannt, da sie dem "Schmarotzer" als Nahrungsquelle dienen.
Neuer Test diagnostiziert Alzheimer frühzeitig
Mit einem neuen Testsystem lassen sich Gehirn-Plaques, Indizien für Alzheimer, frühzeitig erkennen. Die US-Aufsichtsbehörde hat es gerade zugelassen. Es basiert auf der Messung des Amyloidprotein-Spiegels in der Rückenmarksflüssigkeit. Dieses neue Werkzeug, der sogenannte Lumipulse-Test, kann Amyloidprotein-Aggregationen im Gehirn effektiv nachweisen.
Brustkrebs: Dreifach negativ
Mit rund 70.000 neuen Fällen pro Jahr ist das Mammakarzinom in Deutschland die häufigste Krebserkrankung von Frauen. Doch Brustkrebs ist nicht gleich Brustkrebs: Moderne Untersuchungsverfahren machen es möglich unterschiedliche Untergruppen zu erkennen – wie etwa den dreifach-negativen Brustkrebs. Lange Zeit galt er als kaum behandelbar. Aber die Forschung macht zunehmend Fortschritte – die Zahl der Therapieoptionen wächst.
Vortex
Der Regisseur Gaspar Noé ist bekannt für Filme, die schockieren. Sein neues Werk „Vortex“ erzählt leise und zärtlich von einem alternden Ehepaar, von Demenz und Tod. Ein genialer gestalterischer Einfall macht den Film besonders eindrücklich.
Impfen: „Ein langes Leben für Alle“
Seit 1796 haben Impfstoffe eine Vielzahl an Leben gerettet, schreibt die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Während der „Impfwoche“, der „World Immunization Week“ vom 24. bis 30. April 2022, will sie den Wert von Vakzinen in den Fokus der Öffentlichkeit stellen. Dahinter steht eine Vision: „Long Life for All“ – ein langes, gesundes Leben für alle Menschen.
Bunte Salatvielfalt zum Grillen
97 Prozent der Deutschen grillen gerne - so das Ergebnis einer Umfrage des Onlineportals Statista. Steaks, Würstchen, Lachs oder ein marinierter Tofu sind auf dem Rost schnell zubereitet. Aber ein geschmackvolles BBQ spielt sich nicht nur auf dem Grillrost ab, sondern auch entlang des Grillbuffets mit Dips, Brot und Salaten.
Lange und sicher zu Hause wohnen
Defekte Kabel, Kurzschlüsse, vergessene Kerzen, Bügeleisen oder Herdplatten: Es gibt zahlreiche Ursachen für die etwa jährlich 200.000 Wohnungsbrände in Deutschland. Je älter die Bewohner sind, umso größer die Gefahr. Rauchmelder sollen Brände verhindern, sie sind seit 2021 auch im selbst bewohnten Eigentum Pflicht und müssen jährlich gewartet werden.
COVID-19 und die Folgen: Krebs wartet nicht
Die Pandemie ist nicht vorbei. Und selbst, wenn sie vorbei sein sollte, werden uns die Folgen noch über Jahrzehnte beschäftigen. Denn jenseits der direkten Folgen einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus, angesichts von fast 130.000 Toten allein in Deutschland und den langfristigen gesundheitlichen Folgen – Stichwort Long-COVID – strahlt die Pandemie auch auf andere Erkrankungen negative Effekte aus. Eine davon ist Krebs. Das belegen verschiedene Daten und Studien, die das forschende Unternehmen AstraZeneca zusammengetragen hat.
Verdacht auf Demenz – was jetzt zu tun ist
Laut der Deutschen Alzheimer Gesellschaft leben in Deutschland ca. 1,7 Millionen Menschen mit einer Demenz. Die meisten Formen sind nicht heilbar. Treten Anzeichen wie Vergesslichkeit, Orientierungsprobleme und sich häufende Fehler auf, sollte man einen Arzt aufsuchen. Spätestens, wenn die Diagnose feststeht, ist es wichtig, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung zu verfassen und ein Unterstützungsnetzwerk aufzubauen.
