Gesellschaft

Ein Friedhof zum Totlachen

Auf dem „lustigsten Friedhof Europas“ im Tiroler Kramsach bleibt das Lachen zuweilen im Hals stecken. Gerade noch mitten im Leben und im nächsten Augenblick schon nicht mehr. So eng können Zeit und Ewigkeit beieinander liegen. Lapidar und ohne Umschweife berichtet die Grabinschrift: „Hier fiel Jakob Hosenknopf vom Hausdach in die Ewigkeit“. Eine andere, ähnlich kurz und in Tiroler Mundart: „Bruckle gonga, Bruckle brocha, obigfolla und versoffa“. Noch kürzer eine dritte über einen Obstpflücker: “Aufiggschtieg’n, obagfall’n, hin gwes’n“. Schließlich ereilte auch einen Bergwanderer sein unerwartetes Schicksal: „Der Weg in die Ewigkeit ist nicht weit. Um 4 Uhr ging er fort, um 10 Uhr war er dort“.
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Gesellschaft

Wir zeigen Ihnen den Vogel

Die Brexit-Verhandlungen gehen in die entscheidenden Stunden, Tage oder Wochen. Niemand kann ausschließen, dass noch ein allerletztes Verhandeln im kommenden Jahr nötig wird, um dafür zu sorgen, dass ein Scheidungsabkommen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich zustande kommt. Der so genannte „No-Deal-Brexit“ wurde bereits in den dunkelsten Farben dargestellt: Engpässe bei der Lieferung von Medikamenten und Lebensmitteln auf der Insel, ein zumindest temporäres Aussetzen des Flugverkehrs, in Nordirland würde einfach das Licht ausgehen, weil es seinen Strom aus der Republik Irland bezieht. Selbst die Samenbanken auf der Insel hätten Probleme mit dem Nachschub, so die besorgten Berichte.
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Familie

Steigende Lebenserwartung: Deutschland nicht unter den Top 10

In Spanien müsste man leben. Behalten die Wissenschaftler um den US-Amerikaner Kyle Foreman Recht, wird das Land bis zum Jahr 2040 mit 85,8 Jahren durchschnittlicher Lebenserwartung weltweit den ersten Rang einnehmen. Überhaupt scheint die iberische Halbinsel ein gesundes Fleckchen Erde zu sein – Portugal schafft es nach der Prognose auf Platz 5 (84,5 Jahre). In den Top Ten außerdem mit dabei sind Länder wie Japan, Singapur, die Schweiz, Australien, Frankreich oder Italien. Deutschland sucht man in der Hitliste vergebens.
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Aktionen

So hat Hessen gewählt – von 1946 bis 2018

CDU und SPD haben bei der Landtagswahl in Hessen jeweils über 10 Prozent der Stimmen verloren. Welch eine historische Zäsur dieses Ergebnis darstellt, zeigt die Infografik von Statista auf Basis des hessischen statistischen Landesamtes. Unter 30 Prozent lag die CDU zuletzt 1966. Die SPD lag bis 1991 konstant über 40 Prozent. Die AfD legt gegenüber der Wahl von 2013 9 Prozentpunkte zu und zieht 2018 erstmals in den hessischen Landtag ein.
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aufgefallen

Promiklatsch…….

Alec Völkel: Neues Album im alten Gemäuer: Zuerst war das Studio da, dann die Band „The BossHoss“. Martina Hill: Endlich auf dem Olymp: Die Komikerin hat endlich eine eigene große Show. Jason Biggs: Frau postet peinliches Foto mit gutem Hintergrund: Der Schauspieler kroch in Drogenzeiten nackt umher
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Gesellschaft

Fußballfans zahlen teilweise horrende Summen für Eintrittskarten

Ticketpreise im Fußball sind in jeder Saison ein heiß diskutiertes Gesprächsthema. Viele Fans unterstützen ihre Mannschaft bei allen Heimspielen und wollen auch auswärts dabei sein. Die meisten Anhänger lassen sich da von Ticketpreisen nicht abschrecken. Für viele stellen die Kosten jedoch einen bedeutenden Anteil ihres verfügbaren Einkommens dar. Je nach Land und Wettbewerb gibt es erhebliche Preisunterschiede. In manchen Fällen sind die Beträge, die von den Fans verlangt werden extrem.
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Hart wie ein Drache…

Mechelen, eine malerische kleine Stadt zwischen Brüssel und Antwerpen mit großer Vergangenheit und staunenswerter Gegenwart. Einst residierte hier Margarete von Österreich als Statthalterin der Spanischen Niederlande. Heute gründet der internationale Bekanntheitsgrad auf der Tatsache, die älteste und weltweit berühmteste Glockenspieler-Schule in ihren Mauern zu beherbergen. Ein besonderer Genuss für Besucher und Musikliebhaber sind die mit den Händen gespielten Konzerte vom Glockenturm der St.-Rombout-Kathedrale an den Montagabenden zwischen Ende Juni und Anfang September.
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Gesellschaft

Von Chemnitz nach Weimar?

Fast 250.000 Menschen demonstrierten am 12. Oktober 2018 friedlich in Berlin für „eine offene und freie Gesellschaft“ im Angesicht des Aufstiegs autoritärer und illiberaler Parteien. Manche skandierten „Ganz Berlin hasst die AfD“, doch es war augenfällig, dass trotz der beeindruckenden Zahl der „unteilbar“-Demonstranten kein repräsentativer Schnitt durch die Berliner Bevölkerung gekommen war. Insbesondere Arbeiter und Angestellte mittleren und höheren Alters waren kaum zu sehen; es überwogen Studenten, Bildungsbürger und die vielen Angehörigen organisierter Gruppen. Und diese wie die anderen Demonstrationen unter dem Motto „Wir sind mehr“ fanden in größeren Städten statt.
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