Tag archives for Umstände
Politik: Bis der Tod sie befreit!
Russische Kolonien und Untersuchungshaftanstalten sind zu einem Ort geworden, aus dem nicht nur seltene Briefe politischer Gefangener kommen, sondern auch Benachrichtigungen über deren Todesfälle.
Die SPD: Quartiermeister de AfD?
Nicht an jeder aktuellen Seuche ist die Regierung in Berlin schuld. Nicht an Rußlands imperialistischem Krieg. Nicht an der Sperrung der Straße von Hormus. Nicht an den Ego-Trips des Präsidenten im Weißen Haus. Unfair wäre es ferner, der schwarz-roten Koalition die mannigfachen Abhängigkeiten anzuhängen, in die sich Deutschland begeben hat und die es jetzt erschweren, dass wir unsere Probleme selbst lösen. Hier trägt die Regierung eine Erblast, die sie der der bequemen Selbstgefälligkeit ihrer Vorgänger verdankt.
Deutsche Redewendung: „Wissen, wie der Hase läuft“
Die Redewendung "Wissen, wie der Hase läuft" ist eine deutsche Ausdrucksweise, die metaphorisch verwendet wird, um zu verdeutlichen, dass jemand über eine Situation genau Bescheid weiß oder die Umstände und…
Die Demokratie steckt in der Krise
Den Aktivistinnen und Aktivisten in der Republik Georgien ist etwas Bemerkenswertes gelungen: Sie haben ihre junge Demokratie mit ihrem friedlichen Protest davor bewahrt, in eine autoritäre Herrschaft abzudriften. Statt ein Gesetz nach russischem Vorbild zu akzeptieren, mit dem die Regierung die Zivilgesellschaft hätte zerschlagen können, schlossen junge Menschen und gestandene Leute, die sich noch daran erinnern, was es einst bedeutete, die sowjetische Vorherrschaft abzuschütteln, sich zu einer Koalition zusammen.
Mirco Nontschew (†52): Einfach tot?
Sein Tod erschüttert die Hauptstadt: Comedy-Legende Mirco Nontschew wurde leblos in seiner Berliner Wohnung aufgefunden. Der einstige Spaßvogel starb mit gerade mal 52 Jahren! Bislang sind die Umstände seines Ablebens ungeklärt, Nontschew sei nicht krank gewesen. Laut Polizei gebe es weder Hinweise auf ein Fremdverschulden noch auf Suizid.
Alle gegen alle
Begriffe müssen sauber gewählt werden. Rückgriffe in die Geschichte und das Übertragen von alten Begriffen auf neue Sachverhalte vernebeln eher den Blick, als dass sie ihn schärfen. Neue Umstände erfordern neue Lösungsansätze und damit neue Begriffe. Und trotzdem mag keiner vom Begriff des „Kalten Krieg“ lassen. Insbesondere in den USA: Dort schreibt der Wissenschaftler Robert Legvold über die „Rückkehr zum Kalten Krieg“, sein Kollege Eugene Rumer über den „Cold War, Twenty-First-Century-Style“. Und Michael McFaul titelt seinen vor kurzem erschienen Tätigkeitsbericht als US-Botschafter in Moskau mit dem begrifflichen Gegenteil: „Vom Kalten Krieg zum Heißen Frieden“.
