Angemerkt

Spalter-Sphinx Sarah Wagenknecht

Sie hat ihr Projekt betrieben wie die Markteinführung eines neuen Schokoriegels. Kaskaden von Ankündigungen, Herstellung eines Spannungsbogens, Interviews, Buchveröffentlichungen, schließlich die Feier der Offenbarung. Für jemanden, der einmal die „Kommunistische Plattform“ der PDS verkörperte, besitzt Sahra Wagenknecht eine erstaunliche Affinität zu Methoden des „kapitalistischen“ Marketings. Was mindestens ebenso sehr erstaunt, ist, dass sie die in ihren Kreisen verbreitete Vorliebe für kollektivistische Organisationsformen so gar nicht teilt. Das „Bündnis Sarah Wagenknecht“ ist eine Solonummer, die man in Handlungsanleitungen für sozial- oder christdemokratische Nachwuchspolitiker nicht finden würde. Aber diese Solonummer könnte die Bundestagsarena und deren politisches Personal gehörig durcheinander wirbeln.
weiterlesen...
Gesellschaft

Weirichs Klare Kante

Die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus im vergangenen Jahr war zeitlich verknüpft mit der Entscheidung über den neuen Bundestag. Der Urnengang über den Senat verlief seinerzeit berlinerisch - mit anderen Worten: chaotisch. Falsche oder gar keine Wahlzettel, Tohuwabohu in den Stimmlokalen usw. Jetzt beschäftigt sich das Landesverfassungsgericht an der Spree mit der Angelegenheit. Eigentlich dürfte es keln anderes Urteil geben also die Anordnung von Neuwahlen. Nur dadurch könnte das Vertrauen der Bürger wieder hergestellt werden.
weiterlesen...
00_Gelesen

Zeitenwende in Deutschland?

Politische Zeitenwende in Deutschland? Erstmals seit 16 Jahren eine Bundestagswahl ohne Angela Merkel als Kandidatin. Am Ende: Schwere Schlappe für CDU/CSU und Armin Laschet. Sieger: Olaf Scholz und die SPD, dazu auch die Grünen und die Freien Demokraten. Aber gewonnen ist tatsächlich noch gar nichts. Oder vielleicht allerhöchstens ein bisschen. Nun liegen die Zahlen und Namen auf dem Tisch. In vielen Kommentaren heißt es, eine „Zeitenwende“ habe stattgefunden. Ist das wirklich der Fall?
weiterlesen...
00_Gelesen

Weirichs Klare Kante

Selten waren sich die Deutschen so uneins über Parteien und Kanzlerkandidaten wie bei der jüngsten Bundestagswahl. In einer Frage allerdings gab es schon vor der Abstimmung einen zwei Drittel der Bürger umfassenden Konsens. Der Deutsche Bundestag war nach Auffassung des Wahlvolks schon vor dem Wahltag zu groß. Nachdem aber das Parlament nun noch einmal von 709 auf 735 Mandatsträger angewachsen ist, gilt dieser Einwand erst recht.
weiterlesen...
00_Gelesen

Weirichs Klare Kante

Bereits vor der Bundestagswahl steht ein Verlierer fest: Der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk. Die durch einen Pflichtbeitrag der Bürger, also eine Art Steuer, finanzierten Sender von ARD und ZDF sind nach den Rundfunkgesetzen zu einer ebenso umfassenden wie ausgewogenen (also fairen) Berichterstattung verpflichtet . Sie sollen Orientierung geben und die Wähler bei der politischen Urteilsbildung begleiten. Informierend statt belehrend. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Zahlreiche "brennende" Probleme werden aus "politischer Korrektheit" und/oder ideologischer Voreingenommenheit gar nicht behandelt.
weiterlesen...
00_Gelesen

Weirichs Klare Kante

Folgt man jüngsten demoskopischen Erhebungen, so fragt das Publikum mit Blick auf die Bundestagswahl am 26. September nach Kompetenz und klaren Zukunftskonzepten. Doch worüber wird erregt diskutert, ja sogar gestritten? Über tatsächliche oder angebliche Plagiate in Politikerbüchern, die niemandgelesen hat. Über die vorgebliche Notwendigkeit, mit "Gendern" in der deutschen Sprache Gerechtigkeit (zwischen wem auch immer) herzustellen. Der Vorwurf gilt nicht nur "der Politik". Er gilt auch der Gesellschaft insgesamt.
weiterlesen...
00_Gelesen

Weirich am Montag

Konrad Adenauer, Ludwig Erhard, Kurt Georg Kiesinger, Helmut Kohl und Angela Merkel - die meisten Wahlkämpfe hat die Union als die angestammte Regierungspartei der Nachkriegszeit mit dem Slogan: „Auf den Kanzler kommt es an“ bestritten. Für die Bundestagswahl am 26. September brauchen sich die Spin-Doktoren der Partei um keine gendergerechte Lösung bemühen, denn Angela Merkel macht nach 16 Regierungsjahren Schluss.
weiterlesen...
00_Gelesen

Was sich die Jungen von der Politik wünschen

Die deutschen Parteien laufen Gefahr die jüngere Generation aus dem Blick zu verlieren. Die durchschnittlichen Wählerinnen und Wähler von CDU und SPD sind 52,8 Jahre alt, der Anteil an Rentnerinnen und Rentnern sowie Pensionären ist stark gestiegen. Doch bei der Bundestagswahl am 24. September können auch 9,4 Millionen Wahlberechtigte zwischen 18 und 30 Jahren ihre Stimme abgeben. Das sind gut 15 Prozent aller Wahlberechtigten.
weiterlesen...
00_Gelesen

Passt auf Alfter auf!

Kennen Sie Alfter, die 20.000-Seelen-Gemeinde im Norden von Bonn? Vielleicht sollten Sie einmal ein Auge darauf werfen. Denn der dort gerade zum SPD-Ortsvorsitzenden gewählte Hans G. Angrick hat doch glatt dem sozialdemokratischen Hoffnungsträger Martin Schulz dessen bisheriges Alleinstellungsmerkmal genommen - auch er wurde mit 100 Prozent gewählt. Was lernen wir daraus? Von Alfter lernen, heißt siegen lernen?
weiterlesen...
12