Unterwegs

Unterwegs: Die Klippen von Slieve Leagues

Die Klippen von Slieve League im Westen der irischen Grafschaft Donegal am Atlantischen Ozean sind eine der Hauptsehenswürdigkeiten dieser Region. Die steil ins Meer abfallenden Klippen gehören mit ihren 601 Metern Höhe zu den höchsten Klippen in Europa. Sie werden in Reiseführern oft fälschlich als die höchsten Meeresklippen in Europa bezeichnet, beispielsweise die Klippen von Croaghaun auf Achill Island, auf den Färoern (Enniberg) sowie Klippenformationen in Skandinavien sind jedoch höher.


Reise: Der Dolmen bei Kilclooney

Dieses neolithische Monument stammt aus der Zeit zwischen 4.000 und 3.000 v. Chr. und ist eines der schönsten Beispiele in Irland. Diese Art von Grabmal findet man an so unterschiedlichen Orten wie Deutschland (Hünengrab), Portugal (Anta), Spanien, den Kanalinseln, Wales (Cromlech) und Irland (Dolmen). Das in Kilclooney gelegene Monument besteht aus einem riesigen, etwa vier mal sechs Meter großen Deckstein, der von zwei 1,8 Meter hohen Pfosten, den so genannten Portalen getragen wird.


Irland: Derry~Londonderry

Als Blutsonntag oder auch Blutiger Sonntag wird ein Massaker an unbewaffneten Zivilisten am 30. Januar 1972 in Nordirland bezeichnet. An diesem Sonntag schossen Fallschirmjaeger der britischen Spezialeinheit Parachute Regiments in der nordirischen Stadt Derry bei einer ungenehmigten Demonstration fuer Buergerrechte und gegen die britische Internierung von Katholiken auf mindestens 26 Demonstranten. 13 Demonstranten wurden erschossen, weitere 13 schwer verletzt. Das Ereignis fuehrte zur Eskalation des Nordirlandkonflikts.


Burg Eltz

Burg Eltz gehört zu den besterhaltenen Burgen Deutschlands. Sie liegt inmitten eines Tals auf einem Felsen in einer Schleife des Elzbachs. Die Anlage entstand im 12. Jahrhundert aus mehreren turmartigen Gebäuden, die jeweils als Wohntürme gedient haben können. Bis heute ist sie im Besitz der Grafen von Eltz und wurde nur einmal 1336 erfolglos belagert. Die nie zerstörte Anlage hat sich sehr gut erhalten


Schloß Flamersheim

Die Burg Flamersheim, auch Schloss Flamersheim genannt, ist eine Schlossanlage im Stadtteil Flamersheim der nordrhein-westfälischen Stadt Euskirchen. Sie ging aus einer mittelalterlichen Wasserburg am Flämmerbach hervor und war ein Jülicher Lehen. Wohl im 15. Jahrhundert wurde diese Anlage ein erstes Mal umgebaut. Im 17. Jahrhundert zu einem Schloss verändert, folgten im letzten Viertel des 18. Jahrhunderts weitere Umbauten im Stil des Barocks. Nachdem die Fabrikantenfamilie von Bemberg das Anwesen gekauft hatte, ließ sie es noch einmal im Stil des Neobarocks verändern und gab ihm damit sein heutiges Aussehen.


Schloß Merode

Das auf das 12. Jahrhundert zurückgehende Schloss Merode, auch Schloss Mérode, liegt im Ortsteil Merode der Gemeinde Langerwehe in Nordrhein-Westfalen am nördlichen Rand der Rureifel. Es gilt als eines der schönsten Wasserschlösser des Rheinlands im Renaissance-Stil.


Schloss Wachendorf

Das Schloss Wachendorf entstand in seiner heutigen Form etwa um 1780. Im Jahr 1883 wurde es letztmals nach dem Vorbild eines maison de plaisance aus- bzw. umgebaut. Im Zuge dieser Umbaumaßnahmen entstanden das repräsentative Haupttreppenhaus und großzügige
Säle. Heute ist das Gebäude ein ungewöhnlich großes dreigeschossiges Herrenhaus mit rund 60 Räumen, hohem Mansarddach und sechsgeschossigem Mittelturm, teilweise umgeben von den Resten einer ehemals eindrucksvollen Befestigung mit Wällen und Wassergräben.


Geboren aus Feuer und Wasser

Trittbrettfahrer erfreuen sich zumeist nur geringer Beliebtheit. Anders verhält es sich jedoch im Fall der Kanarischen Inseln. Denn geologisch betrachtet gehören diese zur Afrikanischen Platte, der sie westlich vorgelagert sind. Im Verlauf ihrer tektonischen Bewegung nach Nordosten gleitet sie jedoch mitsamt den Kanaren über einen tief in der Erde verborgenen vulkanischen Hotspot. Dieser lässt die einzelnen Inseln im Laufe der Zeit durch immer neue Eruptionen anwachsen, um sie sodann wieder der Erosion zu überlassen.


Die Tomburg

Die Burg entstand um 900 und wurde in späteren Jahrhunderten stark ausgebaut. Der Pfalzgraf Ezzo und seine Ehefrau Mathilde, eine Schwester Kaiser Ottos III., residierten um 1000 in der Tomburg. Ihre Tochter Richeza wurde Königin von Polen, Sohn Otto erbte die Pfalzgrafschaft, wurde 1045 Herzog von Schwaben und starb 1047 auf der Tomburg. Mitte des 11. Jahrhunderts gehörte die Burg zum Erzbistum Köln.


Überholspur auf der Wüstenpiste

„Warum denn gleich in die Luft gehen?“ Es dauert nur wenige Augenblicke, bis die anfängliche Zurückhaltung beim Blick aus der Glaskanzel des Helikopters umschlägt in Sprachlosigkeit. Denn erst aus der Vogelperspektive erschließt sich der Bauboom, der in den letzten Jahren von Dubai Besitz ergriffen hat. Dazu geeignet, den einstmals bescheidenen Wüstenort in eine pulsierende Großstadt zu verwandeln.