Tag archives for Deutsche Redewendung
Deutsche Redewendung: Du gehst mir auf den Keks
Die Herkunft der Redewendung „jemandem auf den Keks gehen“ gehört zu den spannendsten Rätseln der deutschen Umgangssprache. Obwohl die Wendung heute zu den bekanntesten Redensarten gehört, gibt es keinen eindeutig
nachweisbaren Ursprung.
Deutsche Redewendung: Das geht mir auf den Geist
„Auf den Geist gehen“ bedeutet, dass etwas oder jemand eine Person sehr stark irritiert, nervt oder stört. Es beschreibt ein Gefühl der Belästigung, bei dem die Geduld einer Person strapaziert wird. Man könnte sagen, es raubt einem die innere
Ruhe und verursacht Unbehagen.
Deutsche Redewendung: Sich ein Bein ausreißen
Die Redewendung „sich ein Bein ausreißen“ bedeutet, sich große Mühe zu geben, alles zu geben oder extreme Anstrengungen zu unternehmen, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen oder jemandem einen Gefallen zu tun.
Deutsche Redewendung: Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm
Die deutsche Redewendung „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“ gehört zu den bekanntesten Sprichwörtern im deutschen Sprachraum. Sie beschreibt die Beobachtung, dass Kinder ihren Eltern häufig in Charakter, Aussehen, Verhalten, Begabungen oder Gewohnheiten ähneln.
Deutsche Redewendung: „Auf dem Holzweg sein“
Die Redewendung „auf dem Holzweg sein“ bedeutet, dass sich jemand irrt, auf dem falschen Weg ist oder falschen Annahmen folgt. Wer diesen Ausdruck verwendet, möchte ausdrücken, dass die Handlungsweise, der Gedanke oder die Schlussfolgerung einer Person nicht zum gewünschten Ziel führen.
Deutsche Redewendung: „Unrasiert und fern der Heimat“
Eine besonders bildhafte und zugleich humorvolle deutsche Redewendung lautet: „unrasiert und fern der Heimat“. Obwohl sie heute meist augenzwinkernd verwendet wird, erzählt sie eine Geschichte von Entbehrungen, Fremde und dem menschlichen Bedürfnis nach Heimat.
Deutsche Redewendung:“ Da haben wir den Salat“
Wenn etwas gründlich schiefgeht, ist der Salat fertig. Kaum eine deutsche Redewendung bringt Ärger, Verwirrung und selbst verschuldete Probleme so treffend auf den Punkt wie der Ausruf: „Da haben wir den Salat!“ Obwohl dabei weder Gemüse noch Küche eine Rolle spielen, gehört die Formulierung seit Generationen zum festen Bestandteil der Alltagssprache.
Deutsche Redewendung: „Das ist kalter Kaffee“
Die Redewendung "Das ist kalter Kaffee" bedeutet, dass eine angebliche Neuigkeit bereits bekannt, uninteressant oder veraltet ist. Man drückt damit aus, dass die Sache ihren Reiz verloren hat, schal geworden ist oder niemanden mehr hinter dem Ofen hervorlockt
Deutsche Redewendung: „Den Braten riechen“
Die Redewendung „den Braten riechen“ bedeutet, dass jemand eine Gefahr, eine Falle oder eine List rechtzeitig bemerkt. Man durchschaut ein Täuschungsmanöver, ahnt, dass etwas nicht stimmt, oder wird misstrauisch, bevor man in eine unangenehme Situation gerät.
Deutsche Redewendung: „Auf die Barrikaden gehen“
Die deutsche Redewendung „auf die Barrikaden gehen“ gehört zu den kraftvollsten Bildern der politischen Sprache. Wer „auf die Barrikaden geht“, protestiert lautstark, widersetzt sich einer Entscheidung oder kämpft entschlossen gegen eine als ungerecht empfundene Entwicklung.
