Tag archives for Sprache
Deutsche Redewendung: „Eine Hand wäscht die andere“
Ob im Freundeskreis, im Berufsleben oder in der Politik: Die Redewendung „Eine Hand wäscht die andere“ begegnet uns überall dort, wo Menschen einander helfen und dafür eine Gegenleistung erwarten.
Deutsche Redewendung: Jemandem den Marsch blasen
Ein scharfer Ton, eine klare Botschaft und jemand, der sich etwas zu lange hat gefallen lassen: Die deutsche Redewendung „jemandem den Marsch blasen“ gehört zu den bildkräftigen Wendungen unserer Sprache. Sie begegnet uns im Familienalltag ebenso wie in der Politik, in Unternehmen und im internationalen Sprachgebrauch.
Deutsche Redewendung: In die Röhre gucken
Von mittelalterlichen Jagdvorstellungen bis zur modernen Politik und Wirtschaft: Die deutsche Redewendung erzählt von verpassten Chancen, enttäuschten Erwartungen und dem bitteren Gefühl, leer
auszugehen. Doch woher stammt sie eigentlich – und warum ist sie bis heute so lebendig?
Öde neue Welt
Unser Fernsehen ist gar nicht so schlecht. Die Nachbarn in Österreich oder in Frankreich haben kein besseres. Trotzdem gibt es da ein paar Entwicklungen, die verstören. Beispielsweise die Vulgarisierung der Sprache. Ein Neunzig-Minuten-Streifen ist offenbar nur dann gut, wenn mindestens fünfzehnmal das Wort Scheiße verwandt wird und zehnmal Ficken vorkommt.
Deutsche Redewendung: Das kannst du dir abschminken!
Kaum eine deutsche Redewendung bringt das Ende einer Hoffnung so prägnant auf den Punkt wie „Sich etwas abschminken können.“ Wer sich etwas abschminken kann, muss sich von einem Wunsch, einer Erwartung oder einem
Vorhaben verabschieden.
Deutsche Redewendung: Du gehst mir auf den Keks
Die Herkunft der Redewendung „jemandem auf den Keks gehen“ gehört zu den spannendsten Rätseln der deutschen Umgangssprache. Obwohl die Wendung heute zu den bekanntesten Redensarten gehört, gibt es keinen eindeutig
nachweisbaren Ursprung.
Deutsche Redewendung: Das geht mir auf den Geist
„Auf den Geist gehen“ bedeutet, dass etwas oder jemand eine Person sehr stark irritiert, nervt oder stört. Es beschreibt ein Gefühl der Belästigung, bei dem die Geduld einer Person strapaziert wird. Man könnte sagen, es raubt einem die innere
Ruhe und verursacht Unbehagen.
Deutsche Redewendung: Sich ein Bein ausreißen
Die Redewendung „sich ein Bein ausreißen“ bedeutet, sich große Mühe zu geben, alles zu geben oder extreme Anstrengungen zu unternehmen, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen oder jemandem einen Gefallen zu tun.
Demokratie und Sprache
Steht die Demokratie auf der Kippe? Nach der Fülle der Projekte zu urteilen, die neuerdings der Demokratieförderung gewidmet sind, muss es wohl so sein. Solche Programme werden in Einzelfällen von freien Trägern aufgelegt, zum Beispiel von der Bosch-Stiftung. Aber hinter den meisten stehen staatliche Stellen.
Deutsche Redewendung: Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm
Die deutsche Redewendung „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“ gehört zu den bekanntesten Sprichwörtern im deutschen Sprachraum. Sie beschreibt die Beobachtung, dass Kinder ihren Eltern häufig in Charakter, Aussehen, Verhalten, Begabungen oder Gewohnheiten ähneln.
