Kinotipp

Wo in Paris die Sonne aufgeht

Liebe in den Zeiten von Tinder. Das ist der Kern des neuen Films des französischen Regisseurs Jacques Audiard, der für harte Genrefilme bekannt ist und diesmal scheinbar neue Wege einschlägt. Im Kern ist jedoch auch “Wo in Paris die Sonne aufgeht” ein genau beobachteter Film über gesellschaftliche Sphären, angesiedelt im von Migranten geprägten 13. Pariser Arrondissement.


Bis wir tot sind oder frei

Es sind die frühen 1980er-Jahre in der Schweiz – Rebellion liegt in der Luft. Die engagierte Anwältin Barbara Hug (Marie Leuenberger) will das rückständige Justizsystem von Grund auf umkrempeln. Sie vertritt Linksautonome wie die rebellische Heike (Jella Haase) und nutzt das Gericht als ihre Bühne.


Come On, Come On

Johnny (Joaquin Phoenix) ist ein New Yorker Radiomoderator und hat sich nach einer sehr langen Beziehung gerade wieder daran gewöhnt, Single zu sein. Als ihn seine Schwester Viv (Gaby Hoffmann) aus heiterem Himmel anruft und darum bittet, sich um ihren neunjährigen Sohn Jesse (Woody Norman) zu kümmern, wird das Leben von Johnny ordentlich durcheinandergewürfelt.


Petite Maman – Als wir Kinder waren

Nachdem Nellys (Joséphine Sanz) Großmutter verstirbt hilft das achtjährige Mädchen ihren Eltern beim Ausräumen des Hauses, in dem ihre Mutter Marion (Nina Meurisse) ihre gesamte Kindheit verbrachte. Nelly erkundet das Haus und die umliegenden Wälder, in dem schon ihre Mutter früher spielte und das Baumhaus baute, von dem Nelly schon so viel gehört hat.


Parallele Mütter

Parallele Mütter (Originaltitel Madres paralelas) ist ein Spielfilm von Pedro Almodóvar, der Anfang September 2021 bei den Internationalen Festspielen von Venedig seine Premiere feierte und am 10. März 2022 in die deutschen Kinos kam. Die Hauptrollen in dem Drama um zwei Frauen, die ungeplant schwanger werden, übernahmen Penélope Cruz und Milena Smit.


Wunderschön

Wer findet sich schon „Wunderschön“? Wahrscheinlich die wenigsten, oder? In Karoline Herfurths neuen Film mit demselben Titel geht’s genau darum: um das Bild, das wir von uns haben und was das mit unserm Selbstwertgefühl macht. Und um andere große Ideale, an denen wir oft so krachend scheitern.


King Richard

King Richard ist ein Filmdrama von Reinaldo Marcus Green, das im November 2021 in die US-Kinos kam. Die Filmbiografie nach einem Drehbuch von Zach Baylin erzählt von Richard Williams und wie er seine beiden Töchter, die Tennisspielerinnen Venus und Serena Williams, trainierte.


Das Mädchen mit den goldenen Händen

Ein kleines ostdeutsches Provinzstädtchen im Jahr 1999 kurz vor dem Millennium-Wechsel. Die Menschen haben schon viele Umbrüche hinter sich, weitere stehen bevor. Gudrun feiert heute ihren 60. Geburtstag, in einem alten, verfallenen Herrenhaus, das zu DDR-Zeiten als Kinderheim genutzt wurde, in dem auch sie selber elternlos aufgewachsen ist. Eine schwierige Geschichte zwischen Wehmut und Nostalgie.


Belfast

Der Spielfilm “Belfast” handelt vom sich in den 60er-Jahren entfesselnden Nordirlandkonflikt, den Branagh als Neunjähriger hautnah erlebte. “Ich erlebte damals etwas, das mein Leben für immer verändert hat. Das war der 15. August 1969 in Belfast, als ein Mob durch unsere Straße fegte”, so Branagh im Radio-Interview. In seiner Straße lebten Katholiken und Protestanten Tür an Tür. “Der Mob markierte die Türen der Katholiken in der Straße. Kurz danach wurden sie aus den Häusern gezwungen.


Moonfall

Moonfall ist ein kommender Science-Fiction-Katastrophenfilm von Roland Emmerich, der gemeinsam mit Spenser Cohen und Harald Kloser das Drehbuch verfasste. Eine mysteriöse Kraft reißt den Mond aus seiner Umlaufbahn und das Leben auf der Erde, so wie wir es kennen, verändert sich schlagartig. Es bleiben nur noch wenige Wochen, bis der Mond auf der Erde einschlägt. Die Welt rast ungebremst auf eine unausweichliche Katastrophe und das Ende der Menschheit zu.