Neue Rundtour „FichtelPerlen“
Drei Tage Radvergnügen zu den Perlen des Fichtelgebirges
114 Kilometer Radspaß: Die neue Rundtour über Brücken und entlang der Saale verbindet Natur, Kultur und Genuss im Fichtelgebirge
Ab sofort erleben Radler im Fichtelgebirge eine neue Mehrtagesroute: Die 114 Kilometer lange Rundtour „FichtelPerlen“ verbindet Natur, Kultur und Genuss. In drei abwechslungsreichen Tagesetappen führt die Strecke über historische Brücken, entlang der Saale und durch die vielfältige Landschaft der Mittelgebirgsregion. Sehenswürdigkeiten wie Burgen, Museen, ein Felsenlabyrinth und idyllische Quellen machen die Tour zu einem besonderen Erlebnis.
Rundkurs mit Vielfalt für Radbegeisterte

Ausgangspunkt und Ziel der Radtour, die Teilstrecken der bestehenden Radrouten Saale-, Perlen- und Brückenradweg Bayern–Böhmen miteinander verbindet, ist Bischofsgrün. Doch auch jeder andere Ort entlang der Strecke mit Bahnhof oder Gasthaus eignet sich als Startpunkt. Wer in Bischofsgrün beginnt, erlebt gleich anfangs einen besonderen Höhepunkt: Mit der modernen Seilbahn geht es von der Talstation hinauf auf den 1.024 Meter hohen Ochsenkopf. Dort warten rasante Abfahrten mit der Ganzjahresrodelbahn „Alpine Coaster“ oder den Mountaincarts und vom Asenturm eröffnen sich beeindruckende Ausblicke über die Region.
Etappe 1: Von Bischofsgrün nach Rehau
Die erste Etappe führt über rund 45 Kilometer von Bischofsgrün über Zell im Fichtelgebirge, Schwarzenbach an der Saale und Oberkotzau bis nach Rehau. Unterwegs lädt die idyllische Saalequelle bei Zell zu einer Pause inmitten der Natur ein. In Schwarzenbach an der Saale begeistert das Erika-Fuchs-Haus, auch bekannt als „Entenhausen im Fichtelgebirge“, mit Comic- und Sprachkunst. In Oberkotzau überrascht der rund 800 Quadratmeter große, frei zugängliche Fernweh-Park „Signs of Fame“ mit mehr als 4.000 originalen Ortstafeln und Schildern aus aller Welt. Tagesziel ist Rehau, dessen Stadtzentrum im klassizistischen Idealbild angelegt wurde. Für die Übernachtung stehen gemütliche Hotels, Pensionen oder Ferienwohnungen zur Verfügung.
Etappe 2: Von Rehau nach Wunsiedel

Am zweiten Tag führt die Tour zunächst nach Selb. Dort lädt das Porzellanikon – das größte Spezialmuseum für Porzellan in Europa – zu faszinierenden Einblicken in die Geschichte und Kunst dieses besonderen Materials ein. Anschließend geht es auf rund 42 Kilometern weiter von Selb über Thierstein bis nach Wunsiedel. In Thierstein eröffnet die auf 615 Metern Höhe gelegene Burgruine weite Panoramablicke über das Fichtelgebirge. Höhepunkt des Tages bildet das Felsenlabyrinth auf der Luisenburg in Wunsiedel. Es gilt als das größte seiner Art in Europa und trägt seit kurzem offiziell den Titel Nationales Naturmonument. Während des Aufstiegs auf dem Rundwanderweg passieren Abenteurer gigantische Granitblöcke, enge Felsspalten, kleine Schluchten und beeindruckende Aussichtspunkte. Ein ganz besonderes Ereignis wartet kurz vor dem Gipfel: die Teufelstreppe. Diese abenteuerliche Wegführung mit 30 steinigen Stufen zwingt nahezu jeden Besucher, sich zu bücken. Eine attraktive Übernachtungsmöglichkeit in Wunsiedel im Retro-Chic bietet das Boutique Hotel Molo Rouge.
Etappe 3: Von Wunsiedel zurück nach Bischofsgrün

Die dritte Etappe führt über rund 30 Kilometer von Wunsiedel über Tröstau und Fichtelberg zurück nach Bischofsgrün. Dieser Abschnitt besticht durch stille Wälder und sanfte Landschaften, die zu erholsamen Momenten in der Natur einladen. In Tröstau und Fichtelberg bieten sich Gelegenheiten zu gemütlichen Einkehrstopps, bevor die Tour am Ausgangspunkt in Bischofsgrün ihren Abschluss findet. Mit Tagesdistanzen zwischen 30 und 45 Kilometern eignet sich die „FichtelPerlen“-Runde sowohl für Genussradler als auch für sportlich ambitionierte Entdecker und verbindet auf ideale Weise Natur, Kultur und regionale Gastlichkeit.
Die Ferienregion Fichtelgebirge liegt in Oberfranken/Nordbayern und reicht von Bayreuth im Westen bis zur tschechischen Grenze im Osten, im Norden bis nach Hof und im Süden bis nach Waldsassen in die nördliche Oberpfalz. Das wald- und gesteinsreiche Fichtelgebirge erhebt sich hufeisenförmig auf über 1.000 Meter und gilt als eine der schneesichersten Landschaften Deutschlands. Der Ochsenkopf lockt ganzjährig Urlauber in das beliebte Natur- und Aktivgebiet. An der Nord- und Südseite führen moderne Seilbahnen auf den Berg. Entlang des Fränkischen Gebirgswanderwegs sowie des Mainradwegs erstreckt sich die unberührte Natur und Felsenlandschaft des Geoparks Bayern-Böhmen. Kulturliebhabern ist die Region insbesondere durch die jährlich stattfindenden Wagner- und Luisenburg-Festspiele bekannt. Genussreisende werden verwöhnt mit lokalen Speisen wie Sauerbraten mit Lebkuchensoße oder mit Kräuterspezialitäten. Entlang der Porzellanstraße geben renommierte Hersteller wie Rosenthal und Hutschenreuther sowie das staatliche Museum für Porzellan, das „Porzellanikon“, Einblicke in die lange Tradition der Porzellanherstellung und bieten hochwertiges Porzellan im Direktverkauf.www.fichtelgebirge.bayern



