Tag archives for Sprache
Deutsche Redewendung: Du gehst mir auf den Keks
Die Herkunft der Redewendung „jemandem auf den Keks gehen“ gehört zu den spannendsten Rätseln der deutschen Umgangssprache. Obwohl die Wendung heute zu den bekanntesten Redensarten gehört, gibt es keinen eindeutig
nachweisbaren Ursprung.
Deutsche Redewendung: Das geht mir auf den Geist
„Auf den Geist gehen“ bedeutet, dass etwas oder jemand eine Person sehr stark irritiert, nervt oder stört. Es beschreibt ein Gefühl der Belästigung, bei dem die Geduld einer Person strapaziert wird. Man könnte sagen, es raubt einem die innere
Ruhe und verursacht Unbehagen.
Deutsche Redewendung: Sich ein Bein ausreißen
Die Redewendung „sich ein Bein ausreißen“ bedeutet, sich große Mühe zu geben, alles zu geben oder extreme Anstrengungen zu unternehmen, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen oder jemandem einen Gefallen zu tun.
Demokratie und Sprache
Steht die Demokratie auf der Kippe? Nach der Fülle der Projekte zu urteilen, die neuerdings der Demokratieförderung gewidmet sind, muss es wohl so sein. Solche Programme werden in Einzelfällen von freien Trägern aufgelegt, zum Beispiel von der Bosch-Stiftung. Aber hinter den meisten stehen staatliche Stellen.
Deutsche Redewendung: Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm
Die deutsche Redewendung „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“ gehört zu den bekanntesten Sprichwörtern im deutschen Sprachraum. Sie beschreibt die Beobachtung, dass Kinder ihren Eltern häufig in Charakter, Aussehen, Verhalten, Begabungen oder Gewohnheiten ähneln.
Deutsche Redewendung:“ Da haben wir den Salat“
Wenn etwas gründlich schiefgeht, ist der Salat fertig. Kaum eine deutsche Redewendung bringt Ärger, Verwirrung und selbst verschuldete Probleme so treffend auf den Punkt wie der Ausruf: „Da haben wir den Salat!“ Obwohl dabei weder Gemüse noch Küche eine Rolle spielen, gehört die Formulierung seit Generationen zum festen Bestandteil der Alltagssprache.
Deutsche Redewendung: „Auf die Barrikaden gehen“
Die deutsche Redewendung „auf die Barrikaden gehen“ gehört zu den kraftvollsten Bildern der politischen Sprache. Wer „auf die Barrikaden geht“, protestiert lautstark, widersetzt sich einer Entscheidung oder kämpft entschlossen gegen eine als ungerecht empfundene Entwicklung.
Nach dem Schlaganfall: „Ich spüre was, was du nicht siehst“
„Die häufigsten Behinderungen nach einem Schlaganfall sind unsichtbar – eine große Herausforderung für Betroffene, aber auch ihr Umfeld“. Darauf macht die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe aufmerksam. Der bundesweite Tag gegen den Schlaganfall am 10. Mai steht daher dieses Jahr unter dem Motto: „Ich spüre was, was du nicht siehst“.
Deutsche Redewendung: „Unter einer Decke stecken“
Die Redewendung „unter einer Decke stecken“ gehört zu den lebendigen Bildern der deutschen Sprache, die auf den ersten Blick harmlos wirken, bei näherem Hinsehen jedoch eine klare moralische Bewertung transportieren.
Deutsche Redewendung: Wasser predigen und Wein trinken
Die Redewendung „Wasser predigen und Wein trinken“ bezeichnet heuchlerisches Verhalten, bei dem jemand von anderen Verzicht oder Bescheidenheit fordert, selbst aber im Überfluss lebt. Der Ausdruck prangert Doppelmoral in Politik, Gesellschaft oder Familie an.
