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Neubestellung WEG-Verwalter: Info über Alternativbewerber müssen Eigentümern vor Versammlungstermin vorliegen

© Pete Linforth auf Pixabay.com

Wenn auf einer Eigentümerversammlung ein neuer WEG-Verwalter bestellt werden soll, müssen die Wohnungseigentümer zuvor innerhalb der Einladungsfrist über Angebote weitere Bewerber informiert werden bmw rheingold download kostenlos. Dabei reichen allerdings die Rahmendaten über solche Alternativangebote. So lautet das entsprechende Urteil des Bundesgerichtshofes.

Der Fall

Auf einer Eigentümerversammlung sollte im Februar 2018 über die Neubestellung des Verwalters beschlossen werden mp3 converter error whening. Die Wohnungseigentümer erfuhren erst auf der Versammlung, dass neben dem vom Verwaltungsrat vorgeschlagenen Angebot noch zwei weitere Angebote vorlagen pdf öffnen statt herunterladen. Die Versammlung beschloss mehrheitlich, die vom Verwaltungsbeirat favorisierte Dienstleisterin zur neuen Verwalterin zu bestellen. Dagegen erhoben mehrere Wohnungseigentümer Klage downloader kostenlos. Zur Begründung führten sie an, dass sie nicht rechtzeitig über die Alternativangebote unterrichtet worden seien.
Sowohl das Amtsgericht Nürnberg wie auch in der Berufung das Landgericht Nürnberg wiesen die Klage ab bon ausdrucken / herunterladen. Die Gerichte vertraten in Ihren Entscheidungen die Rechtsauffassung, dass es genüge, wenn die in der Eigentümerversammlung vor der Beschlussfassung die Eckdaten der Alternativangebote bekannt gegeben und die Angebote zur Einsichtnahme bereit gehalten würden go to webinar herunterladen. So war auch die Sachlage in diesem Fall gewesen. In der erhobenen Revision hatte nun der Bundesgerichtshof (BGH) endgültig zu entscheiden.

BGH: Information über Alternativangebote muss rechtzeitig erfolgen

Der BGH entschied jedoch zu Gunsten der Kläger adobe reader 10 free chip. Der Beschluss der Eigentümerversammlung über die Neubestellung des Verwalters habe nicht einer ordnungsgemäßen Verwaltung. Im Falle der Neubestellung des Verwalters müsse den Eigentümern die Angebote der Bewerber oder jedenfalls deren Namen und die Eckdaten von deren Angeboten grundsätzlich innerhalb der Einladungsfrist des § 24 Abs.2 Satz 4 WEG zugeleitet werden powerpoint kostenlos download pc. Die Wohnungseigentümer müssen so in die Lage versetzt werden, Erkundigungen über die Bewerber einholen und sich ein Bild darüber verschaffen zu können, ob die jeweiligen Bewerber fachlich geeignet sind het duurloopmisverstand for free. Nur so sei ihnen ein tragfähiger Vergleich aller vorliegenden Angebote möglich.

Zu den vorzulegenden Eckdaten müssen nach Auffassung des BGH mindestens die vorgesehene Vertragslaufzeit und die verlangte Vergütung gehören download microsoft works 9 german for free. Dabei müsse zudem darüber informiert werden, ob eine Pauschalvergütung oder eine solche aus mehreren Bestandteilen angeboten wurde.

– Bundesgerichtshof, Urteil vom 24.1.2020, Az.: V ZR 110/19

(ka)