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Die Geschichte hinter dem Markennamen Tefal
Die zu Recht verbrämte Verbindung von „Frau und Herd“ führte im Fall Tefal zu einer grandiosen Erfindung; denn es war Colette Grégoire, die aus einem unwichtigen Hobby ihres Mannes eine revolutionäre Idee ableitete und gemeinsam mit ihm umsetzte.
Wie wählt man die Leistung des Balkonkraftwerks?
Bietet Ihr Balkon nicht genügend Strom für Ihren Bedarf? Sind Sie kürzlich aus einem besiedelten Gebiet umgezogen und benötigen zusätzliche Energie, um Ihren Energiebedarf zu decken? Sind Sie unsicher, welche Balkon Solaranlage für Ihre konkrete Situation das Richtige ist? Ein Balkonkraftwerk kann eine tolle Ergänzung für jeden Außenbereich sein und bietet Ihnen eine einfache Möglichkeit, Strom zu beziehen, ohne Kabel durch das Haus zu verlegen oder lästige Verlängerungskabel draußen zu verlegen.
Politik: Auf die Größe kommt es an
Als Deutschland 2017 seine Reform der betrieblichen Altersvorsorge verabschiedete, ließen sich die Politikerinnen und Politiker von den Betriebsrentensystemen in den Niederlanden inspirieren. Stattdessen hätten sie sich jedoch an einem anderen, viel weiter entfernten Land orientieren sollen, das bereits mehr als 30 Jahre Erfahrungen mit dem Sparen durch Arbeiter in Betriebsrentensystemen vorweisen kann – Australien.
Wirtschaft: Raus aus dem Dornröschenschlaf
In den letzten Jahren waren die Beziehungen zwischen der Europäischen Union und Lateinamerika geprägt von Problemen innerhalb der EU (der Finanzkrise und dem Brexit), von neuen geopolitischen Prioritäten Europas, vom Engagement Lateinamerikas für andere internationale Akteure (wie China) sowie von regionalen politischen Gegensätzen.
Keine Energiewende ohne Kupfer
Soll die Energiewende in allen Lebensbereichen gelingen, gibt es zum Einsatz von Kupfer keine Alternative. Die Deutsche Rohstoffagentur nennt als die zwei größten Nachfrager weltweit die Stromwirtschaft und die E-Auto-Hersteller.
Politik: Eine Lektion in Realismus
Die NATO ist ein Musterbeispiel für Stabilität, bürokratische Kontinuität und Routinearbeit. 2008 hieß es in der Abschlusserklärung des Gipfels in Bukarest: „Die Ukraine wird NATO-Mitglied werden.“ 15 Jahre danach ist die internationale Sicherheitsordnung komplett aus den Angeln gehoben. Im Kommuniqué des Gipfels in Vilnius lesen wir nun: „Die Zukunft der Ukraine liegt in der NATO“. Den Unterschied muss man mit der Lupe suchen.
Politik: Abhängigkeit abbauen
Lange wurde im politischen Berlin auf die Veröffentlichung der nationalen Sicherheitsstrategie der Bundesregierung gewartet. Mitte Juni war es dann soweit. „Wehrhaftigkeit, Resilienz und Nachhaltigkeit“ sind die drei Leitplanken, an denen sich die Strategie orientiert. In ihrer Grundkonzeption bleibt sie hinter den hohen Erwartungen zurück. Ein Novum ist jedoch die eindeutige Verknüpfung von Sicherheitspolitik mit wirtschaftlicher Resilienz. Damit stellt die Sicherheitsstrategie Weichen für die deutsche Industrie- und Entwicklungspolitik.
„Green Fuels“: Neue Perspektiven für Ölheizungen
Nicht jedes Haus mit Ölheizung lässt sich ohne Weiteres auf eine nur auf erneuerbaren Energieträgern basierende Wärmeversorgung umstellen. Klimaziele lassen sich aber auch auf Basis bestehender Heizsysteme erreichen: 1. Durch Effizienzsteigerungen per Heizungsmodernisierung. 2. Durch Hybridisierung über die direkte Einbindung erneuerbarer Energien. 3. Durch den Einsatz alternativer Fuels.
Der Westen spielt nicht mehr allein
Wenn die Staats- und Regierungschefs der NATO in diesem Monat zum jährlichen Gipfeltreffen des Bündnisses in Vilnius zusammenkommen, werden sie demonstrieren, dass die neuerlich in Unterstützung der Ukraine geeinte Organisation alles andere als „hirntot“ ist, wie sie noch 2019 vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron beschrieben wurde. Doch täuscht die neue Vitalität der NATO über ein größeres Problem hinweg: Das Scheitern des Westens dabei, die übrige Welt zu überzeugen, dass die Verteidigung der Ukraine auch sie betrifft, ist emblematisch für einen umfassenderen Wandel.
Vor die Wand gefahren
Gänzlich unerwartet war der Besuch Wladimir Putins in der Stadt Derbent in Dagestan am 28. Juni, wo er sich angeblich um Tourismusfragen der Teilrepublik kümmerte. Dabei ergab sich eine überraschende Szene: Putin auf einem Platz umringt von Frauen und Kindern samt Selfies und Umarmungen. Tatsächlich war es sein erster derartiger Auftritt vor dem „einfachen Volk“ – natürlich der ausgewählten Öffentlichkeit – seit mindestens drei Jahren.
