Sie brüllten, sie beleidigten sich, sie fielen sich gegenseitig ins Wort: Das erste TV-Duell zwischen Donald Trump und Joe Biden hat wohl die Erwartungen vieler US-Amerikaner noch untertroffen. In der 90 Minuten langen Debatte am Mittwoch um 2:30 Uhr deutscher Zeit trafen US-Präsident Donald Trump und sein demokratischer Herausforderer Joe Biden erstmals vor Live-Publikum aufeinander. Eine Blitzumfrage von CBS News gemeinsam mit YouGov unter US-Amerikanern, die das TV-Duell verfolgt haben, zeigt nun, dass die Debatte beiden Kandidaten eher geschadet als genützt hat.

Laut der Umfrage schneidet Joe Biden (48 Prozent) im ersten TV-Duell etwas besser ab als Donald Trump (41 Prozent). Für zehn Prozent der Befragten stand es unentschieden. Der Tonfall der Debatte wurde von einer klaren Mehrheit als negativ wahrgenommen (83 Prozent); lediglich 17 Prozent empfanden ihn als positiv. Wie die Statista-Grafik zeigt, hat sich durch das TV-Duell die Meinung der Befragten über beide Kandidaten zum großen Teil verschlechtert: Bei 32 Prozent hat sich die Meinung über Joe Biden verschlechtert und bei 42 Prozent die über Donald Trump.

Die Befragten wurden auch gefragt, welche Gefühle die Debatte bei ihnen ausgelöst hat, mit folgendem Ergebnis: Die Mehrheit (69 Prozent) gab an, sich durch das TV-Duell “verärgert” zu fühlen. Nur 17 Prozent fühlten sich dadurch “informiert”. 31 Prozent gaben auch an, sich von der Debatte “unterhalten” zu fühlen und 19 Prozent stimmte sie “pessimistisch”.

 

 

Quelle: statista

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