Archives for Politik - Page 168
Deutsche wünschen sich europäische Lösung
Der aktuelle Streit in der Union um Flüchtlinge und Asylbewerber droht die Schwesternparteien zu entzweien. Die bayerische CSU spricht sich für eine Verschärfung der Politik auf nationaler Ebene aus, Kanzlerin Angela Merkel (CDU) will auf EU-Ebene nach Lösungen suchen.
OK Google: Steuern zahlen!
Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass internationale Technologiekonzerne in Europa kaum Steuern zahlen. Google, Facebook, Apple und andere haben sich darauf spezialisiert, ihre Geschäfte fiktiv in Gebieten oder Ländern anzusiedeln, in denen die Unternehmenssteuern niedrig sind oder gar gegen Null gehen. Um diese Steuervermeidungsstrategien einzudämmen, schlägt die Europäische Kommission nun vor, eine Digitalsteuer von drei Prozent der Einnahmen zu erheben.
Die schlimmsten Staufallen im Ausland
Wer seinen Urlaub im Ausland verbringt und mit dem Auto anreist, bleibt auch diesen Sommer im Stau stecken. Besonders an den Wochenenden wird es auf wichtigen Hauptverkehrsrouten eng. Die Gründe: Überlastung und Baustellen.
Wenn der Geldautomat die Karte schluckt – was tun?
In Deutschland gibt es mehr als 58.000 Geldautomaten zum Geldabheben. Im Schnitt nutzt ein Erwachsener alle 12 Tage einen Geldautomaten, um sich mit Bargeld zu versorgen. In der Regel läuft es reibungslos, aber wenn etwas außer der Reihe passiert, ist man schnell verunsichert. Was ist zu tun, wenn die Karte plötzlich geschluckt wird?
Trumps Lieblingsbeleidigungen auf Twitter
Donald Trump und Twitter, das ist eine echte Liebesbeziehung, wie die hohe Nutzungsfrequenz des früheren Immobilien-Tycoons und jetzigen US-Präsidenten zeigt. Liebe ist es aber eher nicht, die @realdonaldtrump dort versprüht. Im Gegenteil, wie das Trump Twitter Archive zeigt, gehören Beleidigungen zu seinem Standardreportoire. Und das sind Trumps Top 3 Schmähungen, die jeweils in über 200 Tweets vorkommen: 1. Loser (Verlierer), 2. dumb/dummy (dumm/Dummkopf), 3. terrible (schrecklich).
So viel Gewinn klaut Amazon der Post
Die Deutsche Post ist abhängiger vom US-Versandriesen Amazon, als sie es bislang öffentlich eingestanden hat. Das Handelsblatt zitiert aus Vorstandspapieren, die zeigen, dass die Post immer mehr Umsatz verlieren wird, weil Amazon eigene Zustelldienste aufbaut.
Alle gegen alle
Begriffe müssen sauber gewählt werden. Rückgriffe in die Geschichte und das Übertragen von alten Begriffen auf neue Sachverhalte vernebeln eher den Blick, als dass sie ihn schärfen. Neue Umstände erfordern neue Lösungsansätze und damit neue Begriffe. Und trotzdem mag keiner vom Begriff des „Kalten Krieg“ lassen. Insbesondere in den USA: Dort schreibt der Wissenschaftler Robert Legvold über die „Rückkehr zum Kalten Krieg“, sein Kollege Eugene Rumer über den „Cold War, Twenty-First-Century-Style“. Und Michael McFaul titelt seinen vor kurzem erschienen Tätigkeitsbericht als US-Botschafter in Moskau mit dem begrifflichen Gegenteil: „Vom Kalten Krieg zum Heißen Frieden“.
Jenseits der Komfortzone
Europas etablierte Linke scheint zunehmend vom Aussterben bedroht. Innerhalb von weniger als zwei Jahren erlitten die sozialdemokratischen Parteien in Frankreich, den Niederlanden, Deutschland und Italien historische Verluste. Auf einem Kontinent, der lange durch den demokratischen Wettbewerb zwischen Mitte-Rechts- und Mitte-Links-Parteien geprägt war, könnte dieser Zusammenbruch der Linken Folgen haben, die weit über bestimmte Partikularinteressen hinausgehen.
In Tweet-Gewittern
222 Tweets hat der US-Präsident laut Trump Twitter Archive im Juni (Stand: 19.06.2018) bereits abgesetzt. Dabei hat sich zuletzt auch Deutschland im präsidialen Tweet-Gewitter wiedergefunden. Die Deutschen würden sich gegen ihre Führung wenden, hieß es in einem Tweet, die Kriminalitätsrate sei hierzulande um zehn Prozent gestiegen, in einem anderen.
Die Einigung hat noch viele Gegner
Am Wochenende haben Griechenland und Mazedonien ihren jahrzehntelangen Namensstreit beigelegt. Was bedeutet dieser Schritt? Dieser Schritt bedeutet vor allem für Mazedonien sehr viel, denn der seit 1991 bestehende Namensstreit blockierte den Weg zu einem möglichen EU-und NATO-Beitritt. Nun haben sich die beiden Länder darauf geeinigt, dass sich das griechische Nachbarland zukünftig Republik Nord-Mazedonien nennen wird. Die Bezeichnung „mazedonisch“ für die Sprache darf aber ohne Zusatz bestehen bleiben.
