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Arbeitsrecht: Zeiterfassung per Fingerabdruck ?

Ein Arbeitnehmer kann vom Arbeitgeber nicht zwingend verpflichtet werden einer Arbeitszeiterfassung per Fingerabdruck-Scanner zuzustimmen. So hat es das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg entschieden face app download for free.

Der Fall

© Pete Linforth auf Pixabay.com

Geklagt hatte hatte ein Arbeitnehmer, der in einer radiologischen Praxis als Medizinisch-Technischer Assistent angestellt ist windows 10 32 bits downloaden. Der Arbeitgeber führte zur Erfassung der Arbeitszeiten ein technisches System ein, das mit einem Fingerabdruck-Scanner zu bedienen ist. Dieses System verarbeitet nicht den Fingerabdruck als Ganzes, sondern nur die „Minutien“, d.h tastatur für handy herunterladen. die Verzweigungen der Fingerlinien. Da der Angestellte die Benutzung dieses Systems ablehnte, erteilte der Arbeitgeber ihm eine Abmahnung. Hiergegen wandte sich der Arbeitnehmer mittels Klage obs studio downloaden. In der Berufungsinstanz hatte das Landesarbeitsgericht (LAG) hierüber zu entscheiden.

Biometrische Daten und Datenschutzgrundverordnung

Das LAG entschied, dass der Arbeitnehmer dieses Zeiterfassungsgerät nicht bedienen muss income tax return 2019. Es handele sich hier um biometrische Daten, auch wenn nicht der gesamte Fingerabdruck verarbeitet werde, sondern nur die Verzweigungen der Fingerlinien gymondo downloaden. Die Zulässigkeit der Verarbeitung solcher biometrischen Daten richte sich nach der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Artikel 9 Absatz 2 der DSGVO bestimme, dass die Verarbeitung biometrischer Daten nur ausnahmsweise wegen besonderer Erforderlichkeit erfolgen dürfe download tax data. Ausgehend von der (eingeschränkten, Anm.d.Verf.) Bedeutung der Arbeitszeiterfassung könne eine solche ausnahmsweise besondere Erforderlichkeit zur Erfassung biometrischer Daten nicht festgestellt werden, so das LAG adobe creative cloud. Daraus folge, dass die Erfassung solcher Daten ohne ausdrückliche Einwilligung des Arbeitnehmers nicht zulässig ist.

Keine Pflichtverletzung

Die Verweigerung der Nutzung dieses Systems stelle deswegen keine Pflichtverletzung des Arbeitnehmers dar bilder aus der cloud herunterladen. Daraus folge auch, dass der Arbeitnehmer zu Recht die Entfernung der Abmahnung aus seiner Personalakte verlangen könne. Eine Revision des Urteils zum Bundesarbeitsgericht ließ das Gericht nicht zu word 365 for free.

– Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg, Urteil vom 4.6.2020, Az.: 10 Sa 2130/19

Maßgebliche Vorschrift:
Art.9 DSGVO : „Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten“

Wegen des großen textlichen Umfanges dieser Bestimmung wird hier auf einen Abdruck verzichtet.
Siehe stattdessen: https://dejure.org/gesetze/DSGVO/9.html

(ka)