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Rezension

Die Stunde der Räuber

In „Die Stunde der Räuber“ geht es um Schillers Verlust der Kindheit, die Unfreiheit, aber auch um Freundschaft, Liebesrausch und Aufbegehren – die schwierigen Anfangsjahre des Dichters. Unterhaltsam, kenntnisreich und zugleich spannend erzählt Udo Weinbörner von den Jugendjahren Schillers bis zur Erstaufführung der Räuber und den Anfangsjahren als freier Schriftsteller in seiner Mannheimer Zeit.


70/71 – Preußens Triumph über Frankreich und seine Folgen

Sedan, 1./2. September 1870. Ein kaum für möglich gehaltener Triumph für Preußen: Die französischen Truppen kapitulieren, Kaiser Napoleon III gefangen genommen. Die vereinigten deutschen Truppen marschieren auf Paris zu und bombardieren die französische Hauptstadt. Am 18. Januar 1871 wird Wilhelm I in Versailles zum Kaiser des zweiten deutschen Kaiserreichs gekrönt. Zum 150. Jahrestag hat der Militärhistoriker Klaus-Jürgen Bremm die Ereignisse in Erinnerung gerufen und deren Auswirkungen auf die weitere Geschichte Europas analysiert.


Geachtet, gehasst und sehr oft verkannt

Wer erinnert sich, in unserer kurzlebigen Zeit, noch an Alfred Dregger? An den Mann, der einst die Hessen-CDU aus ihrem Dornröschenschlaf geweckt und zum Sieg über die unüberwindbar erscheinende SPD geführt hatte? An den Unions-Fraktionschef im Bundestag, der die politischen Gegner gleich reihenweise zur Weißglut brachte – und dennoch nie die Grenzen des Anstands überschritt?. Im kommenden Jahr würde Alfred Dregger 100 Jahre alt. Dieter Weirich, jahrelang einer seiner engsten Mitarbeiter, hat jetzt eine Biografie veröffentlicht. Nicht nur in der CDU sucht man heute solche Persönlichkeiten vergeblich.


Äquatoria

Es ist nicht das erste Buch von Patrick Deville, in dem er sich einen historischen Aufhänger sucht, um sein Detailwissen über politische Machtzusammenhänge der letzten hundert Jahre auszubreiten. In „Äquatoria“ ist dies die Biographie eines italienischen Adeligen, Pierre Savorgnan de Brazza, nach dem eine Stadt im heutigen Kongo benannt wurde.


“Furcht”

Bob Woodward, die Ikone des investigativen Journalismus in den USA, hat alle amerikanischen Präsidenten aus nächster Nähe beobachtet. Nun nimmt er sich den derzeitigen Präsidenten vor und enthüllt den erschütternden Zustand des Weißen Hauses unter Donald Trump.