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Les Misérables – Die Geschichte von Jean Valjean
Wir schreiben das Jahr 1815: Nach neunzehn Jahren harter Arbeit, Gewalt und Leid für den Diebstahl eines Brotes wird Jean Valjean (Grégory Gadebois) aus dem Gefängnis entlassen. Erfüllt von Wut und einem tiefen Gefühl der Ungerechtigkeit, ist er zu einem gefährlichen Mann geworden, der niemandem traut.
Mia Couto – Der Kartograph des Vergessens
Der Dichter Diogo Santiago kehrt in seine Heimatstadt Beira zurück. Alle verehren ihn, doch als er Einsicht erhält in alte Akten der Geheimpolizei, gerät seine Welt ins Wanken. Während der Zyklon Idai drohend über Beira aufzieht, stürzen neue Wahrheiten auf ihn ein. Sein Vater, auch ein Poet, versuchte, im Geheimen die Verbrechen der Kolonialtruppen zu dokumentieren.
Deutsche Redewendung: „Mit ihm ist nicht gut Kirschen essen“
Die Redewendung „Mit ihm ist nicht gut Kirschen essen“ bedeutet,
dass eine Person schwer umgänglich, unfreundlich, arrogant oder streng ist und man besser nicht mit ihr in Streit gerät. Sie stammt aus dem Mittelalter und beschreibt, dass man sich mit bestimmten Leuten nicht auf eine Stufe stellen oder mit ihnen „feine“ Dinge teilen sollte.
Calle Málaga – Ein Zuhause in Tanger
Calle Málaga ist ein Drama aus dem Jahr 2025 unter der Regie von Maryam Touzani, ihrem spanischsprachigen Regiedebüt. Das Drehbuch schrieb sie gemeinsam mit Nabil Ayouch. Carmen Maura spielt Maria Angeles, die um den Erhalt ihres Elternhauses in Marokko kämpft, nachdem ihre Tochter es verkaufen will.
Deutsche Redewendung: Aus dem letzten Loch pfeifen
Die Redewendung „aus dem letzten Loch pfeifen“ gehört zu den anschaulichsten und zugleich ältesten bildhaften Ausdrücken der deutschen Sprache. Sie wird heute verwendet, um einen Zustand äußerster Erschöpfung, Schwäche oder auch wirtschaftlicher Not zu beschreiben.
La Grazia
La Grazia ist ein italienischer Spielfilm von Paolo Sorrentino aus dem Jahr 2025. Das fiktionale Drama erzählt von einem italienischen Staatspräsidenten, der zum Ende seiner Amtszeit mit einem Gesetz zum Thema Sterbehilfe und zwei moralisch fragwürdigen Gnadengesuchen konfrontiert wird.
Deutsche Redewendung: An der Quelle sitzen
Wer „an der Quelle sitzt“, verfügt über einen Vorsprung. Die Redewendung klingt unscheinbar, entfaltet jedoch ein kraftvolles Bild: Nähe zum Ursprung bedeutet Nähe zu Wissen, Ressourcen – und oft auch zu Macht.
Henning Sußebach – Anna oder was von einem Leben bleibt
1887, tief im Sauerland. Eine junge Frau kommt den Weg hinauf ins Dorf Cobbenrode. Dort soll Anna Kalthoff die neue Lehrerin werden. Doch sie wird es nicht bleiben. Denn Anna widersetzt sich bald den Erwartungen des Ortes und den Regeln ihrer Zeit. Sie entscheidet selbst, was sie zu tun und zu lassen hat, wie sie leben und wen sie lieben will.
The Testament Of Ann Lee
Im 18. Jahrhundert in England. Ann Lee ist die Gründerin der Shaker-Bewegung und versucht, eine utopische Gesellschaft aufzubauen. Sie wird von ihren Anhängern als „weiblicher Christus“ bezeichnet.
Deutsche Redewendung: „Jemandem den Marsch blasen“
Wer „jemandem den Marsch bläst“, der greift nicht zur Trompete – sondern zu deutlichen Worten. Die deutsche Redewendung steht für eine kräftige Standpauke, eine energische Zurechtweisung oder eine unmissverständliche Ansage.
