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Kinotipp

Alles außer gewöhnlich

Einen Sensationserfolg legten die Drehbuchautoren Eric Toledano und Olivier Nakache 2011 mit „Ziemlich beste Freunde“ hin. Die Art und Weise, wie dieses köstlich humorvolle und gefühlvolle Stück in den letzten Jahren Nachahmer fand, ist ein Beleg, wie Behinderung auch filmisch erzählt werden kann. Jetzt haben die beiden nachgelegt. Im angelaufenen Film „Alles außer gewöhnlich“ stehen Autisten im Mittelpunkt der Story – Grenzerfahrungen mit eingeschlossen. Auch hier liefert eine wahre Geschichte die Inspiration.


Die schönste Zeit unseres Lebens

Der Film von Nicolas Bedos mit Daniel Auteuil und Fanny Ardant erzählt auf romantisch-irrwitzige Weise von einem Mann, der mit Hilfe einer Eventagentur in die Vergangenheit zurückreist, um die Geschichte seiner großen Liebe noch einmal zu erleben.


Unsere große kleine Farm

Es ist die Flucht raus aus Los Angeles. Das Ziel: Eine Farm gründen und ökologischen Anbau in einem verwüsteten Land stemmen. Rührend, wie Molly und und ihr Mann John das schaffen – trotz aller Hindernisse. Eine Mischung aus einer sehr authentische Dokumentation hineingearbeitet in eine Spielfilmhandlung. Auch als CD sehenswert.


Le Mans 66 – Gegen jede Chance

Der packende Film, mit Matt Damon und Christian Bale in den Hauptrollen, erzählt die Geschichte des legendären 24-Stunden-Rennens von Le Mans, bei dem ein Konstrukteur und sein Fahrer beschlossen, es mit dem großen Rennwagenhersteller Ferrari aufzunehmen – gegen jede realistische Chance.


Lara

Die mit Spannung erwartete zweite Regiearbeit von Jan-Ole Gerster mit einer überwältigend spielenden Corinna Harfouch in der Hauptrolle einer 60-jährigen Frau, die sich selbst ein Geburtstagsgeschenk macht und wildfremde Menschen zum Konzert ihres Sohnes einlädt. Doch dieser will sie dort gar nicht sehen.


Zwingli – Der Reformator

Zwei Jahre nach dem Luther-Jahr erzählt Stefan Haupt in seinem Film die Geschichte des Schweizer Geistlichen Ulrich Zwingli, der im Jahr 1519 nach Zürich kommt und von dort die Reformation der Kirche zu seinem Lebensziel macht.


“Weitermachen Sanssouci”…

…ist eine gewitzte Satire über eine Klimaforscherin, die zusammen mit ihren Kollegen versucht, Drittmittel für ein wichtiges Forschungsprojekt zu erhalten – um so das gesamte Institut zu retten. Pikant die immer wieder eingestreuten surrealen Momente, in denen die Studenten- und Belegschaft mit kleinen Liedern auf das aufmerksam macht, was eben nicht stimmt an deutschen Unis.


“Ich war noch niemals in New York”

Wer kennt sie nicht, die Ohrwürmer von Udo Jürgens. „Ich war noch niemals in New York“ gehört dazu. Und wer die Vergangenheit nochmals melodisch aufputzen will, ist mit diesem Kino-Besuch gut beraten. Das Film-Musical trägt das Prädikat „besonders wertvoll“. Na dann rein in die schwungvollen Szenen auf dem Kreuzfahrtschiff…


“JOKER”

Im Jahr 1981 in Gotham City: Der sensible Außenseiter Arthur Fleck lebt zusammen mit seiner Mutter Penny in einem schäbigen Apartment. Arthur, der seit seiner Kindheit selbst in unpassendsten Situationen anfängt, laut zu lachen, arbeitet als Partyclown, träumt aber von einer Karriere als Stand-up-Comedian. Sein großes Vorbild ist der Talkmaster Murray Franklin, der eine Late-Night-Show moderiert, in der Fleck gerne auftreten würde. In ihm sieht er eine Art Vaterfigur.


Deutschstunde

Antisemitismus, Rassismus und vierlerlei (Un-)Arten von Diskriminierung sind derzeit immer häufiger zu beobachten. Und in enger Parallelität wächst eine noch amorph-dunkle Sehnsucht nach autoritären Systemen. Ein Leben in der NS-Diktatur brachte Siegfried Lenz mit dem Roman „Deutschstunde“ 1968 heraus. Pünktlich zum Tag der Einheit ist nun, 50 Jahre später, der Film „Deutschstunde“ gestartet. Ein Drama in viel kaltem Grau.