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Arzneimittelversorgung Deutschlands: „Weltklasse oder Warteschlange?“
Trotz aller Klagen, trotz Reformbedarf und Finanznot: Deutschland brüstet sich nach wie vor gern mit seinem Gesundheitssystem und einer vergleichsweise guten Arzneimittelversorgung. Doch inwiefern entspricht das eigentlich noch der Realität?
Medizin: Gesundheit in Deutschland
Die gute Nachricht zuerst: Die „vermeidbare Sterblichkeit“ ist in Deutschland gesunken. Das heißt: Es gibt weniger Todesfälle, die bei effizienter medizinischer Behandlung oder durch präventive Maßnahmen hätten verhindert werden können.
Lungenfibrose: „Wie durch einen Strohhalm atmen“
Lungenfibrose ist eine chronische Erkrankung, bei der sich das Lungengewebe vernarbt und verhärtet, wodurch Atmen immer schwieriger wird. Die Überlebensraten fünf Jahre nach Diagnose liegen unter denen vieler Krebsarten.
Nach dem Schlaganfall: „Ich spüre was, was du nicht siehst“
„Die häufigsten Behinderungen nach einem Schlaganfall sind unsichtbar – eine große Herausforderung für Betroffene, aber auch ihr Umfeld“. Darauf macht die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe aufmerksam. Der bundesweite Tag gegen den Schlaganfall am 10. Mai steht daher dieses Jahr unter dem Motto: „Ich spüre was, was du nicht siehst“.
Fettleber auf dem Vormarsch
Lancet-Studie warnt vor 2 Milliarden Betroffenen bis 2050. Was unsere Leber heute tatsächlich belastet – und wie PMA-Zeolith an der Ursache ansetzt.
Antibiotika und ihre Folgen
Antibiotika sind bei winterlichen Atemwegserkrankungen und Co. oft unverzichtbar. Dabei wird oft übersehen, dass die Medikamente nicht nur gegen krankmachende Bakterien wirken, sondern bei Frauen auch das empfindliche Gleichgewicht der Intimflora stören können.
Krebs in Europa
Sind Krebserkrankungen bald die häufigste Todesursache in Europa und lösen die Herzkreislauf-Erkrankungen als Killer Nr. 1 ab? Schon heute ist fast jeder vierte Todesfall in Europa (23 Prozent) auf eine Tumorerkrankung zurückzuführen – Tendenz steigend.
„Mir wäre eine lange Leidenszeit erspart geblieben“
Der Deutschen Herzstiftung zufolge leiden mindestens vier Millionen Menschen in Deutschland an einer Herzschwäche , die Dunkelziffer dürfte deutlich höher liegen.
Geistige Aktivität schützt Sitzende vor Demenz
Erwachsene, die ausgedehnte Zeiträume mit einem passivem Sitzen verbringen, haben laut einer Studie unter der Leitung des Karolinska Institutet ein höheres Demenzrisiko.
Bluthochdruck und Nierenerkrankung
Bluthochdruck und die Chronische Nierenerkrankung (CKD) haben vieles gemeinsam. Beide sind medikamentös sehr gut beherrschbar. Beide werden in ihren Auswirkungen unterschätzt – vermutlich ein Grund dafür, dass zu viele der Betroffenen nicht gut eingestellt sind.
