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Weirich

Frankfurt ruft “zur Ordnung”

Frankfurt besitzt eine starke Stimme bei der Neubesinnung auf die Soziale Marktwirtschaft. Die Stadt weist die meisten jungen Gründer auf und ist ein Zentrum der Wirtschafts- und Finanzwelt. Außerdem beeinflusst die Hessen-Metropole seit jeher die Besetzung der Spitze der Ludwig-Erhard-Stiftung. So auch jetzt wieder. Neuer “Chef” ist seit wenigen Tagen der frühere hessische Ministerpäsident Roland Koch.


Digital fatal

Eine Lockerung der Corona-Beschränkungen? Eher dürften die Länderministerpräsidenten bei ihrer Besprechung mit der Bundeskanzlerin diese Woche eine Verlängerung beschließen. Eines hat der Verlauf der Virus-Pandemie schonungslos offengelegt: Die digitale Rückständigkeit Deutschlands. Zwar steht die Bundesrepublik im europäischen Vergleich noch relativ gut da. Aber in Asien ist man viel weiter. Warum orientieren wir uns nicht daran?


 Politische Farbenspiele

Man mag von Donald Trump, seiner Person und/oder Politik, halten was man mag. Eines ist jedoch unbestreitbar: Seine Art zu Polarisieren hat nicht nur innerhalb der USA, sondern auch bei uns und weltweit das Interesse an Politik wieder geweckt und verstärkt. Kein amerikanischer Präsident, und schon gar ncht ein Herausforderr, hatte jemals zuvor so viele Stimmen auf sich vereinigt. Seltsam zudem – wie kommt es, dass die ansonsten doch jegliche Art von “Sozialismus”erbittert bekämpfenden Republikaner für sich ausgerechnet die Frabe Rot gewählt haben?


9. November – Dankbarkeit und Scham

Der 9. November. Ein “deutscher Tag”, ganz ohne Zweifel. Kein anderes Datum verbindet sich so sehr mit der Geschichte unseres Landes über die vegangenen hundert Jahre. Ausrufung der Republik durch den Sozialdemokraten Philipp Scheidemann am 9. November 1918. Der Staatsstreich-Versuch mit dem “Marsch auf die Feldherrnhalle” rechter Horden am 9. November 1923 in München. Der Sturm auf die und die Zerstörung der Synagogen und anderer jüdischer Einrichtungen auf Befehl des nationalsozialistischen Regimes am 9. November 1938. Und schließlich die Öffnung der Berliner Mauer am 9. November 1989. Freude und Scham, konzentriert in einem einzigen Datum.


Weirich am Montag:

Die deutsche Hauptstadt, also das Bundesland Berlin, ist vom Stamme Nimm. Ungeniert pflegt der dortige rot-rot-grüne Senat seine Rolle als Kostgänger der Republik. Jetzt hat die Tarifgemeinschaft deutscher Lander – also die Arbeitgeber-Organisation der Bundesländer – offensichtlich die Nase voll und will die Berliner aus seinem Verbund schmeißen. Das ist nur konsequent.


Weirich am Montag:

Protestpartei, wo man noch um Fundamentalisten buhlt. Realpolitik, wo man an der Regierung beteiligt ist. Ein bissiger Kommentar zum “durchsichtigen Gesellschaftsspiel ´Bäumchen wechsle dich`” der Grünen. (Mit freundlicher Genehmigung der “Frankfurter Neuen Presse”)


Geachtet, gehasst und sehr oft verkannt

Wer erinnert sich, in unserer kurzlebigen Zeit, noch an Alfred Dregger? An den Mann, der einst die Hessen-CDU aus ihrem Dornröschenschlaf geweckt und zum Sieg über die unüberwindbar erscheinende SPD geführt hatte? An den Unions-Fraktionschef im Bundestag, der die politischen Gegner gleich reihenweise zur Weißglut brachte – und dennoch nie die Grenzen des Anstands überschritt?. Im kommenden Jahr würde Alfred Dregger 100 Jahre alt. Dieter Weirich, jahrelang einer seiner engsten Mitarbeiter, hat jetzt eine Biografie veröffentlicht. Nicht nur in der CDU sucht man heute solche Persönlichkeiten vergeblich.


Weihrauch am Dienstag

Kaum noch jemand bestreitet, dass unser Klima sich ändert, weil die Erwärmung der Erde zunimmt. Aber nur in Deutschland begegent man dieser Entwicklung mit einer wahren Hysterie. Mahnungen von Wissenschaftlern, daran sei nicht a l l e i n die Menschheit schuld, finden kein Gehör. Versucht hier – wieder einmal – eine Minderheit, den neuen, besseren Menschen zu erschaffen? Das hat noch nie funktioniert, sagt unser Autor Dieter Weirich.