Tag archives for Deutsche Redewendung
Deutsche Redewendung: „Eine Hand wäscht die andere“
Ob im Freundeskreis, im Berufsleben oder in der Politik: Die Redewendung „Eine Hand wäscht die andere“ begegnet uns überall dort, wo Menschen einander helfen und dafür eine Gegenleistung erwarten.
Deutsche Redewendung: Jemandem den Marsch blasen
Ein scharfer Ton, eine klare Botschaft und jemand, der sich etwas zu lange hat gefallen lassen: Die deutsche Redewendung „jemandem den Marsch blasen“ gehört zu den bildkräftigen Wendungen unserer Sprache. Sie begegnet uns im Familienalltag ebenso wie in der Politik, in Unternehmen und im internationalen Sprachgebrauch.
Deutsche Redewendung: In die Röhre gucken
Von mittelalterlichen Jagdvorstellungen bis zur modernen Politik und Wirtschaft: Die deutsche Redewendung erzählt von verpassten Chancen, enttäuschten Erwartungen und dem bitteren Gefühl, leer
auszugehen. Doch woher stammt sie eigentlich – und warum ist sie bis heute so lebendig?
Deutsche Redewendung: Auf Draht sein
„Sei morgen im Gespräch mit dem Kunden bloß auf Draht.“ – „Unsere Mannschaft muss heute von der ersten Minute an auf Draht sein.“ – „Die Ministerin ist bei diesem Thema erstaunlich gut auf Draht.“ Kaum eine dieser Formulierungen
lässt heute noch an Kabel, Telefonleitungen oder Telegrafenmasten denken.
Deutsche Redewendung: Kleine Brötchen backen
Warum sagen wir eigentlich, jemand müsse „kleinere Brötchen backen“? Die Redewendung klingt nach Bäckerei, handelt aber längst nicht mehr von Brot. Sie steht für Bescheidenheit, Zurückhaltung und die
Einsicht, dass die eigenen Möglichkeiten manchmal kleiner sind als die eigenen Wünsche.
Deutsche Redewendung: Jetzt haben wir die Bescherung
„Jetzt haben wir die Bescherung.“ Ein Satz, der zunächst nach Weihnachten klingt: nach Tannenduft, Kerzenlicht und Geschenken unter dem Weihnachtsbaum. Doch wer ihn im Alltag hört, weiß meist sofort: Hier ist gerade etwas gründlich
schiefgegangen.
Deutsche Redewendung: Es hängt an einem seidenen Faden
„Es hängt an einem seidenen Faden“ – kaum eine deutsche Redewendung bringt die Zerbrechlichkeit einer Situation so eindrucksvoll auf den Punkt. Ein Projekt, eine politische Mehrheit, ein Unternehmen, eine Freundschaft oder sogar ein
Menschenleben: Alles kann scheinbar noch bestehen und doch jederzeit zu Ende sein. Der Ausdruck beschreibt eine Lage, in der nur noch eine sehr geringe Sicherheitsreserve vorhanden ist.
Deutsche Redewendung: So sicher wie das Amen in der Kirche
„Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.“ Kaum ein anderer deutscher Satz klingt so endgültig. Wer ihn sagt, will keinen Zweifel mehr zulassen. Eine Sache steht fest, ist vorhersehbar, nahezu unverrückbar.
Deutsche Redewendung: Jemandem die Leviten lesen
Woher kommt die Redewendung "jemandem die Leviten lesen"? Und was hat sie mit Klöstern, biblischen Texten und strengen Ermahnungen zu tun? Ein Blick in die Geschichte zeigt, wie sich der Ausdruck bis heute Sprachgebrauch gehalten hat.
Deutsche Redewendung: Wenn alle Stricke reißen
Die Redewendung „Wenn alle Stricke reißen“ bedeutet, dass man sich in einer Notlage befindet, in der alle normalen Pläne oder Hilfen versagen. Man nutzt den Ausdruck als letzte Möglichkeit oder im äußersten Notfall, um einen Plan B zu beschreiben.
