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Unterwegs

Sommersonnenwende am Polarkreis

„Wo ist das Haus vom Nikolaus?“ Manche vermuten es in Alaska oder gar am Nordpol. 40.000 Kinder aus aller Welt hingegen meinen es aus Erfahrung besser zu wissen. Alljährlich schicken sie ihre an Santa Claus adressierten Herzenswünsche direkt an den Nördlichen Polarkreis nach Rovaniemi, der Hauptstadt Lapplands. Mit großem Erfolg. Denn Santa Claus und seine Helfer versäumen es nicht, zum Beweis seiner Existenz und zur Freude aller Kinder die Briefe persönlich zu beantworten.


Die „Blaue Blume“ als Lebensgefühl

Verbirgt sich die von Novalis vergeblich gesuchte Blaue Blume im Gräflichen Landsitz Hardenberg? Der grüne Hanf war es nicht. Jenes allgegenwärtige Rauschmittel, das unlängst eine ganze Generation Jugendlicher elektrisierte und zum Aufbruch beflügelte. Vielmehr war es die Blaue Blume, die sich in den Köpfen festsetzte und das Lebensgefühl der Menschen prägte.


Das Erbe der Maya

Guatemala ist ein zentralamerikanischer Staat, der im Norden an Mexiko grenzt. Neben Vulkanen und Regenwäldern findet man hier auch alte Stätten der Maya. Die Hauptstadt Guatemala-Stadt ist Sitz des prachtvollen Nationalen Kulturpalastes und des Nationalmuseums für Archäologie und Völkerkunde. Im westlich der Hauptstadt gelegenen Antigua sind Gebäude aus der spanischen Kolonialzeit erhalten. Der Atitlán-See entstand in einem riesigen Vulkankrater und ist von Kaffeefeldern und kleinen Dörfern umgeben.


In Wanderstiefeln stempeln gehen

Der Pilgerpfad nach Santiago de Compostela präsentiert sich mit einem neuen osteuropäischen Teilstück. Stempel können süchtig machen. Und dies zu einer Zeit, in der sie an europäischen Grenzübergängen fast völlig aus der Mode gekommen sind. Stolz hält Wanderführer Piotr Goralczyk während einer Wanderpause seinen Wanderpass empor, in dem es vor dekorativen Stempelmotiven nur so wimmelt. Freie Felder nur noch am unteren Rand. Und auch die scheinen schon darauf zu warten, die bisher erbrachte Wanderleistung auf dem großpolnischen Streckenabschnitt des Jakobswegs demnächst perfekt zu machen.


Mythos “Broadway”

Es ist eine unverhoffte Explosion aus Farben, Licht und Energie. Ein geradezu rauschhaftes Geschehen, das in seinem Epizentrum zunächst Herzklopfen hervorruft, sodann aber die Sinne beflügelt und Fantasien freisetzt: Wenn sich die Saaldecke aus der Froschperspektive heraus in eine Wasseroberfläche verwandelt, auf der aufreizende Gestalten lebenslustig und ausgelassen in dem feuchten Element aufzugehen scheinen. Quirligen Rheintöchtern zum Verwechseln ähnlich, diesmal jedoch in den Fluten des East River?


10 Burgen und Schlösser in der Region Leipzig, die man gesehen haben sollte

Sachsen ist ein Land der Schlösser und Burgen: Wo einst Könige residierten und Ritter rauften, kann man heute sächsische Geschichte erleben. Besonders die Region Leipzig weist eine große Dichte an imposanten Burgen, prunkvollen Schlössern und Herrenhäusern inmitten einer abwechslungsreichen Natur- und Flusslandschaft auf.


Der Geist von Genf

Fernab von asketischer Strenge beherrscht heute ausgiebige Feierlaune die „kleinste Metropole der Welt“. Noch verbirgt sich die Sonne hinter dem Ostufer des Genfer Sees. Ob sie wohl ahnt, welchen Empfang man ihr vom lang gezogenen Steg der „Bains des Paquis“ aus bereiten wird? An diesem frühen Morgen ist es die Musikergruppe mit dem passenden Namen „Sonne von Afrika“, die sie im Rahmen der traditionellen „Aubes Musicales“-Konzerte schwungvoll über den Horizont des Seeufers geleiten will. Mit heißen Rhythmen aus Guinea, aufmunternd und anspornend zugleich.


Breitachklamm und Fellhornbahn

Oberstdorf hat sich als Ortschaft im Oberallgäu längst auf seine exponierte Lage inmitten der Natur eingestellt. Und gilt, seitdem es den Autoverkehr weitgehend aus der Innenstadt verbannt hat, als richtungsweisend für nachhaltigen Umweltschutz. Mit seiner sprichwörtlichen frischen Luft sowie den schmucken Straßen und Gässchen, die fast ausschließlich den Fußgängern und Fahrradfahrern gehören. Und natürlich der selbstbewussten Kuhherde auf ihrem täglichen Gang zu den nahen Weideplätzen.


Glanzlicht der Belle Epoque am Gardasee

„Wozu braucht man einen Schlüssel, wenn es ohnehin nichts zu stehlen gibt?“ Goethe hatte, wie immer, ein offenes Auge für seine Umgebung. Und ganz besonders während seiner legendären „Italienreise“, die ihn im Jahr 1786 mit der Pferdekutsche von Rovereto aus an das Nordufer des Gardasees führte. Den langen Stiefel der Appenin-Halbinsel noch vor sich und die „Iphigenie“ in sich, an der er gerade intensiv arbeitete. Doch sein Blick galt nicht nur der Armut dieser Region sondern auch der Schönheit der Landschaft.


Die Jagd nach dem Licht

„Eisige Zeiten!“ Manche ergeben sich in stoischer Gelassenheit ihrem Schicksal. Andere hingegen verleihen mit einem infernalischen Aufschrei ihrem Entsetzen Ausdruck. Mit solchem Nachdruck, dass selbst die das Oberdeck umkreisenden Möwen dabei zusammen zucken und erschrocken das Weite suchen. Doch die Tradition will es so und duldet weder Widerspruch noch Aufschub. Denn sobald der Nördliche Polarkreis in nördlicher Richtung überschritten ist, steigt Meeresgott Neptun persönlich hervor aus den Fluten des Nordatlantiks, angetan mit Netz, Dreizack und Krone. Nur aus dem einzigen Grund, um an dieser imaginären geografischen Linie die ihm zufallende heilige Handlung zu vollziehen: die Polarkreistaufe.