Tag archives for klare Kante
Zweifel an Zukunft
„Das ist nicht unser Krieg“ tönt es aus der Bundesregierung. Ein nüchterner Blick auf die Tankstellen zeigt, dass dies leider nicht richtig ist, steigen die Preise wegen des Konfliktes zwischen den USA und dem Iran doch in astronomische Höhen.
Totgesagte vor Comeback ?
Kurt Georg Kiesinger wollte die FDP 1969 als gescheiterter Kanzler „aus den Parlamenten hinauskatapultieren“, Franz Josef Strauß verzieh es dem liberalen „Waagscheißerle“ nie, dass es 1980 seine Kanzlerschaft verhinderte, der aktuelle Regierungschef Friedrich Merz hat die FDP nach dem jüngsten Wahlergebnis von Rheinland-Pfalz nun für tot erklärt und “ihr jede politische Zukunft“ abgesprochen.
Fünf vor Zwölf
Während tausend Teilnehmer aus über 115 Ländern- darunter 60 Staats-und Regierungschefs – von morgen bis zum Sonntag bei der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) über die bedrohliche Erosion der internationalen Weltordnung debattieren, tickt die Weltuntergangsuhr unbarmherzig.
Schilda an der Spree
Einst pries sich die Hauptstadt als „arm, aber sexy“, inzwischen ist sie reich an absurder Politik und törichten bürokratischen Fehlleistungen, die bundesweit für Spott und Ironie sorgen. Schilda scheint inzwischen an der Spree zu liegen.
Verklemmt in Sachen Iran
Es war nicht die erste Repressionswelle, doch so brutal und hemmungslos ist das Regime noch nie vorgegangen. In nur wenigen Tagen sind im Iran tausende Menschen erschossen, erschlagen oder hingerichtet worden.
Kein Sonderrecht für Mächtige
Knapp zehn Jahre ist es her, dass der von der politischen Provokation lebende ZDF-Satiriker Jan Böhmermann mit einer hässlichen Schmähkritik an dem türkischen Präsidenten Erdogan eine Staatsaffäre auslöste und die Regierung in Ankara zu einer Strafanzeige veranlasste.
Mit Kairos auf Kriegsfuß
Der Kairos ist eine besondere Kunst in der Politik. Der Begriff aus der griechischen Mythologie beschreibt den „Gott des günstigen Augenblicks“, die Eingebung, zum rechten Moment Entscheidungen zu treffen.
Mut zur Umsetzung fehlt
In der „Koalitions-Semantik“ gibt es keine Wahlgeschenke oder Zumutungen mehr, es werden vielmehr Pakete angeboten, sie bilden die unterschiedlichen Wünsche und Versprechen der Partner ab, dienen der innerparteilichen Befriedigung im Bündnis und sollen Handlungsfähigkeit zeigen.
„Gipfelei“ als Symbolpolitik
„Großes wird auf Gipfeltreffen nicht bewegt, aber Schlimmeres verhindert“ wusste schon Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt, der medial zuvor oft überladene Ereignisse hanseatisch nüchtern einzuschätzen wusste.
Krieg dem Papierkrieg
Mehr als ein halbes Jahrhundert nach seinem Tod sind die nach ihm benannten Gesetze noch quicklebendig. Cyrill Northcote Parkinson, der britische Historiker und Publizist, hatte die Bürokratie als Grundübel moderner Staatsgestaltung gebrandmarkt und bei Fortsetzung der Regulierungswut geunkt, „Gott werde die nächste Sintflut nicht mit Wasser, sondern mit Papier veranstalten“.
