Gesellschaft

Legenden: Mata Hari

Margaretha Geertruida Zelle, wie sie mit richtigem Namen hieß, war eine niederländische Tänzerin und Mätresse, die durch ihre (nur unzulänglich geklärte) gleichzeitige Agententätigkeit für den deutschen, britischen und französischen Geheimdienst im Ersten Weltkrieg heute als eine der bekanntesten Spioninnen der Geschichte gilt. Sie wurde am 7. August 1876 in Leeuwarden in den Niederlanden geboren und starb mit 41 Jahren am 15. Oktober 1917 in Vincennes in Frankreich. 2023 jährt sich ihr Geburtstag das 147. Mal.
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Gesellschaft

Tuchel-Biograf exklusiv: So tickt der neue Bayern-Trainer wirklich

Der Trainerwechsel bei Bayern München und die Entscheidung der Bosse für Thomas Tuchel ist vor dem Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund natürlich auch Thema im Fever Pit'ch Podcast. Zu Gast ist diesmal der Journalist und Autor Daniel Meuren (FAZ). Zusammen mit seinem Kollegen Tobias Schächter hat er die Tuchel-Biografie "Der Regelbrecher" geschrieben.
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feingeist

Kinotipp: Meinen Hass bekommt ihr nicht

Die Geschichte beleuchtet den Leidensweg von Antoine Leiris, der beim Terroranschlag auf das Pariser "Bataclan" seine Ehefrau Hélène verliert und mit dem gemeinsamen Sohn Melvil zurückbleibt. In einem Facebook-Post stellt er den Hass der Terroristen gegenüber der Liebe, die er für seinen kleinen Sohn und seine verstorbenen Frau empfindet. Dabei gibt es einen tiefen Einblick in die persönliche Perspektive eines Vaters, der sich auf einmal allein um seinen kleinen Sohn kümmern muss.
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Politik

Geachtet, gehasst und sehr oft verkannt

Wer erinnert sich, in unserer kurzlebigen Zeit, noch an Alfred Dregger? An den Mann, der einst die Hessen-CDU aus ihrem Dornröschenschlaf geweckt und zum Sieg über die unüberwindbar erscheinende SPD geführt hatte? An den Unions-Fraktionschef im Bundestag, der die politischen Gegner gleich reihenweise zur Weißglut brachte - und dennoch nie die Grenzen des Anstands überschritt?. Im kommenden Jahr würde Alfred Dregger 100 Jahre alt. Dieter Weirich, jahrelang einer seiner engsten Mitarbeiter, hat jetzt eine Biografie veröffentlicht. Nicht nur in der CDU sucht man heute solche Persönlichkeiten vergeblich.
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feingeist

Der Humboldt von Java.

Ausgangspunkt für diese seltene Mischung aus Biografie und rekonstruierten Zeitzeugenkommentaren, (Freund, Kollege, Träger, Vorgesetzten) war ein Grab auf Java. Der Name Junghuhn darauf weckte 1989 die Neugier der Autorin, die langjährig als Lektorin in Japan arbeitete und die von dem Deutschen erforschten Gebiete aus eigener Anschauung kennt. Ihre Möglichkeit Vergleiche zu ziehen zwischen der Landschaft damals und heute, ist einer ihrer Vorteile, die einen zusätzlichen Reiz des Buches ausmachen, das anschaulich mit Fotos und Zeichnungen Junghuhns illustriert wurde.
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feingeist

Helga Hammer: Durch alle Zeiten

Elisabeth ist eine einfache Frau aus den österreichischen Alpen. Mit siebzehn Jahren verliebt das Mädchen mit dem Madonnengesicht sich in einen jungen Mann aus angesehener Familie. Diese Liebe darf nicht sein und lässt doch beide ihr Leben lang nicht mehr los. Klar und tiefbewegend schildert Helga Hammer eine archaische Bergwelt, geprägt von harter Arbeit und gesellschaftlichen Zwängen, von den 50er Jahren bis in die Gegenwart.
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Die Frauen vom Meer

Es ist Frühling in Istanbul, als Ferah auf einer Bank einem Mann begegnet, in dem sie ihren Vater Sercan wiedererkennt, der die Familie vor Jahrzehnten verließ. Ferah begibt sich gemeinsam mit ihm auf eine Reise in die Vergangenheit, zu den Frauen der Familie: zu Ferahs Mutter, einer stolzen Tatarin, die dem Vater einst in die Türkei folgte, zu der Deutschen Elisabeth, die Ferahs Sohn heiratete und erfuhr, was das Leben in einer fremden Kultur bedeutet, und schließlich zu ihrer Enkelin, mit der sich der Kreis schließt.
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